Filmtipp: Unsere Top 5 aus 2019

Filmtipp: Unsere Top 5 aus 2019

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Bevor der Trubel nach den Weihnachtstagen wieder losgeht, haben Sie hoffentlich noch einen entspannten zweiten Weihnachtstag zum Ausspannen und Genießen. Und passend für einen gemütlichen Tag auf dem Sofa mit der Familie haben wir für Sie unsere Top 5 Filme aus diesem Jahr für Sie zusammengestellt:

Top 1: „Bohemian Rhapsody“

Farrokh Bulsara (Rami Malek), der von allen Freddie genannt wird und ein musikbegeisterter Design-Student ist, tritt im Jahr 1970 als Sänger der Band „Smile“ bei. Das Publikum ist begeistert von Bulsara, der sich nun Mercury nennt, was an seiner einzigartigen Stimme und seinem außergewöhnlichen Kleidungsstil liegt. Auch die Band ändert ihren Namen und nennt sich nun „Queen“ und sie beginnen erste Studioaufnahmen zu machen. Schon bald werden sie von dem Musikmanager John Reid (Aidan Gillen) unter Vertrag genommen. Durch immer mehr werdende Auftritte, sowie eine Konzerttournee, wird die Band bekannter und beliebter. Mercury, der sich vor der Tournee mit einer Frau namens Mary Austin (Lucy Boynton) verlobt hatte, fühlt sich nun zu Männern hingezogen.

Nach der Tornee beginnt die Band Songs für das Album „A Night at the Opera“ aufzunehmen, welches aus Rockmusik im Opernstil besteht. Der Produzent Ray Foster (Mike Myers) ist zuerst nicht begeistert, jedoch können Reid und der Anwalt der Band ihn überzeugen. Um in Ruhe arbeiten zu können, zieht sich die Band auf einen Bauernhof zurück, jedoch sorgt der Stress dafür, dass die einzelnen Mitglieder immer öfter aneinander geraten. Schließlich endet auch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Foster, als dieser das Lied „Bohemian Rhapsody“ nicht mit auf das Album nehmen will, weil es mit sechs Minuten zu lang und der Text zu wirr ist.

Zurück in der Heimat lösen Mary Austin und Mercury ihre Verlobung. Während er sich für bisexuell hält, ist sie eher der Meinung, dass er homosexuell ist. Trotzdem bleiben die beiden noch gute Freunde. Mercury beginnt in den nächsten Jahren seine Vorliebe für einen exzessiven Lifestyle auszuleben, welcher auch viele wechselnde Partnerschaften beinhaltet, worunter sowohl seine Freundschaften zu Austin und seinen Kollegen, sowie die Arbeit im Studio leiden. Mercury entdeckt München als neue Heimat für sich und taucht in die homosexuelle Party- und Lederszene ein, was für ziemlichen Wirbel in der Boulevard-Presse sorgt.

Aus einer harmlosen Pressekonferenz wird eine Art Kreuzverhör über Mercurys Sexualleben. Zu dem Zeitpunkt hat Mercury erstmals das Gefühl, krank zu sein.

FSK: 6 Jahre

Länge: 135 Minuten

Ein packendes biografisches Filmdrama mit Rami Malek in der Hauptrolle als Freddie Mercury, der seine Rolle hervorragend gespielt hat. Der Film endet nicht mit dem Tode Mercury’s, denn es geht allein um die Bandgeschichte. Die Kreativität und innere Zerrissenheit des Sängers machen den Film genau so sehenswert, wie die vielen Musiktitel, die den Film lebendig machen. Mit Rami Malek hat man den perfekten Darsteller für diese Rolle gefunden.

Zurecht ist „Bohemian Rhapsody“ die bisher finanziell erfolgreichste Filmbiografie, auch bei uns steht die DVD bereits in der Redaktion im Regal, denn diesen Film MUSS man gesehen haben!

Top 2: „Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers“

Luke Skywalker (Mark Hamill) ist tot! Doch sein Opfer entfachte den Funken neu, den der Widerstand brauchte, um sich ins letzte Gefecht gegen die Erste Ordnung zu werfen. Die mutigen Rebellen unter Führung von Generalin Leia (Carrie Fisher) attackieren ihren Feind aus dem Hinterhalt, da sie viel zu wenige sind, als dass ein offener Krieg gegen die Truppen von Kylo Ren (Adam Driver) zu gewinnen wäre.Die Hoffnungen des Widerstands ruhen nun auf Rey (Daisy Ridley), der letzten Jedi. Mit ihren Freunden Finn (John Boyega), Poe (Oscar Isaac), Chewbacca (Joonas Suotamo) und C-3PO (Anthony Daniels) geht sie auf eine Mission, die den Kampf zwischen Jedi und Sith endgültig entscheiden könnte. Doch ein altbekannter Strippenzieher tritt aus dem Schatten. Seit vielen Jahren versucht er schon, den perfekten Schüler der Dunklen Seite zu finden…

FSK: 12 Jahre

Länge: 141 Minuten

Ja, wir wissen, dass Sie diesen Film noch nicht zuhause anschauen können, aber sollten Sie „Star Wars“ – Fan sein und diesen Film noch nicht gesehen haben, können wir nicht anders, als Sie direkt ins Kino zu scheuchen, denn der Abschluss der „Star Wars“ – Saga ist mehr als episch und ein absolut grandioser Abschluss. Und geben sie nicht auf die vielen widersprüchlichen und und oftmals negativen Filmkritiken in den Medien. Machen Sie sich Ihr eigenes Bild…

