Was kochen wir heute? – Low Carb

Was kochen wir heute? – Low Carb

Kneift der Bikini oder steckt der Gürtel schon im letzten Loch? Dann haben wir ein paar Rezeptideen für Sie. Low Carb ist das Zauberwort. Wobei Low Carb sich auf wenig Kohlenhydrate bezieht.

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Der Begriff Kohlenhydratminimierung bzw. Low-Carb (von englisch carb, Abkürzung für carbohydrates ‚Kohlenhydrate‘) bezeichnet verschiedene Ernährungsformen oder Diäten, bei denen der Anteil der Kohlenhydrate an der täglichen Nahrung reduziert wird. Die täglichen Mahlzeiten bestehen hauptsächlich aus Gemüse, Milchprodukten, Fisch und Fleisch, wobei Fette und Proteine die wegfallenden Kohlenhydrate ersetzen. Die empfohlene Energiezufuhr durch Kohlenhydrate, gegenüber einer typischen westlichen Ernährung mit ca. 50 % Anteil, schwankt je nach Form der Low-Carb-Ernährung stark, von der ketogenen Diät, bei der der Anteil auf theoretisch null reduziert sein kann, bis zu Formen, welche nur geringe Reduktionen empfehlen.

Das sagt Wikipedia

Wie schmackhaft diese Rezepte sind können Sie nun selbst ausprobieren. Schnappen Sie sich die Einkaufsliste und los gehts 🙂

Wir starten den Tag mit einem Körnerbrot. Zu beachten ist, dass man täglich nicht zuviel Leinsamen zu sich nehmen darf – es empfiehlt sich also, nicht das GANZE BROT auf einmal zu essen, sondern sich scheibchenweise einzuteilen. Anstelle von Leinsamen können Sie auch Amaranth verwenden. Das nur als Tipp 🙂

Low Carb Körnerbrot

Körnerbrot

Zutaten:

300 gMagerquark
8 Eier
100 ggemahlene Mandeln oder Haselnüsse
100 ggeschrotete Leinsamen
5 ELWeizenkleie
2 ELMehl oder Sojamehl
1 Pck.Backpulver
1 TLSalz
2 ELSonnenblumenkerne
zum Einfetten der Form etwas Butter oder Öl

Zubereitung:

Den Umluftherd auf 150 °C vorheizen und dann noch eine Viertelstunde warten, bevor das Brot in den Ofen gegeben wird!

Den Quark mit den Eiern und dem Backpulver in einer Schüssel mit dem Handrührgerät verrühren, dann die anderen Zutaten dazugeben und alles nochmals durchrühren. In die gefettete Kastenform geben und mit den Sonnenblumenkernen bestreuen.

Bei 150 °C mindestens 90 Min. backen.
Der Teig ist recht flüssig und das fertige Brot sehr saftig, durch Zugabe von Kleie kann das geändert werden.

Das fertige Brot kann im Kühlschrank aufbewahrt werden oder alternativ auch in die Tiefkühltruhe.

Anstatt einer Bauchrolle, gibt es heute die Pizzarolle! Wie ein Wrap zusammengerollt schmeckt sie fabelhaft und kann nach Bedarf belegt werden. So kommen auch Vegetarier auf ihre Kosten und alle Geschmäcker innerhalb der Familie finden Berücksichtigung. Los geht es:

Pizzarolle

gerollte Pizza

Zutaten:

Für den Teig:
120 gQuark
3Eier
120 gKäse, gerieben
Für den Belag:
60 ggeriebenen Käse
nach BedarfTomatensauce
nach BedarfFleisch
nach BedarfGemüse
nach BedarfRucola

Zubereitung:

Den Backofen auf 170 °C vorheizen.

Quark, Eier und 120 g Käse in einer Schüssel miteinander verrühren und nach Belieben würzen.
Die Masse auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech geben und entsprechend verteilen, alles 15 Minuten im Backofen backen.

Dann den fertig gebackenen Teig herausnehmen und den Boden beliebig belegen zum Beispiel mit Tomatensauce, Schinken, Tomaten, Pilzen, Schafskäse, Oliven, Mais und ähnlichem. Mit 60 g Käse bestreuen und erneut in den Ofen schieben, bis der Käse knusprig gebräunt ist.

Die fertige Pizzarolle gut abkühlen lassen, mit Rucola bestreuen und vorsichtig einrollen. Eingerollt in Alufolie ist die Pizzarolle im Kühlschrank mehrere Tage lang haltbar.

Es gibt natürlich auch die Möglichkeit, eine „normale“ Pizza zu backen – allerdings mit einem Boden aus Blumenkohlgemüse. Neugierig geworden?

Blumenkohlpizza

Pizza

Zutaten:

200 ggekochten und zerkleinerten Blumenkohl
200 ggeriebenen Käse
1Ei
1 TLfrisch gehackten Knoblauch
½ TL(Knoblauch)salz
1 TLitalienische Kräuter
etwasOlivenöl
nach BeliebenPizzasauce
Was man zum Belegen möchte!

