Kontakt: Redaktion@scarlett-magazin.de oder Mobil 0151-55684186
Filmtipp: „Monsieur Claude 2“

Filmtipp: „Monsieur Claude 2“

Am 04. April 2019 kam die Komödie „Monsieur Claude 2“, unter der Regie von Philippe de Chauveron, in die deutschen Kinos. Überaus erfolgreich und damit unser Kinotipp:

Der französische Originaltitel lautet: „Qu’est-ce qu’on a encorefait au Bon Dieu?“ was auf deutsch übersetzt bedeutet: „Was haben wir dem lieben Gott denn schon wieder getan?“. Sein Vorgänger „Monsieur Claude und seine Töchter“ erschien im Jahr 2014.

Doch bevor wir Ihnen die Handlung des neuen Teils zusammenfassen, frischen wir Ihr Gedächtnis noch einmal auf und stellen Ihnen den ersten Teil vor:

Marie und Claude Verneuil sind die stolzen Eltern von vier erwachsenen Töchtern. Zu Claudes Leidwesen heiraten seine ältesten drei Töchter alle keine katholischen Franzosen: Die älteste Tochter namens Odile ist mit David, einem erfolglosen jüdischen Geschäftsmann liiert, Ségoléne mit dem chinesischstämmigen Banker Chao Ling und Isabelle ist mit dem algerischstämmigen muslimischen Rechtsanwalt Rachid verheiratet. Somit ist die letzte Hoffnung für Claude, einen standesgemäßen Schwiegersohn zu bekommen, seine jüngste Tochter Laure.

Doch nicht nur Claude hat etwas gegen seine Schwiegersöhne, denn auch diese hegen gegeneinander Vorurteile. Als Laure ihren Eltern erzählt, dass sie einen katholischen Schauspieler namens Charles heiraten will, sind diese außer sich vor Freude, doch diese wandelt sich schnell in Entsetzen um, als sich herausstellt, dass Charles kein französischer, sondern ein afrikanischer dunkelhäutiger Mann ist. Und als dann auch noch Claude und Marie vor ihrer Scheidung stehen, scheint das Chaos perfekt zu sein…

FSK: 0 Jahre

Länge: 97 Minuten

Trailer

Und nun geht es weiter, nach fünf Jahren kommen Monsieur Claude und seine Töchter zurück auf die Kinoleinwand:

Um ihrem Hochzeitsversprechen nachzukommen, wollen sie die Familien ihrer Schwiegersöhne in Israel, China, Algerien und der Elfenbeinküste besuchen. Doch die schön geplante Weltreise wird zu einem Albtraum für die Beiden, da sie mit den unterschiedlichen fremden Kulturen nicht zurechtkommen.

Foto: Hier

In der Zwischenzeit versuchen David, Rachid, Chao und Charles ihr Unternehmen „Reubio“, welches die Produkte sowohl „halál“ als auch „bio“ herstellt, in Paris zu etablieren, jedoch ohne Erfolg. Wie sich herausstellt, hat jeder der vier Probleme, sich in der französischen Gesellschaft zu integrieren:

Charles bekommt als schwarzer Schauspieler nur Statistenrollen und sogar als ein schwarzer Othello gesucht wird, wird diese Rolle mit einem weißen Mann besetzt. Rachid bekommt nur arabische Klienten, Chao ist verängstigt wegen der steigenden Kriminalität gegen Asiaten und David glaubt, dass ihm niemand etwas gönnt und er deshalb keinen Erfolg hat.

Foto: Hier

Deswegen beschließen Chao und Ségoléne nach China zu gehen, wo sich auch bereits Interessenten für Ségolénes Bilder befinden, die in der ganzen Familie gehasst werden, Odile will mit David nach Israel ziehen, wo sie zum Judentum konvertieren möchte, Isabelle hat vor mit Rachid nach Algerien auszuwandern, wo Isabelle ein Teil der „Bikinirevolution“ werden möchte und Charles und Laure zieht es nach Indien, wo sich Charles eine strahlende Karriere in Bollywood erträumt.

Bei einem gemeinsamen Abendessen beschließen die vier Töchter es ihren Eltern mitzuteilen, aber ob das gut geht?

Foto: Hier

Eine gute Mischung aus Altem und Neuem! Wie es schon beim ersten Teil war, lebt auch dieser Film von direktem Humor und typischen Klischees und davon können wir nie genug bekommen! Mit „Monsieur Claude 2“ hat Philippe de Chauveron noch einen drauf gesetzt. Sollten Sie diese wunderbare Komödie also noch nicht gesehen haben, empfehlen wir Ihnen schnellstens ein Kino aufzusuchen und das nachzuholen 😉

FSK: 0 Jahre

Länge: 99 Minuten

Trailer

Menü schließen