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Geschichten rund ums Bürgermahl – Warum Essen und Trinken das Miteinander fördern kann

Geschichten rund ums Bürgermahl – Warum Essen und Trinken das Miteinander fördern kann

Am vergangenen Samstag war in Bückeburg, entlang der Langen Straße, von der Stadtkirche bis zum Marktplatz eine Schlemmermeile angerichtet. „Umsonst und draußen“ oder auch „Bückeburg tischt auf“ – das Bürgermahl. Was so historisch anmutet war eine Idee der Stadtkirchengemeinde, die bereits zum 400jährigen Kirchenjubiläum im Jahre 2015 ihren Anfang gefunden hat. Und was so gut ankommt muss eine Fortsetzung finden. Von daher hatte man sich überlegt „Das machen wir noch Mal“. Und wenn die Kirche mit dem guten Draht zu Petrus dabei ist und außerdem soviel Engagement, Freude und Hilfsbereitschaft beteiligt sind, dann gibt es nicht nur schönes Wetter, sondern auch eine Menge begeisterter Gäste, die sich an den vielen verschiedenen Ständen die servierten Köstlichkeiten schmecken lassen.

Hochbetrieb in der Langen Straße – Foto: Sabine Christel
Köstliches zum freien Verzehr wird allerorten angeboten – Foto: Sabine Christel

Mitgemacht haben 50 Vereine und Institutionen, wie das Deutsche Rote Kreuz, der Verein CfC (Chic für Chancen), das Bürgerbataillon Bückeburg, der Lions Club und der Schütte-Chor, um nur einige zu nennen. Und bei allem stand eins im Vordergrund: Wir möchten auf uns aufmerksam machen und mit den Menschen, die wir vielleicht sonst nicht erreichen, unverbindlich ins Gespräch kommen. Und wie geht das besser, als wenn man gemütlich miteinander eine Art „Freiluftpicknick“ veranstaltet, bei dem man angebotene Köstlichkeiten probieren und den Nachmittag entspannt genießen kann?

Zoomen wir doch einmal näher heran. Warum gibt es so ein Mahl eigentlich nicht öfter? Warum funktioniert das Aufeinander zugehen bei einem Bürgermahl besser? Wer ist die Frau, die 50 Schnitzel gebraten hat? Was haben Käsefüße mit Texas gemeinsam und was ist eigentlich ein „Bibel-Riegel“? Das sind Geschichten rund ums Bürgermahl.

Die Qual der Wahl – Foto: Sabine Christel
V.l. Landesbischof Karl-Hinrich Manzke, Hans Jörg Kohlenberg, Bürgerenergiewende Schaumburg und Stadtmajor und VfL Präsident Martin Brandt – Foto: Sabine Christel

Gleich zu Beginn treffen wir Karl-Hinrich Manzke, seines Zeichens Landesbischoff, der sehr entspannt und erfreut auf den Beginn der Veranstaltung blickt. Nein, an der Kirche findet der Eröffnungsgottesdienst doch nicht statt, man trifft sich jetzt am „Bücki“. Gute Idee, denn da sind auch die meisten Stände und viel mehr Platz ist dort auch. Und außerdem steht bereits Pastor Dr. Wieland Kastning bereit, der, gelehnt an den Brunnen, die Gäste begrüßt. Und er findet in seiner Ansprache auch die richtigen Worte: Es geht um das Miteinander. Wie oft lebt man in immer der gleichen „Blase“ von Mitmenschen zusammen, man kennt sich zwar, ab er es ist mehr ein Neben- denn ein Miteinander. Von daher bietet dieses Bürgermahl die Chance, aufeinander zuzugehen und ins Gespräch zu kommen. Aber – und das ist sehr wichtig: eben auch diejenigen miteinzubeziehen, die still an der Seite sitzen, die sich nicht trauen andere anzusprechen oder die für sich allein sind. Es wagen, neue Menschen kennenzulernen, und vielleicht ergibt sich aus einem kurzen Gespräch ein Anfang für etwas Neues. Gerade in der heutigen Zeit sei es sehr wichtig, dass man verhindert, dass die Gesellschaft auseinanderfällt. Vielleicht trifft man auf so einem Fest auch Menschen, die man lange nicht gesehen hat oder die man bislang nicht gut kannte. Auch eine Möglichkeit, Urteile und Vorurteile abzubauen. Das sei zumindest der Gedanke dieser Veranstaltung.

