Wintertipps für Sie und Ihn auf Scarlett-Magazin
Gut durch den Winter

Wintertipps für Sie und Ihn auf Scarlett-Magazin

Werbung

Endlich wird es schön kalt – morgens muss man schon die Autoscheiben freikratzen und ohne Mütze und Handschuhe sollte man nicht mehr nach draußen gehen. Jetzt ist es aber auch an der Zeit, ein bisschen mehr auf Vitamine und gute Ernährung zu achten, um das Immunsystem zu unterstützen und den Viren Paroli zu bieten. Außerdem ist eine reichhaltigere Hautpflege (lesen Sie dazu auch HIER) und besonders eine Lippenpflege wichtig.

Vitamine für das Immunsystem

Vitamine und Mineralien sind Hauptnährstoffe, die Ihr Körper zum Überleben und auch, um gesund zu bleiben benötigt. Vitamine helfen dem Körper im Wachstum und in seinen Vitalfunktionen. Es gibt insgesamt 13 Vitamine – Vitamin A, C, D, E, K und die B-Vitamine (Thiamin, Riboflavin, Niacin, Pantothensäure, Biotin, B6, B12 und Folsäure).

Vitamine haben unterschiedliche Aufgaben – sie helfen dabei Infektionen zu verhindern, die Nerven gesund zu halten und Energie aus der Nahrung zu gewinnen.

Mineralien sind ebenso hilfreich bei der Körperfunktion. Einige, wie Jod und Fluor werden jedoch nur in sehr geringen Mengen benötigt. Wohingegen Kalzium, Magnesium und Kalium in größeren Mengen benötigt werden.

Vier Vitamine sind im Winter besonders wichtig: Die Vitamine A, C, D und E.

Vitamine in Obst verpackt

Vitamin C

Dieses Vitamin stärkt das Immunsystem und ist ein guter Schutz vor viralen Infekten. Gleichzeitung ist es auch hilfreich, wenn die Viren schon die körpereigene Abwehr überwunden haben. Rechtzeitig angewendet, kann man sicherlich einen langen Krankheitsverlauf verkürzen oder sogar verhindern.

Vitamin C ist in Zitrusfrüchten wie Orangen oder Zitronen, sehr reichhaltig auch in Hagebutten, Sanddorn, Preiselbeeren, aber auch in Paprika, Kohl und grünem Blattgemüse enthalten. Ein Saft aus Sanddornbeeren oder frische Paprika als Snack sind wahre Vitamin C Booster.

Vitamin A

Das Multivitamin. Es bildet neue Zellen, verhindert das Eindringen von Viren in den Körper und hält die Haut sowie die Schleimhäute fit. Und wie toll: der Körper ist sogar in der Lage, aus der Vorstufe des Vitamins (Beta-Carotin) selbst Vitamin A zu bilden.

Zu finden ist das Vitamin besonders in Karotten, Milchprodukten, aber auch in Fleisch und Fisch (Thunfisch), Eiern und grünem Blattgemüse.

Alles für ein gutes Immunsystem

Vitamin D

Dieses Vitamin gilt auch als das „Sonnenvitamin“, da es vom Körper selbst gebildet wird, so denn genügend Sonne vorhanden ist. Im Winter sollte man deshalb über die Nahrung Vitamin D zuführen. Es wirkt sich nicht nur auf Haut und Knochen aus, sondern ist auch für die psychische Gesundheit wichtig. Ein Vitamin D Mangel birgt auch ein erhöhtes Risiko für Herzerkrankungen.

Mit Lebensmitteln wie Milchprodukten, Eiern, Pilze oder auch fettreichem Fisch kann man einem Mangel gut vorbeugen.

Vitamin E

Das „Schönheitsvitamin“. Vitamin E hilft, die Haut zu schützen und sich regelmäßig zu erneuern. Außerdem stärkt es das Immunsystem.

Sie finden es in pflanzlichen Fetten, Getreide oder Nüssen. Also zum Beispiel in Sonnenblumen- oder Weizenkeimöl sowie Vollkornprodukten.

Nahrungsergänzungsmittel?

Viele greifen in dieser Zeit verstärkt zu Nahrungsergänzungmitteln, um mit Brausetabletten oder Dragees einem Mangel vorzubeugen. Doch: Achtung! Oftmals sind diese Vitamine überdosiert oder unnötig. Auch eine gegenseitige Wirkungsaufhebung ist möglich. Deshalb sollten Sie dies nur nach Rücksprache mit dem Arzt oder Apotheker einnehmen und sich auf gut dosierte Monopräparate beschränken.

