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Magische Hühnersuppe – Vertreibt Schnupfennasen und Zähneklappern im Nu
Wenn die Schnupfennase sich schlapp fühlt, dann hilft eine magische Hühnersuppe

Magische Hühnersuppe – Vertreibt Schnupfennasen und Zähneklappern im Nu

Wer im Herbst von Husten und Schnupfen verschont bleibt, hat es gut. Bei allen anderen hift einerseits der Gang zum Arzt oder zur Apotheke, anderereits auch eine Zaubersuppe, die schon unsere Großmütter als Wundermittel gegen Erkältungen eingesetzt haben: Die Magische Hühnersuppe.

Viele gute Zutaten für den Zaubersud

Schon bei den ersten Erkältungsanzeichen wurde sie frisch aufgesetzt und mit Gemüse und Kräutern gekocht. Allein der Duft war schon tröstlich und und auch ohne Erkältung mundete sie einem vorzüglich.

Die Arbeit, ein Huhn zu kochen, wollen sich heute leider die wenigsten machen. Deshalb greift man zu Tütensuppen, wo vielleicht auf dem Bild noch das einzige ist, was an ein Huhn erinnert. Oder man verwendet Suppe aus der Dose. Wobei – sofern man wirklich Hühnerfleisch verwendet, soll diese Suppe auch durchaus hilfreich bei Erkältungen sein, so eine Studie.

Zurück zum Urprodukt: Der Hühnersuppe.

Wenn die Schnupfennase sich schlapp fühlt, dann hilft eine magische Hühnersuppe

Was macht die Magie dieser Suppe aus? Natürlich wärmt sie den Körper, und das Inhalieren beim Löffeln befreit so manche Schnupfennase. Innerlich gewärmt werden die Selbstheilungskräfte angeregt. Sich dann ordentlich gewärmt ins Bett zu legen und „den ganzen Krempel rauszuschwitzen“ ist ein altes Hausmittel meiner Großmutter.

Doch woher stammt die Geschichte? Bereits im 12. Jahrhundert empfahl der jüdische Arzt und Gelehrte Moses Maimonides Hühnersuppe, um Aussatz zu heilen und Kranke auf dem Weg der Besserung zu stärken. Doch erst 800 Jahre später zeigten Experimente im Reagenzglas, wie das Ganze funktioniert: Dringen nämlich Erkältungsviren in den Körper ein, schickt der Körper Abwehrzellen zu Hals und Nase, damit sie den Krankheitserregern den Garaus machen. Leider geht dieser Kampf nicht spurlos am Körper vorbei. Die betroffenen Schleimhäute entzünden sich, schwellen an und schmerzen. Die Zutaten dieser magischen Suppe jedoch dämpfen die Entzündungsreaktion und lindern die Beschwerden.

Und so richtig gut funktioniert das eben doch nur, mit einer liebevoll zubereiteten Hühnersuppe! Also, holen Sie Ihren Suppentopf und den Zauberstab, also den Kochlöffel und sammeln Sie alle magischen Zutaten zusammen.

 

Für 4 Schnupfennasen benötigen Sie folgendes:

1 Suppenhuhn, 2 Lorbeerblätter, 1 TL schwarze Pfefferkörner, 1 gestr. EL Salz, 3 große Möhren, 150 g Staudensellerie (Tipp für Allergiker, statt Sellerie können Sie auch Salbei und Thymian als Gewürz hinzugeben, auch Ingwer sorgt für zusätzliche Schärfe und für ein bisschen mehr Inhalt empfiehlt sich Kohlrabi), 2 dünne Stangen Lauch, 1 Petersilienwurzel (wenn Sie die nicht vorrätig haben, nehmen Sie eine Möhre mehr), 2 Zwiebeln, 125 g Faden- oder kleine Suppennudeln, schwarzer Pfeffer gemahlen.

Ein ganzes Suppenhuhn gut mit Wasser bedecken und lange köcheln lassen

 

Das Huhn außen und innen unter kaltem Wasser abbrausen und in einen großen Suppentopf geben. Soviel Wasser zugeben, dass das Huhn gut bedeckt ist und langsam (!) aufkochen lassen. Lorbeerblätter und Pfefferkörner hinzufügen. Sobald die Suppe anfängt zu kochen, reduzieren Sie die Hitze und lassen es halb zugedeckt bei kleiner Hitze ca. 1,5 Stunden leicht kochen. Zwischendurch den Schaum abschöpfen. Die Suppe erst 10 Minuten vor Ende der Garzeit salzen!

Während die Suppe kocht, können Sie das Gemüse waschen und schälen. Möhren, Sellerie (oder was Sie stattdessen verwenden), Lauch und Petersilienwurzeln wenn nötig halbieren und alles in kleine Scheiben bzw Stücke schneiden. Das Gemüse nach einer Stunde Kochzeit zum Huhn geben und bis zum Schluss mitgaren.

Dann heben Sie das Huhn aus dem Topf, häuten es und lösen das Fleisch vom Knochen. Alles in mundgerechte Stücke schneiden und zur Suppe geben. Mit Salz und Pfeffer würzen (ein Hauch Ingwer sorgt für Schärfe) und sofort servieren.

Sie können die Suppe auch auf Vorrat kochen. Dazu die Brühe durch ein mit einem Mulltuch ausgelegtes Sieb in einen zweiten Topf gießen, Brühe entfetten, aufkochen und in entsprechende Gläser füllen. Sofort verschließen und abkühlen lassen.

Sieht das nicht lecker aus?

 

Die Suppe entfaltet ihre magische Wirkung wirklich nur, wenn sie möglichst heiß gegessen wird. Die aufsteigenden Dämpfe dabei gut einatmen, damit die Schnupfennasen schnell frei werden.

Wenn Sie beim Kochen dann noch liebevolle Gesundungsgedanken hineingegeben haben, dann sollte es wirklich eine magische Hühnersuppe sein. Wir wünschen Ihnen einen „Guten Appetit!!

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