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Filmtipp: „Pets 2“

Filmtipp: „Pets 2“

Unser heutiger Filmtipp ist der Kinderanimationsfilm „Pets 2“, der die Fortsetzung des vor drei Jahren erschienenen „Pets“ darstellt. Seinen deutschen Kinostart hatte „Pets 2“ am 27. Juni 2019.

Zur Handlung des ersten Teils:

Weißt du eigentlich, was deine Haustiere machen, wenn du nicht zuhause bist?

Während die anderen Vierbeiner aus der Nachbarschaft ordentlich „auf den Putz hauen“, wartet der kleine Terrier Max sehnsüchtig auf die Rückkehr seines Frauchens und stirbt stets tausend Tode, wenn sie zur Arbeit muss. Um ihm den Trennungsschmerz zu erleichtern, setzt sie ihm den zotteligen Riesenhund Duke zur Seite.

Doch damit fangen die Probleme erst richtig an: Schluss ist es mit der trauten Zweisamkeit. Nicht nur, dass die Eifersucht die beiden Hunde einen Konkurrenzkampf ausfechten lässt. Später bekommen es die beiden auch noch mit einer radikalisierten Gang ausgesetzter Haustiere zu tun, die ihnen ihre Menschenliebe ziemlich übel nimmt. Ob das gut gehen kann?

Zur Handlung des neuen Teils:

Schräge Fortsetzung des tierischen Animationshits, das erneut das geheime Leben der Haustiere enthüllt.

Wir wussten es ja schon immer: Sobald sich hinter uns die Wohnungstür schließt, fängt das geschäftige Treiben der Haustiere erst an. So geschieht es jeden Morgen bei den Besitzern von Max, Gidget und ihren Freunden.

Neuerdings bekommen es die neurotischen Großstädter mit einem Haufen wilder Farmtiere zu tun. Noch dazu bringt ein Menschenbaby den Haustieralltag völlig durcheinander, denn plötzlich sind es nicht nur Max und Duke, sondern Max, Duke und das Baby.

Während die Hunde Max und Gidget damit bereits genug zu tun haben, hegt Kaninchen Snowball ganz andere Pläne und will als Superheld aktiv werden.

Im Gegensatz zum ersten Teil, ist die Fortsetzung von der Handlung her nicht so aufgebauscht, sondern verteilt sich über den ganzen Film hinweg. Negativ dagegen ist, dass „Pets 2“ in drei Handlungsstränge unterteilt ist, bei denen man durchaus mal den Faden verliere kann und sich diese zudem gegenseitig die Spannung entziehen. Diese Stränge laufen nämlich komplett zusammenhangslos voneinander ab, werden aber zum Ende hin noch miteinander verknüpft, sodass doch noch ein in sich schlüssiges Happy End entsteht.

Trotz der isolierten Handlungsstränge ist der Film mit seinen farbenfrohen Animationen und knuffig gestalteten Tierchen ein Hit für das kleine (und große!) Publikum. Der Wechsel zwischen Stadt- und Landleben sorgt für eine gute Mischung. Altbekannte Gesichter, wie „Basset Pops“, sorgten für so manchen Lacher im Kinosaal.

Auch eine versteckte Botschaft versteckt sich in dem Animationsfilm:

Arbeite an deinen Zielen und halt an deinen Träumen fest, dann kannst du alles schaffen! – Zwar schon oft eingebaut, aber immer wieder schön anzusehen.

Die deutschen Stimmen sind zum Beispiel Jan-Josef Liefers für den Terrier Max und Dieter Hallervorden, der den älteren Basset „Pops“ spricht. Die menschlichen Stimmenverleiher haben in diversen Interviews von ihrer Begeisterung bei der Synchronisation erzählt und wie sehr man sich dabei mit den Tieren identifiziert. Dieter Hallervorden hat schon bei „Hotel Transilvanien“ gezeigt, dass er mit seiner einzigartigen Stimme, einer Figur soviel Leben einhaucht, dass man völlig in der Handlung gefangen ist.

Pets lebt von den Ideen, was sich alle Tierfreunde schon gefragt haben: Was denkt und macht so ein flauschiger Mitbewohner, wenn man selbst nicht zu Hause ist? Woher kommt das Chaos, wenn man die Wohnungstür öffnet und gibt es Unterschiede, zwischen Stadt- und Landtieren?

Ein sehenswerter Film, der – aus unserer Sicht – nicht ganz an den ersten Teil heranreicht. Trotzdem gute Kinounterhaltung und immer wieder lustige Szenen, die über einige Längen hinweghelfen. Lassen Sie sich nicht von den – ziemlich häufigen – negativen Kritiken beeindrucken. Nicht jeder zweite Teil reicht an den ersten erfolgreichen Film heran. Aber sehenswert ist „Pets 2“ allemal.

 

FSK: 0 Jahre

Länge: 86 Minuten

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