Und er verwies auf einen Satz aus dem Neuen Testament:

Pastor Dr Wieland Kastning begrüßt die Gäste – Foto: Sabine Christel

„Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!“

Neues Testament: Matthäus 7,12

Neben einem gemeinsamen Lied gab es aber auch den besonderen Moment: Ein „Vaterunser“ gehört für die meisten in die Kirche. Ein „Vaterunser“, gesprochen von vielen unter freiem Himmel, ist jedoch ein Moment, der berührt. Als sei man Gott so doch noch ein Stückchen näher und das Gefühl, dann als Gemeinde gemeinsam zu beten, noch intensiver.

Der Posaunenchor am Bücki sorgt für gute Unterhaltung – Foto: Sabine Christel

Damit war der Nachmittag offiziell eröffnet. Und beim Gang über die Bürgermeile sah man an 120 Tischen viele lecker zubereitete Speisen. Jeder hatte die Möglichkeit, sich einmal durch alle Speisenfolgen durchzuprobieren und dabei an jedem Stand recht schnell miteinander ins Gespräch zu kommen. Sehen Sie, mit etwas gutem Essen ist der Weg zur Kommunikation doch recht kurz. Und wenn man Gaumenfreuden genießen kann, zumal bei dem schönen Wetter, ist man viel eher bereit, dem Nachbarn ein paar Worte zu gönnen und am Ende in ein interessantes Gespräch zu kommen.

Foto: Sabine Christel

Hans-Jörg Kohlenberg vom Stand „Bürgerenergiewende Schaumburg“ hat sich für den Ausschank von Wein und Saft entschieden. Der in 2014 gegründete Verein beschäftigt sich intensiv mit dem Thema Klimaschutz und lädt dazu auch zum Ersten Schaumburger Klimafestival am Samstag, 15.06.2019 in der Zeit von 11:00 – 18:00 Uhr nach Niedernwöhren ein.

Das Thema, welches derzeit – nicht nur durch die „Fridays for Future“ Demos in den Vordergrund rückt, ist allerdings ein ziemlich „alter Hut“, nur lag selbiger leider lange in einem verstaubten „Nebenabteil eines Klimazuges“, der sich bereits vor Jahren auf den Weg in eine bessere nachhaltigere Zukunft gemacht hat. Denn wir erinnern uns: Ozonloch, saurer Regen, Atomausstieg, Katalysatoren, grüner Punkt, Mülltrennung, Sonntagsfahrverbot, Stofftaschen statt Plastiktüten, das alles sind doch Themen, die nicht erst im Heute entstanden sind. Wir berichteten bereits in unserer Kolumne über das Thema „Plastikarm leben„, und dass man nicht wie in den vergangenen Jahrzehnten sinnlos Plastiktüten verwenden und alles verpackt kaufen muss, ist uns doch klar. An der eigenen Bequemlichkeit bei der Umsetzung scheitert es jedoch oftmals. Und liebe Schüler, die ihr freitags auf die Straßen geht um zu Demonstrieren: Sehr gut – gern mehr davon! Aber dann haltet euch doch mit einem guten Beispiel selbst an die Forderungen, die ihr an die Politik und eure Eltern stellt: Kein Plastik, keine Smartphones (Akkus, Stromverbrauch), keine ständig neuen Markensachen und statt „Führerschein und Auto mit 17“ doch gern „Fahrradfahren für alle Altersklassen“. Jeder kann auf die Fehler anderer zeigen, aber es selbst besser machen und mit gutem Beispiel vorangehen, ist doch schon mal ein guter Anfang.

Im Übrigen träumt Kohlenberg auch von etwas: von einem Unverpackt-Laden in Bückeburg. Genügend Leerstände gibt es ja immer mal wieder, da wäre so ein Geschäft doch durchaus machbar. Und das es sicherlich gut angenommen wird, zeigt das rege Interesse der Besucher zum Thema Klimaschutz und Nachhaltigkeit.

