Was macht eigentlich… Birte Schlinkmeier, Breast Care N urse?

Anfangs war es nur das Interesse an dem pinkfarbenen Dragon und der Idee, die dahinter steht. Daraus entwickelte sich dann aber die Idee, mehr zu erfahren, über die „Pink Dragons“, über Birte und vor allem über Frauen mit Brustkrebs. Denn Pink steht nicht für Friede, Freude, Karneval, sondern für Brustkrebs. Und trotz oder gerade in den Zeiten der Pandemie, darf man nicht vergessen, wie wichtig das Thema ist, wie gefährlich diese Krankheit ist, und dass es das Leben völlig verändert.

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Krebs ist ein Arschloch, aber das wussten wir ja schon. Krebs ist aber auch wie ein Familienmitglied, dass man gezwungenermaßen ins eigene Leben integrieren muss, wenn es da ist. Denn es verändert, egal, wie die Geschichte ausgeht.

Die Pink Dragons

Brustkrebs

Wie fängt man so eine Geschichte an? Ich habe viele Fragen und bin gleichzeitig überfordert von dem Knäuel an Ideen, was vor mir liegt. Fast jeder kennt jemanden, der von Brustkrebs betroffen ist oder war. Das Getuschel, wenn eine Frau plötzlich im Sommer mit Mütze oder Tuch auf dem Kopf durch die Stadt geht, wenn Wimpern und Augenbrauen fehlen. Wenn aus langen plötzlich raspelkurze Haare geworden sind. Es wird getuschelt, es wird spekuliert, aber kaum jemand fragt. Aus Sorge, etwas Falsches zu fragen? Weil man nicht pietätlos sein möchte? Weil Krebs etwas ist, dass kennt man, aber eigentlich doch nicht? Frag lieber nicht, sonst bekommst Du es am Ende selbst?

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Brustkrebs, auch daran reihen sich viele Müthen: Ob man Mutter geworden ist oder nicht, die Pille genommen hat oder nicht, gesunde Ernährung, geraucht, gelebt, was auch immer. Es trifft die Falschen, nie die vermeintlich Richtigen, man wünscht es niemandem, aber am wenigsten sich selbst. Und doch, wir sind alle gefährdet, auch die Männer. Brustkrebs ist nicht allein für Frauen bestimmt, nur denkt man bei einem Mann nicht sofort daran, wenn Beschwerden auftauchen oder sich etwas verändert. Frage: Wie viele Männer kennen Sie, die sich regelmäßig die Brust abtasten? Wir Frauen tun dies, oder sollten es zumindest regelmäßig machen.

Breastcarenurse Birte aus der Reha Klinik Bad Oexen

Die Frage, wie es ihr im Umgang mit den Brustkrebspatienten geht ist nicht einfach zu beantworten. Denn seit ihrem 17. Lebensjahr ist sie im Pflegeberuf tätig. Da lernt man früh, das private vom beruflichen zu trennen, das muss auch so sein. Trotzdem nimmt man auch Geschichten von Patienten mit nach Hause. Denn in der Rehaklinik sind die Frauen oft drei oder vier Wochen. Dadurch entwickelt sich eine große Empathie und man wächst in der Zeit zusammen. Was dabei auch eine große Rolle spielt – hier, in er Reha, haben die Frauen das erste Mal Zeit, sich mit der Krebserkrankung auseinanderzusetzen. Vorher war es ein Wettlauf mit der Zeit, musste alles schnell und zügig ablaufen. Hier nun kommen die Frauen zur Ruhe und fangen an, mit der Diagnose umzugehen, sich den bisher unterdrückten Fragen zu stellen und ihre Zukunft und den weiteren Behandlungsweg zu überdenken.

In Oexen sind zudem besonders viele junge Patienten. Junge Erwachsene oder Mütter mit Kindern. Und auch das Alter spielt bei der Brustkrebserkrankung eine Rolle. Denn die Chemo hinterlässt Spuren, der Körper verändert sich. Haut und Haare sind oftmals die äußerlich auffallendesten Merkmale, aber auch eine Gewichtszu- oder abnahme gehört zu den Folgen dazu.

Außerdem sind viele Frauen schon einige Monate aus dem Beruf raus, verlieren teilweise ihre Arbeit. Das belastet natürlich sehr. Aber es geht auch viel um Äußerlichkeiten, um die Optik, den eigenen Körper. Einige Frauen kommen mit den Narben nicht zurecht, was auch damit zusammenhängt, wie umfangreich die OP war. Denn es wird zwar stets versucht, möglichst Brusterhaltend zu operieren. Trotzdem benötigen viele Frauen danach eine gute Epithesenversorgung (BH mit Brustimplantat). Deshalb arbeitet Birte auch eng mit dem Sanitätshaus zusammen, denn eine gute Beratung der Frauen und die anschließende Versorgung sind sehr wichtig.

Deutschlandweit fast einzigartig

Die Arbeit in der Rehaklinik Bad Oexen ist deutschlandweit immer noch fast einzigartig. Birte sagt selbst, dass sie während ihrer Ausbildung zur Breast Care Nurse zwar gelernt hat, „was ist Brustkrebs, wie wird es therapiert“, aber erst in dieser Klinik hat sie sich – zusammen mit ihrer Kollegin, Schwester Sandra – gezielt spezialisiert. So gibt es zwar Einzelsprechstunden, aber durch spezielle Vorträge, die nach den Bedürfnissen der Patienten gestaltet worden sind, werden damit die meisten Fragen bereits beantwortet. In den Vorträgen geht es um die Hauptmerkmale, die diese Erkrankung mit sich bringt, Versorgung mit Implantanten, Körperpflege und Kosmetik und auch, wie es nach der Therapie weitergeht.

