Neue Corona-Regeln: Krisenstab stellt neue Verordnung für Niedersachsen vor

Neue Corona-Regeln: Krisenstab stellt neue Verordnung für Niedersachsen vor

Neue Corona-Regeln: Krisenstab stellt neue Verordnung für Niedersachsen vor

Friseurgeschäfte in Niedersachsen dürfen erst nach dem 07. Mai wieder öffnen. So sieht es die zwischen Bund und Ländern am Mittwoch getroffene Vereinbarung vor.

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Dass Niedersachsen daran festhält, teilte der Corona-Krisenstab am Nachmittag in Hannover mit. Einzelhandelsgeschäfte, auch in Einkaufscentern und Shopping-Malls, können am kommenden Montag wieder öffnen. Voraussetzung dafür ist, dass die jeweilige Verkaufsfläche nicht größer als 800 Quadratmeter ist und die in der Verordnung explizit geregelten Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden. Dazu gehört in Shopping-Malls auch die Lenkung der Kundenströme auf den Gängen zwischen den Geschäften sowie zusätzliche hygienische Schutzmaßnahmen in den Sanitärbereichen. Auch Möbelhäuser dürfen mit einer begrenzten Verkaufsfläche von 800 Quadratmetern öffnen.

Ausnahmen sollen künftig für die Besuchsverbote in Heimen- und Pflegeeinrichtungen gelten. Die zuständigen Behörden können in Einzelfällen Besuche genehmigen, wenn die Heimbetreiber individuelle Konzepte bzw. Hygienepläne vorlegen, so dass ein geschützter Kontakt zwischen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Besucherinnen und Besuchern gewährleistet ist. Geschlossen bleiben unter anderem weiterhin: Schwimmbäder, Kinos, Freizeitparks, Spielbanken, Sportanlagen, Fitnessstudios, Zoos und Spielplätze.

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Die Verordnung tritt am kommenden Montag in Kraft und gilt zunächst bis zum 6. Mai 2020.

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