Information zum Coronavirus für das Land Niedersachsen

Information zum Coronavirus für das Land Niedersachsen

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Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) hat die ersten Testzentren in Niedersachsen eröffnet. In den Zentren werden Patientinnen und Patienten, bei denen ein begründetes Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus besteht, nur nach Zuweisung durch den Hausarzt oder die Hausärztin getestet.

Was tun beim Verdacht, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben?

Wenn Sie den Verdacht haben, sich mit Sars-CoV-2 infiziert zu haben, sollten Sie zunächst diese Fragen für sich beantworten:

  1. Waren Sie in den vergangen 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn in einem vom Robert Koch-Institut definierten Risikogebiet oder haben eine Person aus einem solchen Gebiet getroffen und haben nun grippale Symptome entwickelt?
  2. Waren Sie in den vergangenen 14 Tagen in einer Region, die zwar nicht als Risikogebiet bezeichnet wird, in der aber dennoch Covid-19-Fälle vorkommen und haben nun Symptome wie Fieber, Husten oder Atemnot entwickelt?
  3. Hatten Sie persönlichen Kontakt zu einem bestätigten Covid-19-Fall?

Wenn Sie eine oder auch mehrere Fragen mit Ja beantworten müssen, sollten Sie diese weiteren Schritte befolgen:

  1. Melden Sie sich zunächst telefonisch bei Ihrem Hausarzt/Ihrer Hausärztin. Falls er/sie nicht erreichbar ist, können Sie sich auch mit dem ärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Rufnummer 116 117 in Verbindung setzen.
  2. Schildern Sie am Telefon Ihre Symptome auch unter Verweis auf Ihr Reiseland bzw. den Kontakt zu einer positiv getesteten Person.
  3. Ihr Arzt/Ihre Ärztin wird Ihren Gesundheitszustand vorläufig einschätzen und das weitere Vorgehen, etwa einen Termin zum Test oder Quarantänemaßnahmen, mit Ihnen besprechen.
  4. Befolgen Sie die Anweisungen Ihres Arztes/Ihrer Ärztin und halten sich für mögliche Rückfragen durch die zuständigen Behörden zur Verfügung.

Die Absprache und Koordinierung mit dem zuständigen Gesundheitsamt erfolgt in Niedersachsen über den jeweiligen Arzt/die jeweilige Ärztin und nicht direkt mit dem Patienten. Das Land plant zusammen mit der KVN, in allen 37 Landkreisen und 8 kreisfreien Städten regionale Testzentren bei Kliniken oder Gesundheitsämtern einzurichten. Bisher sind an folgenden Standorten Testzentren eingerichtet worden: 

  • Braunschweig (seit 9. März), 
  • Wilhelmshaven (seit 10.März), 
  • Oldenburg (seit 10. März), 
  • Vechta (seit 10. März), 
  • Hannover Stadt (seit 11. März),
  • Aurich (seit 11. März) und 
  • Lüneburg (seit 11. März).

Außerdem sind in allen Landkreisen, in denen noch keine Testzentren eingerichtet sind, mobile Testteams unterwegs, die ebenfalls in begründeten Verdachtsfällen Patienten in ihrer häuslichen Umgebung testen. Die KVN hat darüber hinaus ein Verteilzentrum für Schutzkleidung eingerichtet, die von den in den Zentren und im mobilen Dienst tätigen Ärztinnen, Ärzten und dem medizinischen Fachpersonal benötigt wird.

Laut der KVN sieht der Ablauf für diese Testzentren wie folgt aus:

Patienten und Patientinnen melden sich in begründeten Fällen telefonisch bei ihrem Hausarzt/ihrer Hausärztin oder nach Sprechstundenschluss beim kassenärztlichen Bereitschaftsdienst (Telefon 116117). Der Hausarzt/Die Hausärztin oder der Bereitschaftsdienstarzt/-ärztin führt telefonisch eine Befragung des Patienten/der Patientin durch und klassifiziert den Fall. Falls diese/r getestet werden muss, organisiert der Arzt/die Ärztin telefonisch einen Termin bei der zentralen Testeinrichtung für den Abstrich.

