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Jetzt wird es heiß – Tipps bei großer Hitze
Sommerhitze

Jetzt wird es heiß – Tipps bei großer Hitze

Der Sommer 2019 schlägt Wetterkapriolen: Statt regelmäßig Temperaturen um die 25 Grad, schwanken wir von Schlechtwetterphasen mit 15 Grad bis zu Hitzeperioden um die 40 Grad. Kein Wunder, dass bei den Temperaturen der Kreislauf schlapp macht und selbst das Schwimmbad keine Abkühlung mehr bringt – so man denn überhaupt noch einen Platz findet. Hitze in Deutschland – wir haben ein paar Tipps für Sie, wie Sie die heißen Tage besser überstehen können.

Lüften:

Am besten ganz früh morgens. Bis 08.00 Uhr sollte es noch einigermaßen kühl sein, dann für Durchzug sorgen. Danach unbedingt die Fenster schließen und nach Möglichkeit verdunkeln. Tagsüber die Fenster geschlossen halten, die aufgeheizte Luft aussperren!

Blumengießen

Früh morgens und dann gern bei der Hitze abends, sobald die Sonne nicht mehr so heiß ist, nochmals. Auch Blumen auf der Fensterbank brauchen Sonnenschutz: Entweder Jalousien runter oder woanders hinstellen.

Kühle Bodylotion

Entweder die Creme im Kühlschrank aufbewahren und dann eincremen oder in die Creme/das Duschgeld/Shampoo einige Tropfen Teebaumöl geben, kühlt wunderbar. Achtung: NICHT im Gesicht oder auf empfindlichen Hautpartien verwenden!

Mittagspause

Mittagspause

Machen Sie es wie die Südländer, dort hält man über Mittag Siesta. Das gesellige Leben findet erst in den kühleren Abendstunden statt. Also – von 12 bis 15 Uhr Pause. Falls es nicht möglich ist – unbedingt Sport und anstrengende Tätigkeiten vermeiden.

Essen

Frisches Obst, gern gekühlt, schmeckt bei heißen Temperaturen besonders gut

Genießen Sie frisches Obst, wie Melone und andere Früchte mit einem hohen Wasser- und Mineralienanteil. Gerade Melonen haben wenig Kalorien und lassen sich sowohl süß, als auch herzhaft (Rezept für einen Melonensalat und alles zum Grillen) zubereiten. Leichte Snacks sollten Sie bevorzugen- wie leichte Suppen, Joghurt und kühle Speisen, Salate und ähnliches. Denken Sie auch an den Salzverlust, der durch das Schwitzen entsteht – also auch auf salzhaltige Speisen zum Ausgleichen achten.

Genügend Flüssigkeit trinken

Zu kalte Getränke vermeiden, denn: der Körper muss die Kälte ausgleichen, verbraucht dafür entsprechend Energie und gerät dadurch noch mehr ins Schwitzen.

Lauwarme Getränke, wie Früchtetee, Getränke ohne extra Eis und vor allem stark Gekühltes also unbedingt weglassen. Pro Tag sollten 2-3 Liter Flüssigkeit getrunken werden. Sehr gut ist auch lauwarmer Pfefferminztee und sogar eine Tasse Brühe gegen den Salzverlust ist gut. Ansonsten können Sie dem Tee auch eine Prise Salz zufügen.

Tipp: Mischen Sie Mineralwasser mit Obstsäften oder geben einen Spritzer Zitrone hinzu. So haben Sie einen guten Durstlöscher. Achten Sie besonders darauf, auch unterwegs genügend Getränke mitzunehmen. Ältere Menschen vergessen oft genug zu trinken – dann vorsorglich überall Getränke hinstellen und auch ohne Durstgefühl trinken!

Tiefgefrorene Beeren können als fruchtige Eiswürfel verwendet werden

Denken Sie auch an die Tiere: Stellen Sie Vogelbäder auf und Schalen mit Wasser für Ihre Vierbeiner.

Sind für Ihre Hilfe dankbar

Abkühlung

Ein kühles Fußbad hilft auch im Büro. Unter den Schreibtisch eine kleine Wanne/Schüssel mit kaltem Wasser stellen und die Füße erfrischen. So sorgen Sie auch bei großer Hitze für Entspannung. In die Schuhe eisgekühlte (Gefrierfach) Einlegesohlen legen. Sehr erfrischend!