Sehr viele Beratung findet beispielsweise auch im Bereich Sexualität statt, denn Brustkrebs hat als Folge fast immer den Verlust der Libido, sorgt für Lustlosigkeit und dafür, dass die Frauen nicht gestreichelt oder überhaupt berührt werden möchten. Das liegt – man muss es klar sagen – an den Folgen der Therapie und auch damit müssen die Patienten lernen umzugehen.

Für alle Fragen rund um das Thema Brustkrebs gibt es auch eine Homepage bzw eine Seite auf Facebook. Dort finden die Patienten aber nicht nur Antworten, sondern erhalten auch über die Reha hinaus Unterstützung und bleiben in Kontakt.

Viel Eigeninitiative und persönliches Engagement

Natürlich macht so ein Beispiel Schule und es gibt durchaus Rehakliniken, die versuchen, sich aus Oexen etwas abzugucken, aber das, was Birte und Sandra in Bad Oexen anbieten, ist schon einzigartig, dass liegt einfach daran, weil sich Beide sehr in dem Bereich engagiert und angeeignet haben. Es steckt viel Eigeninitiative und viel persönliches Engagement in dem Konzept.

Deshalb erfährt sie auch eine große Dankbarkeit von den Frauen, denn es spricht sich natürlich in der Reha herum,

von den frauen große dankbarkeit, die entgegengebracht wird, spricht sich in oexen rum, weil birtge auch einzelsprechstunden und vorträge macht, dass dort viele infos sind. viele einzelgespräche, aber durch die vorträge kann man manche einzelgespräche auch durch den vortrag (abgedeckt)ersetzen. es geht zum beispiel um die schleimhautpflege, hitzewallen, folgen der bestrahlungen, hautpflege, nagelpflege, haarpflege, hauttrockenheit, bh versorgung, gelenkschmerzen, spuren die die behandlung hinterlässt.

wie viel ertasten das? 60 – 70 prozent aller frauen haben den knoten/tumor selbst ertastet. oder äußerliches merkmal gesehen, eingezogne bruswtwarten oder dellen zb. dann warten sie oftmals noch, junge frauen – arzt sagtg oft waren wir noch mal ab.

noch schwerer männer, können auch erkranken, 75000 prfo jahr, männer 600 pro jahr in deutschland. männer auch spezialgebiet, die zub beraten, brustwarzenaufbau, auch brustaufbau

procedere: frau ertgastet, zeitnah termin beim gyn, dann in der regel ultraschall, getastet, dann evtl mammographie, dann noch nicht sicher, ggf dann stanzbiopsie, spätestens dann erkennt man den tumor. binnen ein zwei tagen stationäre aufnahme zur op.

op nach absprache, tumorboard, team, stations chef arzt radiologen, brustschwester, dann entschieden wie kann man operieren, wie bösartig, sind mestatsen vorhandenm voher rontgen, dann nach op, wie viele lympfknoten befallen sind, nötig nur, wenn lympfknoten befallen sind, oft aus sicheheitsgründen gemacht, was frauen befürwortgen

keine lympf befallen, nicht gestreutg, dann eine chemo nicht gemacht, aber eine bestahlung trotzdem, nicht ganzbohne, nhinterlässt hautschäden, wie nach schwerfem sonnenbrand, heutzutage etwas bedsser. nebenwirkungen, fatiquesyndrom beideds. müdigkeit, schwäche, etc.

diese zeit ist sehr eng, während der therapie habendie frauen keine zeit zum ve3rabeiten haben. erst in der reha zeit zum verabeiten, die diagnose krebs. überlebensängste. man kann immer noch an der diagnose krebs stgerben. ich kannn fraunicht sagen, wenn sie ihre diagnose nicht kennt, ihr zu sagen, sie können dran sterben, ihre aufgabe sieht sie als mutmachen, sport ernährung, viel trinken,

in dem bereich lieder viel schalantaneire, sie kennt nichts, was tatsächlich hlft. man kann einiges machen, frauen müssen auch ihr leben oftmals umstgellen, ernährung, gewichtsabnahem, sport, komplimentärmethoten von der deutschen krebsgesellschaft. was frauen komplimentär selbstg machen können.

kommt drauf an, wird die brust erhalten oder muss sei komplett abgenommen werden. zum beispiel eigenfettmehtoe, 6-8 stunden zum brustaufbau. dann schafft man weitere baustgellen auf dem körper, das ist noch so ganz ihrs, manche auch brustersatz, viele frauen aber sind der meinung, ein guter bh (epithese) reicht.

tolle selbsthilfegruppen, beratung durch brustzentren, fragen was vermissen hilft die frauen – mehr infos von birte!

Außerdem erhalten unsere Patientinnen auch in ganz praktischen Dingen Hilfe durch klinikeigenen Fachschwestern (Breast Care Nurses), z.B. beim Umgang mit Brustprothesen oder Kompressionsstrümpfen sowie Anleitung mit praktischen Übungen zur Selbstuntersuchung:

  • Beckenbodengymnastik bei Beckenbodenschwäche
  • Ernährungstherapie bei Ernährungsstörungen
  • Kosmetikberatung (z.B. nach Strahlentherapie)
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