Nach der Durchführung des Abstrichs in der zentralen Einrichtung sollte der Patient/die Patientin bis zum Eintreffen des Ergebnisses sich im häuslichen Umfeld aufhalten. Der Hausarzt/Die Hausärztin beziehungsweise Bereitschaftsdienstarzt/-ärztin unterrichtet den Patienten/die Patientin über das Testergebnis. Bei einem positiven Ergebnis erörtert der Arzt/die Ärztin gemeinsam mit dem Patienten/der Patientin unter Beteiligung des zuständigen Gesundheitsamtes die weiteren Maßnahmen.

Wichtige Telefonnummern bei Fragen bezüglich des Coronavirus sind:

Coronavirus-Hotline des Bundesgesundheitsministeriums: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr, Freitag von 8 bis 12 Uhr unter (030) 34 64 65 100.

Informationshotline des Niedersächsischen Landesgesundheitsamts: Montag bis Donnerstag von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr unter (0511) 4505555

Informationshotline der AOK Niedersachsen: täglich unter 0800 1 265 265

Informationshotline der BARMER Niedersachsen: täglich unter0800 84 84 111

Informationshotline der BKK Niedersachsen: täglich unter02304 9826 – 0

Informationshotline der Techniker Krankenkasse: täglich unter 040-46 06 – 61 91 60

Informationshotline des Landkreises Aurich: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr unter: (04941)161616

Informationshotline des Kreisgesundheitsamts Cuxhaven: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (04721) 66-2108

Informationshotline des Landkreises Diepholz: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter(05441) 976-2020

Informationshotline des Landkreises Emsland: montags bis freitags von 8:30 bis 18 Uhr und an Wochenenden von 9 bis 16 Uhr unter (05931) 44-5701 sowie (05931) 44-5702

Informationshotline des Landkreises Friesland: Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 13 Uhr unter (04461) 919-7000

Informationshotline des Landkreises Gifhorn: montags bis freitags von 8 bis 16 Uhr unter 0800 8282444

Informationshotline des Gesundheitsamts der Grafschaft Bentheim: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (05921) 96-1850

Informationshotline der Region Hannover: täglich von 6 bis 18 Uhr unter 0800 7313131

Informationshotline des Landkreises Helmstedt: täglich von 10 bis 18 Uhr unter (05351) 121-1500 und die Gesundheitsaufsicht Helmstedt zu den üblichen Dienstzeiten unter (05351) 121-1413 und 1414

Informationshotline des Gesundheitsamts Hildesheim: montags bis donnerstags von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr unter (05121) 309-7777

Informationshotline des Gesundheitsamts Leer: zu den täglichen Öffnungszeiten unter (0491) 926 4545

Informationshotline des Landkreises Lüneburg: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr, freitags von 8 bis 12 Uhr unter (04131) 26-1000

Informationshotline der Landkreises Peine: montags bis freitags von 10 bis 15 Uhr unter (05171) 401-7777

Informationshotline des Gesundheitsamts Oldenburg: täglich von 10 bis 12 Uhr unter (0 44 31) 8 51 00

Informationshotline des Gesundheitsdienstes Osnabrück: täglich von 9 bis 17 Uhr unter (0541) 501-1111

Informationshotline des Gesundheitsamts Stade: montags und dienstags von 8 bis 12 Uhr und 14 bis 15.30 Uhr, mittwochs und freitags von 8 bis 12.00 Uhr oder donnerstags von 8 bis 17 Uhr unter (04141) 12-3456

Informationshotline des Landkreises Uelzen: montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr unter (0581) 82-3040

Informationshotline des Landkreises Vechta: täglich von 8:30 Uhr bis 16 Uhr unter (04441) 898 3333

Informationshotline des Landkreises Wolfenbüttel: montags von 8 bis 16 Uhr, dienstags und mittwochs von 8 bis 15 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12:30 Uhr unter (05331) 84 444

Informationshotline der Stadt Wolfsburg: täglich zwischen 10 und 18 Uhr unter (05361) 282828

Quelle: Land Niedersachsen


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