Zubereitung:

Den sehr fein gehackten Blumenkohl (wahlweise Küchenmaschine, Häcksler, Käsereibe oder ähnliches – der Kohl sollte die Konsistenz von Grieß bekommen) in der Mikrowelle ohne Zugabe von Wasser für acht Minuten garen. Also den rohen Kohl von Strunk und Blättern befreien und dann fleissig kleinreiben. Das Geriebene kurz ohne Flüssigkeit in der Mikrowelle garen.

Aus einem großen Blumenkohl kann man ungefähr 3 Portionen Kohlgeriesel erhalten. Pro Pizza wird ein Becher á 200 g benötigt. Der restliche Kohl-Krümel-Teig kann bis zu einer Woche im Kühlschrank gelagert werden.

Den Ofen auf ca. 230°C vorheizen. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech den fertigen Teig ausbreiten. Für den Teig mischt man ca. 200 g von dem Blumenkohlgehäcksel mit einem Ei und 200 g geriebenen Käse. Dazu die Kräuter plus Knoblauch und Salz. Nicht beirren lassen – der Teig hat natürlich eine andere Konsistenz als Hefeteig!

Etwas Olivenöl drauftupfen und dann bei 230°C ca. 15 Minuten backen (bis alles die gewünschte Bräune hat). Dann aus dem Ofen nehmen und mit der Pizzasauce bestreichen und nach Belieben belegen. Bitte kein rohes Fleisch verwenden, da die Pizza nun nur kurz überbacken wird!

Nach weiteren 10 Minuten im Ofen sollte die Pizza fertig sein. Guten Appetit!

Für die Hot Dog Fans gibt es natürlich auch die Low Carb Variante – Veggifans lassen die Bratwürste weg und verwenden ein entsprechendes Veggiprodukt.

Hotte Hot Dogs

Hot Dogs

Zutaten:

  • Für den Hotdog
  • 3 Eier
  • 100 g Frischkäse
  • Salz
  • 1 gestr. El Weinsteinbackpulver
  • Für die Füllung
  • 2 Packungen 3-Minuten-Sauerkraut, à 400 g
  • 2 El Butter
  • 16 Nürnberger Bratwürstchen/Veggiewürstchen
  • 2 El Öl
  • 12 El Röstzwiebeln
  • Holzspieße zum Feststecken

Wir machen den Fladen:

Den Ofen auf 150 Grad vorheizen (Umluft nicht empfehlenswert) und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Dann Eigelb mit Frischkäse, Salz und Backpuliver mithilfe eines Schneebesens gut verrühren.

Eiweiße und Salz mit dem Handrührgerät steif schlagen. Eischnee unter die Eigelbmasse heben. Die fertige Masse zu acht Klatschern auf die vorbereiteten Bleche geben.

Mit dem Löffelrücken ca. 12 cm Ø verstreichen. Nacheinander im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 20–25 Min. backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Dann die abgekühlten Hot Dog Brötchen vorsichtig vom Backpapier lösen.

So geht die Füllung:

Das abgetropfte Sauerkraut mit etwas Butter in einem Topf erhitzen. Die Würstchen in heißem Öl anbrutzeln. Nun das Sauerkraut in die fertigen Brötchen verteilen und jeweils zwei Würstchen dazugeben. Die Brötchen hochklappen und mit den Spießchen feststecken, nun die Röstzwiebeln dazugeben und bei Bedarf noch einen Spritzer Senf dazu.

Ganz zum Schluss haben wir noch eine Idee für einen sehr schnellen Snack, der zudem ideal in die sommerliche Melonenzeit passt (machen wir nicht sowieso low carb eher in den Sommermonaten?)

Scharfe Melone

Melonen Salsa

Zutaten:

  • 500 g Wassermelone
  • 1 feste Tomate
  • eine halbe rote Zwiebel
  • eine halbe rote Pfefferschote
  • 2 Stiele Minze
  • 3 Stiele Basilikum
  • 2 El Limettensaft
  • 3 El Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Zucker
  • 250 g Büffelmozzarella

Zubereitung:

Die Wassermelone schälen, in Scheiben schneiden, entkernen und würfeln. Danach die Tomate mit der Zwiebel und der Pfefferschote fein würfeln. Basilikum und Minzblätter ebenfalls fein zupfen.

Dann die Melonen, Tomaten, Zwiebeln, Pfefferschoten, Minze und 2/3 des Basilikums mit Limettensaft und 2 El Öl vermischen und mit mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Zucker würzen.

Mozzarella in Scheibchen geschnitten auf dem Teller anrichten und die Melonenmischung darauf verteilen. Ggf mit etwas Olivenöl betupfen und Basilikum zum Dekorieren dazu geben.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Zubereitung und einen schönen Sommertag!

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