Frischekick fürs Gesicht

Wasser in Sprühflaschen und mit etwas Abstand aufs Gesicht sprühen. Auch die Handgelenke immer wieder unter kaltes Wasser halten oder ein kühles Tuch in den Nacken legen. Die guten alten Erfrischungstücher sorgen ebenfalls für Frische zwischendurch.

Make-up

Wenn, dann flüssiges Make-up verwenden, dieses verläuft normalerweise nicht. Glänzende Stellen mit einem Kosmetiktuch oder Löschpapier abtupfen.

Auch bietet die Kosmetikindustrie mittlerweile spezielle Sprays an, die man über das Gesicht sprüht und die dem Make-up nicht schaden. Wasserfeste Wimperntusche hilft gegen „Panda-Augen“.

Richtig kleiden

Leichte Kleidung aus Baumwolle oder Leinen. Vermeiden Sie synthetische Stoffe. Auch gut – ein Shirt zum Wechseln und alles, was möglichst locker am Körper sitzt.

Wenn es zu körperlichen Beschwerden kommt:

Schwindelgefühle und Benommenheit unbedingt ernstnehmen! Lange Aufenthalte in der Sonne vermeiden, in den Schatten ausweichen oder ganz aus der Sonne gehen. Handgelenke bis zum Ellenbogen in kaltes Wasser legen. Füße hoch lagern. Hohe Temperaturen lösen bei vielen Menschen Venenprobleme aus. Um die Muskel-Venen-Pumpe zu aktivieren, sollten Sie sich im Alltag immer wieder auf die Zehenspitzen stellen (10 bis 20 Mal die Waden heben).

Bei anhaltenden Kreislaufbeschwerden – Wasser trinken und unbedingt etwas Salziges zu sich nehmen. Verbessert sich der Zustand nicht – zum Arzt!

Achten Sie bitte auch auf ihre Mitmenschen!

Kälte statt Wärme

Den Kirschkernsack ins Kühlfach, die Wärmflasche mit kaltem Wasser befüllen und ebenfalls kühlen – ideal, um dem Körper Abkühlung zu verschaffen! Alternativ Kältepacks verwenden, aber!! Nie direkt auf die Haut legen – immer mit einem Tuch umwickeln und dann nutzen!

Funktionswäsche

Machen Sie es bei den heißen Temperaturen wie die Sportler und tragen Sie Funktionswäsche. Diese transportieren Feuchtigkeit und Wärme nach außen. Normale Baumwollkleidung hält den Schweiß in den Fasern und fühlt sich dann unangenehm feucht an.

Sonnenschutz

Unbedingt auf ausreichenden Lichtschutzfaktor und Sonnenschutz achten (mind. 30 Minuten vor dem Sonnenbad)! Mehrmals nachcremen und direkte Hitze und Sonnenbestrahlung vermeiden. Wasserfest bedeutet allerdings trotzdem, dass Sie sich nach dem Abtrocknen neu eincremen müssen!!

Wichtig ist auch ein guter Schutz für den Kopf. Bei Kindern zusätzlich auf Nackenschutz achten, dort ist die Haut sehr empfindlich. Zudem gibt es spezielle Kleidung mit zusätzlichem UV Schutz.

Koffein (Kaffee) vermeiden

Koffein bringt zwar kurzfristig den Kreislauf auf Touren, doch dann fällt der Körper kreislauftechnisch in ein Loch. Lieber Tee oder Mineralwasser trinken.

Medikamente

Manche Arzneimittel müssen bei Hitze anders eingenommen werden. Bei Blutdrucksenkern sollte beispielsweise die Dosierung angepasst werden, wenn es besonders warm ist. Auch wichtig: Antibiotika machen die Haut empfindlicher – zu viel Sonnenlicht wird so zur Gefahr. Manche – auch pflanzliche! – Medikamente vertragen sich nicht mit Sonnenstrahlungen, wie zum Beispiel Johanniskraut. Checken Sie unbedingt den Beipackzettel oder bitten Sie Ihren Apotheker um eine Einschätzung.

Beim Kochen alles gut durchgaren!