Henrik (v.l.) und sein Vater Michael empfehlen den Stand der Immanuel Schule – Foto: Sabine Christel

Henrik und sein Vater Michael stehen derweil am Stand der „Immanuelschule“ und berichten, dass sie mit der Teilnahme nicht nur die Schule vorstellen, sondern auch eventuelle Vorbehalte abbauen möchten. Die Eltern der Schüler beteiligen sich an der Schule in sogenannten Plichtstunden, bei denen Mithilfe gefragt ist. So eine Veranstaltung bietet vielen die Möglichkeit, diese Stunden zu leisten und zudem über die Schulform und den Unterricht zu erzählen.

Pastor Jan-Uwe Zapke als “ rasender Reporter“ unterwegs beim Bürgermahl – Foto: Sabine Christel

An dem Stand trafen wir auch den Mann der Frau, die 50 Schnitzel gebraten hat: Peter Rohde. Er ist nicht nur im Trägerverein „Elterniniative e. V.“ der Immanuelschule, sondern gleichzeitig noch Ältester, also Vorstand der Ev.-freikirchlichen Gemeinde. Eine Frau, die mal eben 50 Schnitzel brät, wollen wir natürlich kennenlernen und so landen wir nicht nur bei den Schnitzeln, sondern auch bei den Käsefüßen. Christine (50 Schnitzel!) und Peter Rohde, berichten über das Angebot, gerade in der Kinder- und Jugendarbeit. Angeboten wird zum Beispiel „Loop“ und „Youthily“, das sind Treffen von Kindern und Jugendlichen, die gemeinsam etwas Unternehmen und sich über die Kirche, den Glauben und das Leben an sich austauschen möchten. Gleichzeitig werben sie, zusammen mit Andreas Lötzer, für die Teilnahme am Baseballcamp. Das findet bereits seit 2008 in Bückeburg statt, und zwar in Gemeinschaft mit einer Gruppe aus Texas, USA, die dafür anreisen und neben dem Sport auch Spaß vermitteln. Denn zum Camp gehören für jede der zwei Altersbereiche ein Fest, bei dem ein bisschen „Texasfeeling“ vermittelt wird. Übrigens besteht für die Mädchen auch die Möglichkeit, sich neben Baseball zum Cheerleading anzumelden. Die Camps sind nicht nur für Sportfreaks, sondern auch für wenig Geübte geeignet, denn der Spaß und das Gemeinschaftsgefühl stehen im Vordergrund. Anmelden kann man sich dazu hier: anmeldung@baseballcamp-bueckeburg.de

Werben für das Baseballcamp Andreas Lötzer (v.l.) und Peter Rohde – Foto: Sabine Christel

Die am Stand verkosteten „Käsefüße“ hat der Mann von Angela Binder gebacken, sie schmecken köstlich, fast wie ein Käsecroissant und liegen in einem Korb, der die Umrisse des Staates Texas symbolisiert. Daran sieht man, wie gut der Kontakt mit den Texanern ist, denn er besteht auch über die Campzeit hinaus. Es bilden sich jedes Mal neue Freundschaften, die teilweise sogar mit gegenseitigen Besuchen gepflegt werden.

Angela Binder zeigt den “ Bibel Riegel“ – Foto: Sabine Christel
So kommt man ins Gespräch – Foto: Sabine Christel

Angela Binder von der Ev.-freikirchlichen Gemeinde, die den Büchertisch betreut, ist im Hauptberuf Krankenschwester. Und was sehr hilfreich im Gespräch mit Patienten sei, ist der „Bibel-Riegel“. Dahinter verbirgt sich eine Sammlung von Sprüchen und Psalmen, die sehr oft den Anfang zu einem Gespräch bilden und Gedanken auslösen, mit denen man das Gegenüber erreichen kann. Ein wichtiges Thema bei der Gemeindearbeit ist das Miteinander und so werden immer wieder Themen in Gesprächskreisen oder Vorträgen angeboten, die nicht nur in die Zeit passen, sondern oftmals auch durch Unwissenheit zu einem Tabu werden, wie Beispielsweise Depressionen. Über einen Vortrag kann so die Hemmschwelle abgebaut und ein Verständnis entwickelt werden, zumal auch im Anschluss darüber gesprochen wird. Auch vor Ort tat der „Bibel-Riegel“ seine Wirkung und gab neue Impulse für ein Gespräch.