Über die Nahrung ernähren Sie sich hingegen nicht nur gesund, sondern stärken Ihren Körper frei von Nebenwirkungen völlig natürlich.

Damit der Körper sich selbst schützen und gut vorbereiten kann auf die Erkältungszeit muss das Immunsystem bestimmte Nährstoffe erhalten, um die entscheidenden Stoffwechselvorgänge ablaufen zu lassen. Diese Nährstoffe kann der Körper nicht selbst oder zumindest nicht in ausreichender Menge herstellen. Dazu zählen auch die sekundären Pflanzenstoff, natürliche Inhaltsstoffe von Obst und Gemüse, die stärkend auf das Immunsystem einwirken. Neben Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen zählen sie zu den wichtigen Faktoren zur Unterstützung des Immunsystems.

Die sekundären Pflanzenstoffe bieten zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften und Schutzfunktionen. Sie verfügen über eine antimikrobielle Wirkung und veringern die Anzahl krankheitserregender Mikroorganismen. Dazu gehören zum Beispiel Carotinoide und Flavonoide.

Um für den Ernstfall vorbereitet zu sein und den Viren keine Chance zu bieten, sollte man diese vorbeugend stets in die Mahlzeiten integrieren. Wenn Sie also den Tag mit einer Mahlzeit aus Vollkornbrot, frischem Obst und Gemüse beginnen und auch sonst diese drei Produkte vermehrt auf den Tisch bringen, ist Ihr Körper zumindest gut vorbereitet.


Lippenpflege

Neben einer guten vitaminreichen Ernährung ist der Hautpflegeschutz in der kalten Jahreszeit wichtig. Die tägliche normale Pflegecreme darf nun durch feuchtigskeitsspendende Masken ergänzt werden. Wichtig ist hier jedoch, nicht überpflegen, sonst reagiert die Haut gereizt.

Besonders die Lippenpflege ist in der kalten Jahreszeit wichtig.

Lippenpflege

Man liest oder hört zwar immer wieder, dass zuviel Pflege dauerhaft die Lippen austrocknet, aber daran ist nichts Wahres dran. Tatsächlich muss die dünne Hautschicht der Lippen gut gepflegt werden. Wie dünn die Haut ist, sieht man daran, dass die Blutgefäße als Lippenrot durchschimmern. Lippen reagieren sehr auf UV-Strahlung, aber auch auf äußere Reize. Die Lippenhaut hat keine belastbare Hornschicht sowie Talg- oder Schweissdrüsen, hat deshalb auch keine Fettschutzschicht. Deshalb sind besonders die winterlichen Temperaturen für rissige und spröde Lippen verantwortlich.

Bei den handelsüblichen Pflegestiften sollten Sie allerdings auf hochwertige Inhaltsstoffe achten. Aus Erdöl gewonnene Paraffine sind nicht nur ungesund, sondern legen sich wie eine versiegelnde Folie auf die Lippen.

Ein einfacher Tipp bei trockenen Lippen ist auch, sich eine Schicht Honig auf die Lippen zu cremen und nach einer Einwirkzeit einfach abzulecken. Das zumindest hilft bei spröden Lippen – ersetzt natürlich nicht die tägliche Lippenpflege, ist aber eine SOS Hilfe für zwischendurch.

Fazit:

Die Lippenhaut ist sehr empfindlich, deshalb trocknet sie bei kühler Witterung besonders schnell aus. Produkte mit Ölen und Wachsen eignen sich deshalb besonders gut, die verlorene Feuchtigkeit zurückzugeben. Vorsicht vor minderwertigen Inhaltsstoffen, die mehr schaden als pflegen (z. B. Paraffin). Lieber auf natürliche Öle wie Sheabutter oder Olivenöl zurückgreifen. Auch der Sonnenschutz der Lippen ist im Winter bei Schnee besonders wichtig. Den UV Schutz vom Sommer sollten Sie jedoch nicht nutzen, denn er enthält zuviel Wasser, welches durch die kalten Temperaturen gefriert. Wichtiger ist im Winter eine fetthaltige Sonnenschutzpflege mit Wachsen und Ölen.

Kommen Sie gut durch die kalten Tage…

image_print