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„Komm, wir machen ein Picknick!“ – Tipps und mehr für ein gelungenes Essen

„Komm, wir machen ein Picknick!“ – Tipps und mehr für ein gelungenes Essen

Die Sonne macht sich endlich auf den Weg, es wird wärmer, die Schwimmbäder haben geöffnet und in den Park und Gärten findet wieder Leben statt. Die Cafés und Restaurants schleppen Stühle und Tische nach draußen, Schirme werden aufgespannt, und die Lust auf ein Essen außerhalb der eigenen vier Wände steigt.

Dann gibt es viele Veranstaltungen und Feste, bei denen man neben der angebotenen Gastronomie auch eigene Speisen und Getränke mitnehmen kann. Egal, ob romantisch zu zweit oder lustig mit der Familie (wenn der erste Saftbecher umfällt und die Eierschalen fliegen werden Sie verstehen, was wir meinen…), es ist Zeit für die Picknicksaison!

Wir haben ein paar wichtige Infos und schöne Ideen für Sie zusammengefasst.

Zauberschöner Picknickkorb

Vom richtigen Packen des Korbs

Alles bereit für ein Picknick

Es ist eigentlich egal, ob Sie einen zauberschönen Picknickkorb gefunden haben und ob der rund oder eckig, als Korb oder eher als Tasche oder Rucksack gestaltet ist, gut ist ein Kühlfach für alle Speisen, die sonst zerlaufen oder die Wärme nicht unbeschadet überstehen. Das geht aber auch in einer extra Kühltasche, denn: Die meisten Körbe haben viel zu wenig Platz, um alle Lebensmittel und das Geschirr in sich aufzunehmen. Und wenn, dann wird der Korb am Ende zu schwer, deshalb ist es gut, gewisse Dinge, wie zum Beispiel Getränke auszulagern.

Gut verpackt in kleinen Portionen

Perfekt Picknicktauglich sind alle Speisen, die praktisch schon „verpackt“ sind: Wie hartgekochte Eier oder Obst. Wenn Sie Obst kleinschneiden, dann können Sie gut kühlbare Dosen verwenden, die stellt man vorher ins Gefrierfach, dann halten sie die Lebensmittel auch über einen längeren Zeitraum schön kühl. Alternativ kann man auch mit Zeitungspapier die Dosen einwickeln und Kühlakkus drumherum drapieren.

Achten Sie auf eine Papiertüte für den Restabfall und die Schalen!

Einige Obstsorten sind besonders berührungsempfindlich: Wie Bananen oder Trauben, Vorsicht dann bei der Lagerung. Schwere Sachen kommen auf den Boden des Korbs, die leichten Sachen oben drauf legen. Zwischenräume können gut mit Servietten gepolstert werden. Gut im Korb sind stapelbare Behälter, in denen die Snacks lagern. Kühlwaren immer zusammen aufbewahren. Dinge, wie Eis oder auch Sahneprodukte, meiden, gerade bei sehr heißen Temperaturen bleiben diese Sachen nicht lange genießbar.

Schön ist es auch, zu Hause die Snacks vorzubereiten, also Obst und Gemüse in mundgerechte Stücke schneiden. Auch Antipasti, wie Oliven oder Peperoni, sind ideal als Fingerfood.

Picknickbesteck gibt es in lustig bunt, aber ein scharfes Küchenmesser, zumindest zum Obst- und Gemüsezerkleinern, sollten Sie dabei haben. Da kommt das gute alte Taschenmesser zu neuen Ehren, denn damit ist man für vieles gerüstet.

Denken Sie daran, auf frisch geschnittenes Obst ein paar Tropfen Zitronensaft zu geben, damit es keine unansehliche braune Farbe erhält.

Ideale Picknickbegleitung

Es gibt auch viele leckere Sachen, die außer Obst und Gemüse geeignet sind: Kleine Pfannkuchen oder Wraps zum Beispiel, süß oder auch herzhaft gefüllt. Leckere Sandwiches, die sie gut mit einem Salatblatt oder Gurken belegen können, dann schmeckt es saftiger. Dieses kann entweder in Frischhaltefolie verpackt werden, dann bleibt es lange appetitlich und man sieht von außen die Füllung. Oder Sie verwenden es in entsprechenden Frischhaltedosen.