So finden sich Menschen, an denen man im Alltag oftmals vorbeigeht und deren Geschichten so vielfältig und spannend sind, dass es tatsächlich eines Bürgermahls bedarf, um sie zu erfahren. Das hätten Sie so auch nicht auf einem Fest wie „Bückeburg kocht über“ erleben können, denn das Bürgermahl stellt nicht das Essen in den Vordergrund, sondern bietet es nur als „Funken“, den sie nutzen können, um ein Gespräch zu „entzünden“.

Das Rote Kreuz stellt sich vor – Foto: Sabine Christel

Neben den Kirchengemeinden waren auch Institutionen vor Ort, wie der Arbeiter-Samariter-Bund oder das Technische Hilfswerk. Bei ein paar Snacks plaudert es sich entschieden leichter und man erfährt einiges über die geleistete Tätigkeit und lernt die Menschen kennen, die hinter den Einrichtungen stehen und dort, zumeist ehrenamtlich, viel Einsatz leisten. Hier nun die Möglichkeit, einmal DANKE zu sagen.

Die Ev.-lutherische Kirchengemeinde mit einem farbenfroh dekorierten Stand – Foto: Sabine Christel

Natürlich waren auch die Vereine vertreten. So zum Beispiel der VfL Bückeburg, der mit einem sehr schmackhaften Kuchen (Rezept?) verführte an dem Stand etwas länger zu verweilen. Die sympathischen Damen des Lauftreffs haben sich entschlossen bei diesem Stand mitzumachen, weil sie natürlich auch ins Gespräch kommen möchten mit denjenigen, die bislang nicht Mitglied beim VfL sind und demzufolge gar nicht wissen können, was alles angeboten wird. Und dann treffen Sie zum Beispiel eine Dame, die „mal eben“ mit dem Rad aus Bad Eilsen angefahren kommt, um im Bergbad Bückeburg zu schwimmen und durch den Harrl zu laufen. Eine Art von Triathlon zuzusagen und dabei so eine positive Lebensfreude ausstrahlt, dass sie die beste Werbung für aktive Teilnahme am Sport ist. Sport, überhaupt Bewegung ist altersunabhängig und gerade der VfL hat ein sehr breitgefächertes Angebot in Bückeburg parat.

Die charmanten Damen vom VfL mit dem leckersten Kuchenangebot – Foto: Sabine Christel
Sport – der wahre Jungbrunnen. Bestes Beispiel sind diese VfLer – Foto: Sabine Christel

Ein weiterer Verein ist das Bürgerbataillon Bückeburg, das im Bürgerschießenjahr 2019 (Termin: 21.-25. August), gleich mit einer neuen Idee für Interesse bei den Besuchern sorgte: So wird es NEU eine „Jugend-Kompanie“ geben, die sogenannte „Fünfte Kompanie“, deren Partnerkompanie die „Vierte“ mit Kompaniechef Heino Röwer sein wird. Er ist nicht nur „Chef“, sondern auch zuständig für die „Schaumburg Rangers“ und gerade dort zeigte man großes Interesse.

Angesprochen werden damit alle jungen Herren im Alter von 18-28 Jahren, die aufgerufen sind, beim Bürgerbataillon aktiv mitzuwirken und den Sinn und Zweck des Vereins, nämlich die Pflege und den Erhalt von Traditionen, das gemeinschaftliche Miteinander und den ehrenamtlichen Einsatz für wohltätige Zwecke fortzuführen. Das gab es bereits schon einmal, wurde allerdings aus Gründen vor zehn Jahren „stillgelegt“. Nun möchte man es wieder aktivieren, um gerade den jüngeren Herren den Zugang zum Bürgerbataillon zu ermöglichen. Dafür werden noch interessierte Teilnehmer gesucht!