Temperaturen um die 40 Grad steigern die Salmonellengefahr: Garen Sie Nahrung unbedingt komplett durch (das gilt besonders für Hack, Geflügel, Fisch, Meeresfrüchte oder Eier). Auch auf richtige Lagerung und kühlen Transport nach Hause achten! Geflügel und Hack am besten frisch verbrauchen und direkt zubereiten.

Empfindliche Speisen vermeiden (Sahne, Mayonnaise, etc.)

Außerdem vermehren sich die Keime bei dem Wetter besonders schnell: Spülschwamm und Küchenspüle gut putzen und trocknen. Schwämme öfter wechseln, gilt auch für Küchentücher.

Fächer

Immer en vogue: Sich mit dem Fächer Luft zu fächeln. Passen in fast jede Handtasche und kühlen ohne Akku. Alternativ: Mini Ventilator.

Bitte keinen Alkohol

Bei Hitze hat Alkohol negative Auswirkungen auf den Kreislauf. Lieber Softdrinks oder lauwarmen Tee.

Abkühlen im Wasser

Ein bisschen Planschen ist die ideale Abkühlung

Wie wäre es mit einem Ausflug ins Freibad oder an den Strand? Der Badesee um die Ecke geht auch. Nichts in der Nähe? Dann duschen Sie wechselwarm oder füllen Sie die Badewanne mit kaltem Wasser. Ein Planschbecken auf dem Balkon oder Garten spendet zumindest ein kühles Fußbad und/oder ist für die Kids eine gute Alternative.

Fahrrad statt Auto

Fahrrad statt Auto

Statt Hitzestau und Dauerklimaanlage, lieber den Fahrtwind auf dem Rad genießen.

Wenn Autofahrten, dann mit PAUSEN!

Sie können nicht auf das Auto verzichten? Dann sollten Sie jede Stunde eine Pause zum Abkühlen einlegen und zusätzlich 0,3 bis 0,5 Liter Wasser trinken. Das ist umso wichtiger, da die fehlende Wärmeabgabe im überhitzten Auto fatale Folgen für das Reaktionsvermögen und den Körperkreislauf hat.

Auch, wenn es klar sein sollte: TIERE und KINDER nicht „mal kurz“ im Auto warten lassen!!

Ätherische Öle als „Klimaanlage“ für die Haut

Der Bestandteil vieler ätherischer Öle verdunstet extrem schnell und hinterlässt ein tolles Frischegefühl. Am besten reiben Sie die Kniekehlen, Handgelenke und die Schläfen alle paar Stunden mit Menthol ein.

Geht auch mit Kölnisch Wasser 😉

Yoga

Übung: Zunge spitzen oder rollen, leicht aus dem Mund strecken, durch den offenen Mund einatmen, durch die Nase ausatmen. Schon nach wenigen Atemzügen kühlt die Zunge merklich und erfrischend ab, die Körpertemperatur sinkt.

Elektrogeräte abschalten

Im Sommer können technische Geräte den Raum zusätzlich aufheizen. Schalten Sie alles aus, was Wärme abstrahlt (Außer den Kühlschrank!)

Klimaanlage basteln

Öffnen Sie nachts das Schlafzimmerfenster und hängen Sie ein nasses Bettlaken/Badetuch davor. So wird die einströmende Luft gekühlt.

Tipp 2: Ein feuchtes Handtuch über eine Stuhllehne hängen, Ventilator davorstellen (nicht zu nah!) und anschalten. Die Luft wird gekühlt – wie durch eine Klimaanlage.

Lauwarm Duschen

Sich mit einer kalten Dusche zu erfrischen, ist keine gute Idee. Dann ziehen sich die Poren der Haut zusammen, sodass Sie nach der Abkühlung noch mehr schwitzen als vorher.

Eiskalte Massage

Tauchen Sie eine Fingerspitze in eiskaltes Wasser und drücken Sie den Finger dann leicht auf Ihre Schläfe – Sie werden sich sofort etwas frischer fühlen. Geht auch anstelle des Fingers mit einem Eiswürfel, den Sie an der Schläfe oder über die Handgelenke reiben.

Wir hoffen, diese Tipps erleichtern Ihnen die nächste Hitzewelle. Kommen Sie gut durch die heißen Tage!

Schwimmbad UND ein Eis ist natürlich die beste Kombination
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