Wraps in mungerechten Stücken servieren

Joghurt geht in einem Glas ganz gut, wenn Sie dazu kleine Portionsschälchen dabei haben (es gibt fast überall schöne Picknickaccessoires zu kaufen, die praktisch stapelbar sind und man immer wieder verwenden kann). Besser, als einzelne Joghurts. Wenn, dann auf Produkte im Glas achten!

Käsewürfel mögen besonders Kinder gern. Dann kleine Zahnstocher oder Pikser mitnehmen, damit nicht alle mit den Fingern in der Tupperdose „herumwühlen“. Aufschnitt und andere leicht verderbliche Sachen lieber nicht mitnehmen. Auch Mayonnaise oder dergleichen ist eher ungeeignet. Denken Sie bei einem Salat daran, dass Sie nicht am Tisch sitzen, sondern die Schälchen balancieren müssen. Deshalb nichts, was zu voluminös auf dem Teller ist. Als Salatdressing eine Marinade aus Essig und Öl oder Zitronensaft verwenden.

Überhaupt ist es beim Picknick gut, Fingerfood schon vorzubereiten, also alles, was in die (kleine) Hand passt. Mini Frikadellen, gebratene Hähnchenkeulen, Bockwürstchen und dergleichen schmecken allen gut. Fisch ist allerdings kein geeignetes Lebensmittel für ein Picknick.

Für die süße Variante kann man Muffins oder kleine Kuchen mitnehmen. Beim Picknick wollen gerade Kinder in den Spielpausen noch einen Snack haben. Deshalb viele kleine Dinge anbieten, die man schnell in die Hand nehmen und verspeisen kann.

Je besser Sie zu Hause packen, desto weniger Arbeit haben Sie unterwegs. Achten Sie jedoch auf die Möglichkeit, benutztes Geschirr zu verpacken und auch die Essensreste gut verstauen zu können. Übriggebliebenes wieder gut kühlen für das Abendbrot zu Hause.

Wichtig beim Picknick ist auch:

Sonnenschutz! Gerade für Kinder reicht es nicht, nur vorab zu cremen. Ein hoher Lichtschutzfaktor ist zwingend notwendig! Auch der Aufenthalt in der prallen Sonne muss vermieden werden. Planen Sie ein Plätzchen im Schatten ein und genießen Sie lieber ein Nachmittagspicknick. Sonnenhut mit Nackenschutz ist ideal, um die empfindliche Haut zu schützen.

Ausreichend Getränke bereit halten. Das Trinken jedoch lieber nicht eiskalt genießen, denn durch die Kälte muss der Körper viel mehr Energie aufwenden, um die Temperatur zu regulieren, ergo: Man schwitzt viel mehr. Auch Früchtetee und Schorle sind ideale Durstlöscher.

Eine kleine Notfallapotheke sollte dabei sein:

Gut sind ein Wunddesinfektionsspray, eine Kühlsalbe gegen Sonnenbrand oder Mückenstiche und Pflaster. Manchmal ist auch etwas gegen Zecken erforderlich.

Eine aufgeschnittene Zwiebel wirkt Wunder gegen Insektenstiche!

Wenn kein schützender Baum in der Nähe ist, empfielt es sich, einen Sonnenschirm mitzunehmen. Sie sehen, es ist einiges, was man tragen muss 😉

Die romantische Variante

Da ist eher das Beisammensein im Vordergrund und das Essen wird zur Nebensache: Kleine Snacks, Trauben, Käsewürfel, ein Baguette, dazu gekühlter Wein oder auch eine Flasche Sekt sind die Dinge, die man in so einen Korb füllen könnte. Wichtig ist, den Geschmack des anderen zu berücksichtigen.

Schön ist auch, den Korb gemeinsam zu packen, dazu genügen wirklich nur ein paar Kleinigkeiten. Achten Sie auf den Korkenzieher, so Sie einen benötigen! Und Wein oder Sekt schmecken am besten aus Gläsern.