Auch einige Parteien waren vertreten. Am Stand der CDU konnte man seine ausgedörrte Zunge nicht nur mit einem kühlen Getränk befeuchten, sondern auch ein wenig die vergangene Europawahl, das provozierende „Rezo-Video“ und die Regierungszeit von Frau Dr. Angela Merkel Revue passieren lassen.

Stellv. Bürgermeister Peter Kohlmann im Gespräch mit der CDU – Foto: Sabine Christel

Sehr wichtig auch die „Bückeburger Tafel“. Dort gab es gesundes Obst zum Mitnehmen und die Möglichkeit, sich näher über die Aufgaben der Tafel zu informieren. Gleichzeitig warben sie sehr für neue ehrenamtlich tätige Mitglieder. Eine Veranstaltung dieser Art fördert das Gespräch und man erreicht damit auch diejenigen, die sonst keinen Bezug zu so einer Einrichtung haben und gar nicht wissen, wie und wo man selbst unterstützend mithelfen kann.

Die Bückeburger Tafel nutzt die Gelegenheit, sich und ihr Angebot vorzustellen. Gleichzeitig werden ehrenamtliche Helfer gesucht – Foto: Sabine Christel

Abschließend lockte ein Stand mit leckeren Pasteten, den haben auch vier sehr unternehmungslustig schauende Damen für sich entdeckt. Nachdem sie sich an diversen Ständen gestärkt haben gönnten sie sich noch ein Gläschen Sekt. Ihnen gefällt das Bürgermahl, und das reichhaltige Speisenangebot lässt nun wirklich keine Wünsche mehr offen. Aber ich erfahre noch mehr. Hier sitzen nämlich drei Abonnentinnen des Mindener Stadttheaters, die seit Jahren begeistert nach Minden fahren, um sich dem Kulturangebot zu widmen. Gerade ist das neue Theaterprogramm angekommen (lesen Sie mehr zum neuen Theatermagazin auch HIER). Alle festen Abonnenten erhalten dies nämlich per Post. Kündigt man das Abo nicht, läuft es weiter. Falls Sie jedoch nicht über so eine begeisterte Theaterbegleitung verfügen haben wir hier noch einen Tipp für Sie: Theatergold. Das Angebot für alle, die Lust auf Theater haben, aber ohne Begleitung sind. Mehr dazu auch HIER.

Foto: Sabine Christel
Das kulinarisch-kulturelle Damenquartett (v.l. Frau Schneider, Marlis Harting, Erika Wernicke und Ingelore Pleuß) heute noch beim Bürgermahl, morgen schon im Stadttheater – Foto: Sabine Christel

Eine weite Anreise extra zum Bürgermahl hatte Martin Flindt. Er kam samt Gitarre aus Oldenburg, um zusammen mit Helmut Rinne, Dozent für den Bereich Gestaltung an den Blindow- Schulen, und Mit-Organisator solch zauberschöner Events wie dem Blindow Jazz Meeting, als Walking Act, um zu den kulinarischen noch die musikalischen Genüsse zu liefern.

Martin Flindt (v.l.) und Helmut Rinne als Duo “ Little Jazz“ – Foto: Sabine Christel

Ein rundum gelungener Nachmittag, der das erreicht hat, was Pastor Kastning sich in seiner Begrüßungsansprache erhofft hat: In Kontakt kommen, Menschen treffen, die man sonst nicht im Bekanntenkreis hat, das stille Gegenüber einbeziehen, sich trauen, andere anzusprechen und vielleicht darüber hinaus neue Kontakte zu festigen oder für sich ein Ehrenamt finden, sich aktiv einbringen oder einem Verein beizutreten. Vielleicht hat sich der eine oder andere zumindest ein Bild von dem gemacht, was in Bückeburg angeboten wird.

Wird es eine Fortsetzung geben? Aus Sicht der Besucher ein eindeutiges „JA“.

Die Eheleute Hey empfehlen den Schütte-Chor – Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
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Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Karl-Hinrich Manzke für Scarlett-Magazin
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