Top 3: „Avengers: Endgame“

Das erste Mal haben die Avengers eine Schlacht verloren und die Hälfte aller Lebewesen im Universum hat sich mit einem Fingerschnippen in Luft aufgelöst – Damit endete „Avengers: Infinity War“ (2018). Alles scheint verloren … doch wann ist es jemals so, wie es scheint? Fans wissen, dass das bei Marvel nie der Fall ist.„Endgame“ knüpft zunächst direkt an seinen Vorgänger an. Doch dann folgt ein Zeitsprung von fünfJahren, in denen jeder der Verbliebenen versucht, mit dem Verlust und der Niederlage umzugehen. Ausgerechnet das Auftauchen von Antman (Paul Rudd) sorgt dafür, dass die Avengers neue Hoffnung schöpfen, denn er hat die rettende Idee. Doch es bleibt nicht bei einem Neuzugang: Zum Team stoßen außerdem die groß angekündigte Captain Marvel (Brie Larson) und auch Hawkeye (Jeremy Renner), letzterer sogar mit einer ganz neuen Frisur. Die neuen Avengers teilen sich schließlich auf, um die Infinitysteine wieder zu finden und stoßen dabei auf einige Hürden, seien es Gegner oder Freunde, und auch die eigene Vergangenheit holt sie ein.

FSK: 12 Jahre

Länge: 182 Minuten

Ein weiterer atemberaubender Abschluss einer Ära, denn mit „Avengers: Endgame“ endet die Zeit der Avengers, also ebenfalls ein absolutes Muss für jeden Fan, denn dieser Film treibt nicht nur den jungen Fans Tränen in die Augen. Wie immer hat Marvel es geschafft, Humor und Witz mit tiefen Emotionen und Action zu verbinden.

Top 4: „Mary Poppins Returns“

Im neuen Teil kehrt Mary Poppins (Emily Blunt) zurück, dieses Mal aber zu den Banks Kindern, die mittlerweile, ganz im Gegensatz zu ihr, älter geworden sind. Jane (Emily Mortimer) und Michael (Ben Whishaw) sind beruflich in die Fußstapfen ihrer Eltern getreten und Michael hat mittlerweile selber drei Kinder, John (Nathanael Saleh), Annabel (Pixie Davies) und George (Joel Dawson) und eine Haushälterin (Julie Walters). Doch Michaels Frau ist vor kurzem gestorben und Mary Poppins ist da, um ihm über diesen Verlust hinweg zu helfen, zusammen mit dem Laternenanzünder Jack (Lin-Manuel Miranda) und ihrer außergewöhnlichen Cousine Topsy (Meryl Streep).

FSK: 0 Jahre

Länge: 131 Minuten

Der weltweite Kinderklassiker „Mary Poppins“ hat eine Fortsetzung bekommen, und was für Eine! Der neue Teil ist eine wunderbare Anknüpfung zu seinem Vorgänger und ergänzt die Geschichte ganz zauberhaft. Emily Blunt ist mehr als überzeugend in ihrer Rolle als Mary Poppins und mit Witz ist hier nicht gespart. Doch der Film erzählt auch eine Geschichte vom Weiterleben nach harten Schicksalschlägen, vom positiven Denken und vor allem davon, das innere Kind nicht zu verlieren! Dazu viele wunderbare Musical Szenen gespielt und gezeichnet und natürlich wie schon im ersten Teil eine Musik, die zum Mitsingen animiert. Wirklich ganz großes Kino! Für große und kleine Fans 😉

Top 5: „BlacKkKlansman“

Die Story klingt zu verrückt, um wahr zu sein! Doch der Shit ist echt passiert…Die frühen 1970er-Jahre, eine Zeit großer gesellschaftlicher Umbrüche: Der junge Polizist Ron Stallworth (John David Washington) tritt als erster Afroamerikaner seinen Posten als Kriminalbeamter im Colorado Springs Police Department an. Entschlossen, sich einen Namen zu machen, startet der unerschrockene Cop eine aberwitzige und gefährliche Mission: den Ku-Klux-Klan zu infiltrieren und bloßzustellen.Stallworth gibt vor, ein eingefleischter Extremist zu sein, und nimmt telefonisch Kontakt zur lokalen Gruppe der Rassistenvereinigung auf. Es gelingt ihm tatsächlich, schnell in den inneren Kreis vorzudringen. Er imitiert die Sprache der hasserfüllten Rassisten so überzeugend, dass er sogar das Vertrauen des Klanführers David Duke (Topher Grace) gewinnt. Als die Undercover-Mission zunehmend komplexer wird, übernimmt Stallworths Kollege Flip Zimmerman (Adam Driver) Rons Rolle in den persönlichen Treffen. Dort erlangt er Insiderwissen über einen tödlichen Plan. Gemeinsam machen sich Stallworth und Zimmerman daran, die Organisation zu Fall zu bringen.

FSK: 12 Jahre

Länge:135 Minuten

So schräg es auch klingen mag, dieser Film beruht auf wahren Gegebenheiten, denn in den 1970ern spielte sich genau das ab! Der Film besticht durch seinen ganz eigenen Humor und handelt dabei dennoch von einem ernsten und aktuellen Thema unserer Zeit, denn Extremisten gibt es immer. John David Washington und Adam Driver brillieren mit ihren unglaublichen schauspielerischen Talenten und sorgen für ein wahnsinnig schönes Filmerlebnis!

Scarlett Magazin wünscht Ihnen noch eine schöne Weihnachtszeit!

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