Eine Picknickdecke muss immer dabei sein – diese hat den Vorteil, dass sie auf der Unterseite isoliert ist bzw. einen unempfindlichen Stoff hat. Wenn Sie es bequem haben möchten, nehmen Sie ein paar Kissen mit oder eine zweite weiche Decke.

Suchen Sie sich einen schönen ruhigen Platz und genießen Sie Ihre Zweisamkeit. Hier ist Zeit für Gespräche und vieles, was im täglichen Einerlei untergeht.

Allgemein ist ein Picknick die ideale Möglichkeit, Zeit draußen zu verbringen. Verordnen Sie sich dazu eine „Auszeit aus den sozialen Medien“ und gönnen sich Momente der Ruhe und Entspannung oder auch Zeit mit Freunden und der Familie.

Ein paar praktische Tipps:

Ein feuchtes Tuch für die Hände ist ebenso hilfreich, wie eine Mückenkerze, die gerade am Waldrand die lästigen Plagegeister vertreibt.

Wer kurzfristig ein Picknick veranstalten möchte, kann auch die superschnelle Variante nehmen: Baguette oder kleine Kuchen vom Bäcker besorgen, gekühlte Getränke und kleine fertige Snacks aus dem Supermarkt, dazu eine Decke – fertig!

Wir haben abschließend noch ein Rezept für Sie:

Schön für ein Picknick ist Schichtsalat. Den kann man nach eigenem Geschmack gestalten, in Gläsern geschichtet ist er zudem sogar mehrere Tage im Kühlschrank haltbar.

Die Besonderheit am Schichtsalat ist die Zubereitungsart: Die Zutaten werden in einer festgelegten Reihenfolge verarbeitet und dann nacheinander in die Salatschüssel oder direkt im Glas geschichtet. Das Besondere daran ist, dass man sie nicht vermischt. Durch die Zubereitung im Glas ist der Salat aufgrund seiner Schichten auch ein Augenschmaus.

Dazu gibt unzählige Varianten.
Ob mit Wurst, Schinken, Hackfleisch oder als reine Gemüsevariante – hier kann man kreativ sein.
Das meist dickflüssige Dressing wird nicht untergerührt, sondern fließt wie von selbst in die Salatkreation. Man kann auch das Dressing zuerst hineingeben und fängt dann mit festen Gemüsestücken an, die sich nicht so schnell vollsaugen. Kurz vorm Servieren stellt man das Glas auf den Kopf 😉

Vor dem Verzehr sollte der Schichtsalat in jedem Fall einige Stunden durchziehen, damit sich sein volles Aroma entfalten kann.

Schichtsalat Rezept

Variationen von Schichtsalat

Das Rezept ist für 4 Personen gedacht.
Bei Bedarf müssen die Zutatenmengen entsprechend angepasst werden.

Zutaten für den Schichtsalat

Krautsalat
– kleines Glas
Eier (hart gekocht)– 3 Stück
Mais
– kleine Dose
Erbsen
– kleine Dose
Kochschinken– 200 Gramm
Ananas (klein geschnitten)– ca. 5 Scheiben
Weintrauben– eine Handvoll
Lauch (geschnitten in Ringe)– kleine Stange
Salatdressing, nach Geschmack

Zubereitung

Alle genannten Zutaten werden jeweils (bis auf den Lauch) in einem kleinen Portionsglas geschichtet.
Über die in Hälften geteilten Trauben folgt das Dressing. Dieses sollte so über die oberste Lage gestrichen werden, dass eine geschlossene Schicht entsteht.

Nun wird der Lauch in feine Ringe geschnitten und auf dem Dressing verteilt.
Zuletzt sollte die Schüssel mit einem Deckel oder etwas Frischhaltefolie verschlossen werden.
Der Schichtsalat wird nun für 24 Stunden in den Kühlschrank gestellt. Dort verbleibt er bis zum Servieren. Kurz davor wird er gemischt und kühl serviert.

Viele Varianten sind auf dieser Grundlage möglich.

Durch andere Zutaten erreichen Sie unzählige Geschmacksrichtungen und optisch ansprechende Kreationen.

Guten Appetit und viel Spaß beim Picknick!

Park
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