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Tag des offenen Denkmals – Am 08. September werden Türen geöffnet

Tag des offenen Denkmals – Am 08. September werden Türen geöffnet

Wie bereits in den vergangenen Jahren wird Minden auch 2019 wieder mit dabei sein, wenn am 08. September Türen geöffnet werden. Am „Tag des offenen Denkmals“ gibt es für Geschichts- und Architekturinteressierte einiges zu entdecken.

Tag des offenen Denkmals

An dem Tag kann ein Blick in historische Bauten und Stätten geworfen werden, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz hat für dieses Jahr das Motto „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“ ausgegeben.

Am 08. September sind in Minden folgende Türen geöffnet:

Auf nach Minden – Foto: Sabine Christel
  • das Logenhaus in der Pöttcherstraße 27, von 14 Uhr bis 17 Uhr, Führungen finden um 14 Uhr und um 16 Uhr statt. Es führt Dr. Lubbe.
  • Das ehemalige Kornhaus in der Hafenstraße 21 ist von 11 Uhr bis 15 Uhr geöffnet. Hier führt Herr Rose um 11.15 Uhr und um 12.15 Uhr durch das Haus.
  • Die ehemalige Wäschefabrik am Schwarzen Weg 8 ist in der Zeit von 12 Uhr bis 15 Uhr für Interessierte zugänglich. Herr Kies bietet um 13 Uhr eine Führung an.
  • Außerdem gibt es parallel den „Tag des offenen Ateliers“ in den Räumen am Schwarzen Weg.
  • Die vierte Tür öffnet sich in der ehemaligen Leibzucht (Unter den Eichen 28 in Päpinghausen). Von 13 Uhr bis 20 Uhr kann das Haus besichtigt werden. Ab 13 Uhr führt Herr Bals alle zwei Stunden.

Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Tag des offenen Denkmals – deutschlandweit

Rund 8.000 historische Baudenkmale, Parks oder archäologische Stätten sind Teil von Deutschlands größter Kulturveranstaltung. Anlässlich des 100-jährigen Bauhausjubiläums steht der Tag des offenen Denkmals unter dem Motto: „Modern(e): Umbrüche in Kunst und Architektur“. Vielerorts stehen revolutionäre Ideen oder der technische Fortschritt, die ein Denkmal ausmachen, im Fokus. Denn was heute als alt erscheint, war nicht immer alt: „Viele Denkmale, die uns heute selbstverständlich erscheinen, waren zu ihrer Entstehungszeit modern und revolutionär. Ihre Spuren möchten wir gemeinsam am Tag des offenen Denkmals entdecken“, freut sich Herr Dr. Skudelny, Vorstand der Stiftung.

Foto: Hiepler, Brunier, Euroboden Architekturkultur. München (BY), der freistehende, denkmalgeschützte Hochbunker aus der Zeit des II. Weltkriegs mit zwei Meter starken Betonaußenmauern wird heute als Wohnhaus genutzt.

In dem aktuellen Programm zum Tag des offenen Denkmals lassen sich Denkmale nach Regionen, Gattungen oder auch nach barrierefreien Zugängen suchen und filtern. Besonders praktisch ist der Merkzettel, mit dem sich Besucher ihre individuelle Denkmalroute für den Tag des offenen Denkmals zusammenstellen und auch ausdrucken können. Für alle, die unterwegs lieber zum Smartphone greifen, empfiehlt sich die kostenlose App. Ab Ende August ist die App für iOS- und Android-Nutzer verfügbar.

Ent Foto: ML Preiss, Deutsche Stiftung Denkmalschutz. Berlin, Fassadenausschnitt des „KaDeWe”, Kaufhaus des Westens, das 1907 erstmals seine Tore öffnete. Der Architekt Johann Emil Schaudt lieferte die Pläne für das ursprünglich fünfstöckige Warenhaus.

Entstehungsgeschichte

Der Tag des offenen Denkmals ist die größte Kulturveranstaltung Deutschlands. Seit 1993 wird sie von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten steht, bundesweit koordiniert. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ist für das Konzept des Aktionstags verantwortlich, legt das jährliche Motto fest und stellt ein umfassendes Online-Programm sowie zahlreiche kostenlose Werbemedien zur Verfügung. Sie unterstützt die Veranstalter mit bundesweiter Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sowie einem breiten Serviceangebot.

Der Tag des offenen Denkmals ist der deutsche Beitrag zu den European Heritage Days. Mit diesem Tag schafft die Deutsche Stiftung Denkmalschutz große Aufmerksamkeit für die Denkmalpflege in Deutschland. Vor Ort gestaltet wird der Tag von unzähligen Veranstaltern – angefangen bei privaten Denkmaleigentümern, Vereinen und Initiativen bis hin zu den Landesdenkmalpflegern und Landesarchäologen, dem Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz, den Landeskirchen und Bistümern, den kommunalen Spitzenverbänden sowie den Kommunen –, ohne die die Durchführung des Tags des offenen Denkmals nicht möglich wäre. Der Tag des offenen Denkmals ist eine geschützte Marke der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Weitere Informationen zur bundesweiten Aktion und zum Motto:
Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Schlegelstraße 1, 53113 Bonn, Tel.: 0228 9091-447, Fax: 0228 9091-449, E-Mail: info@tag-des-offenen-denkmals.de.

2018 feierte der Tag des offenen Denkmals sein 25-jähriges Jubiläum!

Es ist eine Erfolgsgeschichte: 1993 übernahm die Deutsche Stiftung Denkmalschutz die Koordination des Tags des offenen Denkmals, der sich innerhalb von 25 Jahren zur wohl größten Kulturveranstaltung Deutschlands entwickelt hat.

Die Idee kam aus Frankreich: 1984 initiierte der damalige Kulturminister Jack Lang die „Journées Portes ouvertes dans les monuments historiques“. Weitere europäische Länder folgten, bis 1991 der Europarat offiziell die „European Heritage Days“ ausrief.

Nachdem sich in Deutschland zunächst einzelne Städte, Regionen und Bundesländer beteiligt hatten, nahm die Deutsche Stiftung Denkmalschutz vor 25 Jahren die Herausforderung an, den „Tag des offenen Denkmals“ bundesweit zu koordinieren. Mit Erfolg: Denn zum 25-jährigen Jubiläum öffneten mehr als 7.800 Denkmale und Veranstaltungsorte ihre Pforten für mehrere Millionen Besucher und gaben Einblicke in die vergangene und aktuelle Geschichte der historischen Bauten und Stätten. 

Ziel des „Tag des offenen Denkmals“ ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger*innen an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen*innen, Restauratoren*innen und Handwerker*innen zeigen Arbeitsweisen und Techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

Wichtige Links

Neben Minden gibt es deutschlandweit die Möglichkeit, am Tag des offenen Denkmals teilzunehmen. In Obernkirchen zum Beispiel kann man den Lieth-Stollen besichtigen, auch das Restaurant „Pfeffer und Salz“ in seinem historischen Gebäude steht zur Verfügung.

Bad Eilsen zeigt unter anderem den Harrl-Stollen und das Kurviertel. Und im Auetal locken zum Beispiel die Kapelle in Rehren und das Heimatmuseum im Auetal mit einen Blick hinter die Kulissen.

Weitere Informationen gibt es online unter: Tag-des-offenen-denkmals.de.

Hier können Sie Ihre eigene deutschlandweite Route zusammenstellen.

Und hier können Sie schauen, was in welchem Bundesland zu sehen ist.

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