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Rückblick 2018 – Zeit für ein kurzes Resümée

Rückblick 2018 – Zeit für ein kurzes Resümée

Das Jahr 2018 neigt sich dem Ende entgegen, Zeit einmal einiges Revue passieren zu lassen.

Am 20. September war der offizielle Start des neues Kulturmagazins „Scarlett Magazin“. Tatsächlich online gingen wir jedoch erst Ende Oktober. Der Grund lag an unprofessionellen Geschäftsleuten, die mit ihrem Verhalten einer Veröffentlichung zuvorkommen wollten. Fazit: Alles in das Projekt vorfinanzierte Geld war genau so verschwunden, wie die neue Seite.

Hinwerfen und Aufgeben wäre eine Möglichkeit gewesen, stattdessen haben wir uns neu formiert, ein Konzept entwickelt, wie es uns gefällt und wie wir es auch von Anfang an haben wollten. Nächtelang programmiert, Ideen umgesetzt und letztendlich ist es so geworden, wie „Scarlett Magazin“ sein sollte: Informativ, vielseitig, lesenswert und ein unterhaltsames Lifestylemagazin.

Bei uns gibt es keine Vereine, keinen Sport, keine Politik und keine Polizeiberichte. Nur Unterhaltung. Kultur – sehr wichtig, gerade in einer Zeit, in der Dummheit und Fakenews den Alltag bestimmen. Mode, Wellness, Entspannung – Themen, die in Bückeburg, genau so ankommen, wie in Hamburg, Wien oder Texas (Grüße an unsere Leser in Übersee!). Dazu der Buch- und der Kinotipp der Woche. Wir stellen Ihnen vor, was lesens- und sehenswert ist. Inklusive einer Verlinkung, damit Sie es noch bequemer haben.

Die Idee mit den Rezepten kam von Ihnen: Sie wollten mehr darüber wissen, also haben wir es als feste Rubrik eingerichtet.

Danke an dieser Stelle an all die zuverlässigen und treuen Gastautoren, die sich einbringen. Nur so ist ein Magazin überhaupt zu schaffen.

Aber auch bei uns gibt es nach wie vor Schattenseiten: Oftmals erreichen uns Vorschläge, nur an der Umsetzung hapert es dann. „Schicke ich Dir gleich“ – ein Satz, der unter der Berücksichtigung von Abgabezeiten für neue Artikel die Redaktion unter Druck setzt, den Autoren jedoch sehr entspannt. Deshalb von uns aus die Bitte: Beachten Sie unsere Abgabezeiten und halten Sie sich an Vereinbarungen. Wir sind schnell, aber zaubern können wir leider nicht. Und wir möchten für alle Seiten ein perfektes Ergebnis abliefern.

Was haben wir in der Vergangenheit geleistet: Wir waren unter anderem bei der „Langen Nacht der Kultur“, „Kleiderwechsel“, dem Herbstmarkt und dergleichen mehr , haben den Weihnachtszauber inklusive Max Giesinger, den Lochis und Sky du Mont begleitet. Wir haben für Sie berichtet über die Spider Murphy Gang und waren für Sie im Stadttheater Minden. Wir haben den Veranstaltungskalender mit allen uns gemeldeten Terminen gefüllt. (Hinweis an Veranstalter: Wenn Sie Ihre Termine hier ebenfalls lesen möchten, dann müssen Sie uns in den Verteiler aufnehmen. Anderenfalls vernachlässigen wir einige Veranstaltungen, weil wir aus Zeitgründen nicht Ihre Homepages durchstöbern können.) Dort haben Sie wichtige Informationen inklusive eines Routenplaners, so dass Sie sozusagen „alles auf einen Blick“ haben.

Im Portrait: Dort stellen wir Menschen und Projekte vor. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen, um Ihnen Kultur und alles, was damit zusammenhängt, näher zu bringen. Wir möchten für Sie Kultur erlebbar machen.

Dazu gab es viel aus den Bereichen Wellness, Mode, Kosmetik, Dekorationen, und und und… Täglich neu und für alle Leser kostenlos. Stöbern Sie doch mal, was wir bis jetzt für Sie veröffentlicht haben.

Bei all dem gebührt einigen Leuten ein herzliches Dankeschön!

Besonders dem Stadttheater Minden, die von Anfang an von der Idee begeistert waren und auch trotz der unfreiwilligen Zwangspause immer geduldig blieben. Dort arbeiten Menschen, für die der Beruf gleich Berufung bedeutet und die es schaffen, für alle Generationen, von Kindern über Jugendliche bis hin zu Erwachsenen, ein sehr gutes unterhaltsames Theater zu bieten. Es gibt Frauen, die den Begriff Solidarität verstanden haben. Danke dafür.

Manchmal nutzen Mitarbeiter jedoch ihre berufliche Situation, um aus persönlichen Gründen die Arbeit von Journalisten zu beeinflussen. So ein Phänomen kennt man z. B. von Türstehern oder ähnlichen „Machtpositionen“. Auch in Bückeburg gibt es diese Mitarbeiter. Schade, wenn man beruflich so wenig professionell arbeiten kann. Und schade, wenn man damit das Produkt, welches man vertritt, benachteiligt. Professionalität und Souveränität sind im Berufsleben und im Miteinander wichtig. To whom it may concern.

Danke allen, die das Magazin so supporten, die unsere Arbeit wertschätzen und den Einsatz und die Begeisterung, die wir mitbringen fördern, anerkennen und teilen. Das ist heutzutage keine Selbstverständlichkeit. Und es ist nun einmal so: Von einem „gefällt mir“ und einem „Toll“ kann man auch als Journalist keine Miete bezahlen. Schön, dass es Menschen gibt, die das verstehen.

Das war es auch schon. Wir von „Scarlett-Magazin“ danken Ihnen für einen guten Start, Ihr Feedback und Ihre Ideen, dafür, dass Sie uns abonnieren und lesen und weiterempfehlen. Wir möchten auch zukünftig das in uns gesetzte Vertrauen bestätigen und viele spannende, unterhaltsame Themen für Sie präsentieren.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen entspannten und friedlichen Silvesterabend, bleiben Sie gesund und kommen Sie gut in ein neues Jahr! Denken Sie daran, der beste Vorsatz für ein neues Jahr ist stets, andere so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte und die Vergangenheit abzuschließen und in die Zukunft zu vertrauen.

Ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr wünscht Ihnen Scarlett-Magazin!

Wir schließen diesen Rückblick mit einem besonderen Gedicht von Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Von guten Mächten wunderbar geborgen

Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.


Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.


Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Lass warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.


Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so lass uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.


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