Filmtipp: „X-Men: Dark Phoenix

Filmtipp: „X-Men: Dark Phoenix

Unser heutiger Filmtipp ist der Science-Fiction-Action-Film „X-Men: Dark Phoenix“, der am 06. Juni 2019 seinen deutschen Kinostart hatte. Er stellt bereits den vierten Teil der ’neuen‘ X-Men Teile dar, darum wollen wir mit seinen Vorgängern anfangen:

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„X-Men: Erste Entscheidung“ (2011)

Anfang der Sechzigerjahre lernen sich Charles Xavier, der privilegierte Brite, und Erik Lensherr, der traumatisierte Deutsche, kennen. Bevor diese Männer zu Erzfeinden, zu Professor X und Magneto werden, entwickeln sie eine Freundschaft, bilden junge Mutanten aus. Um einen globalen Nuklearkrieg zu verhindern, zeigt sich das Mutantenteam erstmals der Welt und sichert deren Fortbestand. Doch die Spaltung ist unaufhaltsam, weil Lensherr den Menschen misstraut und darauf fixiert ist, Rache am Mörder seiner Mutter nehmen zu können.

FSK: 12 Jahre

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Länge: 126 Minuten

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„X-Men: Zukunft ist Vergangenheit“ (2014)

Die Anführer der rivalisierenden Mutantengruppen, Professor X und Magneto, arbeiten nach Jahren des Kampfes gegeneinander zusammen, um die Zukunft der Mutanten und der Menschen zu sichern. Der Einsatz von übermächtigen Roboter-Giganten hat die Welt der Gegenwart in ein Leichenfeld verwandelt. Wolverine soll nun in die Vergangenheit reisen, um die jungen Varianten von Professor X und Magneto davon zu überzeugen, schwerwiegende Fehler von einst erst gar nicht zu begehen.

FSK: 12 Jahre

Länge: 127 Minuten

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„X-Men: Apocalypse“ (2016)

Seit Anbeginn der Menschheit wurde er als Gott verehrt: Apocalypse, der erste und mächtigste Mutant des Marvel X-Men Universums, vereint die Kräfte vieler verschiedener Mutanten und ist dadurch unsterblich und unbesiegbar. Nachdem Apocalypse nach tausenden von Jahren erwacht, ist er desillusioniert von der Entwicklung der Welt und rekrutiert ein Team von mächtigen Mutanten – unter ihnen der entmutigte Magneto (Michael Fassbender) – um die Menschheit zu reinigen, eine neue Weltordnung zu erschaffen und über alles zu herrschen. Als das Schicksal der Erde in der Schwebe ist, muss Raven (Jennifer Lawrence) mit Hilfe von Prof. X (James McAvoy) ein Team junger Mutanten anführen, um ihren größten Erzfeind aufzuhalten und die Auslöschung der Menschheit zu verhindern.

FSK: 12 Jahre

Länge: 139 Minuten

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„X-Men: Dark Phoenix“ (2019)

Etwa zehn Jahre nachdem sie es mit dem ebenso mächtigen wie machthungrigen Mutanten Apocalypse aufgenommen haben, sind die X-Men rund um Charles Xavier (James McAvoy) zu Helden geworden. Doch der damit einhergehende Ruhm steigt dem an den Rollstuhl gefesselten Telepathen zu Kopf, so dass er seine Schützlinge auf immer gefährlichere Missionen schickt. Für ihren jüngsten Auftrag schickt er Mystique (Jennifer Lawrence), Beast (Nicholas Hoult), Storm (Alexandra Shipp), Nightcrawler (Kodi Smit-McPhee) und Quicksilver (Evan Peters) ins Weltall, wo sie einige verunglückte Astronauten retten sollen. Doch dabei wird ihr Raumschiff von einer Sonneneruption getroffen, die Jean Grey (Sophie Turner) zwar absorbieren und umlenken kann, aber durch die enorme Energie erwacht eine mysteriöse Macht in ihr: die Phoenix Force. Jeans neue Kräfte lassen sich nur schwer kontrollieren und rufen schließlich auch eine außerweltliche Gestaltwandlerin (Jessica Chastain) auf den Plan, die Jagd auf sie macht…

Verleiher: Fox Deutschland

„X-Men: Dark Phoenix“ stellt das letzte Abenteuer der neuen „X-Men“-Generation dar und dafür hätten wir deutlich mehr Action und emotionalere Szenen erwartet. Zwar wird in einer Nahaufnahme von Magnetos Gesicht seine ganze Wut und Trauer sichtbar (die emotionalste Szene des ganzen Films), doch ansonsten bleibt der Film diesbezüglich sehr lau. Um zusätzliche Spannung in den Film zu bringen und den altbekannten Kampf zwischen Mutanten mit unterschiedlichen Ansichten neu aufzurollen, wird am Anfang des Films eine neue Alienrasse in das MCU eingeführt, welche die Erde erobern und dafür Jean Grey auf ihrer Seite wissen will, doch leider wird zu wenig auf diesen Aspekt eingegangen, sodass er nicht so heraussticht, wie er könnte. 

Kinberg selbst gestand, dass er die Verantwortung dafür tragen müsse, wenn der Film nicht so gut funktioniert:

Wenn ein Film nicht funktioniert, ist das meine Verantwortung. Ich bin der Autor und Regisseur. Wenn das Publikum keinen Zugang findet, ist das meine Schuld.

-Simon Kinberg

In einem Interview erzählte er, dass „X-Men: Dark Phoenix“ kein Film wäre, der für den Sommer geplant ist, als nächster Hit nach „Avengers:Endgame“. Deswegen sollte er auch ursprünglich im Herbst erscheinen, einer eher nachdenklichen Zeit des Jahres, da dies auch ein Film wäre, der zum Nachdenken anregen würde.

Nichts desto trotz ist „X-Men: Dark Phoenix“ ein weiterer sehr guter Film des MCUs, der aber deutlich mehr Potenzial hätte, als er offenbahrt hat.

 

FSK: 12 Jahre

Länge: 114 Minuten

Trailer

 

 

 

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