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Filmtipp: „Maleficent – Mächte der Finsternis“

Filmtipp: „Maleficent – Mächte der Finsternis“

Unser heutiger Filmtipp ist die Disneyfortsetzung „Maleficent – Mächte der Finsternis“ mit Angelina Jolie, Elle Fanning, Harrison Dickinson, Michelle Pfeiffer und vielen mehr…

Bevor wir Ihnen den zweiten Teil vorstellen, wollen wir Ihnen den ersten natürlich nicht vorenthalten:

„Maleficent – Die dunkle Fee“ (2014)

 

 

Einst friedvoll im Einklang mit der Natur lebend und reinen Herzens ist Maleficent heute gezwungen, mit allen Mitteln für den Erhalt der Ruhe und des Friedens in ihrem Land zu kämpfen. Bis sie eines Tages auch noch einem skrupellosen Verrat zum Opfer fällt. Ein Verrat, der ihr Herz endgültig zu Stein werden lässt. Von dem innigen Wunsch nach Vergeltung getrieben, wendet sich Maleficent schließlich sogar gegen den König der Menschen, den sie einst liebte. Am Ende macht sie nicht einmal davor halt, dessen neugeborene Tochter Aurora zu verfluchen und ihr den Tod zu wünschen. Als das liebenswerte Mädchen allerdings über die Jahre heranwächst, erkennt Maleficent nach und nach, dass Aurora der friedenbringende Schlüssel zu allem ist – auch zu ihrem eigenen Glück. Der Film besticht durch eine Handlung, die einerseits eine gewisse Komik beinhaltet und ein typischer Disneyfilm ist, andererseits werden Szenen gezeigt, die besonders durch Kostüm und eine hervorragende Maske wenig mit einem Märchen zu tun haben. Angelehnt ist die Geschichte an „Dornröschen“, allerdings kann nicht der Prinz mit wahrer Liebe die schlafende Aurora erlösen, sondern die böse Fee selbst ist es, die tief in sich die wahre Liebe für Aurora empfindet und deshalb kann nur sie das Mädchen aus dem Schlaf erwecken.

FSK: 6 Jahre

Länge: 92 Minuten

Trailer

Und nun kommen wir zur Fortsetzung:

„Maleficent – Mächte der Finsternis“ (2019)

 

 

Prinzessin Aurora (Elle Fanning) ist kein kleines Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau, die bald Prinz Philipp (Harris Dickinson) von Ulstead heiraten soll. Zusammen mit der Fee Maleficent (Angelina Jolie) pflegt und schützt sie die magischen Moore und kümmert sich um das Waldkönigreich, um es so zu erhalten, wie es immer war. Die Fee ist glücklich und hat mit ihrer schrecklichen Vergangenheit abgeschlossen. Als allerdings Königin Ingrith (Michelle Pfeiffer), Auroras zukünftige Schwiegermutter, ins Leben von Maleficent tritt, ist das friedliche Miteinander im Königreich in Gefahr. Denn obwohl durch die bevorstehende Hochzeit das Königreich Ulstead mit dem Reich der Moore zusammengeführt werden soll, besteht zwischen den Menschen und den Feen noch immer Konfliktpotenzial. Maleficent und Aurora steht ein großer Kampf bevor, der alles zerstören könnte, was sie sich aufgebaut haben …

Fortsetzung der Dornröschen-Realverfilmung „Maleficent – Die dunkle Fee“ mit Angelina Jolie in der Titelrolle.

FSK: 12 Jahre

Länge: 119 Minuten

Trailer

 

Wie auch schon an der FSK erkennbar, ist „Maleficent – Mächte der Finsternis“ nicht so kinderfreundlich wie sein Vorgänger. Während beim ersten Teil noch die Wandlung Maleficents von Gut zu Böse, sowie eine Vermenschlichung des Monsters im Vordergrund steht, wird in diesem Teil Maleficent zurück auf die böse Seite gezogen. Abgesehen davon wird auch ein ganz neuer Mythos in die Story eingefügt, der noch eine zusätzliche Spannung mitbringt. Es steht weniger die Märchengeschichte Dornröschen im Vordergrund, als die Chance für Walt Disney, in diesem Film alles an Technik und gewaltigen Bildern zu packen, was nur irgend möglich ist. Es geht um Liebe und Verrat, genauso wie um Macht und Intriegen. Fast verliert der Zuschauer den roten Faden der Handlung und irrt sich durch Nebenschauplätze, denn die Liebe von Aurora zu ihrem künftigen Gemahl steht kaum mehr im Vordergrund. Das ursprüngliche Märchen gestattet sich Zeitsprünge und eine Geschichte, die die Freigabe von 12 Jahren absolut rechtfertigt. Wer hier noch zu den Guten gehört und wie man den Film zu einem akzeptablen Ende führen kann, dass ist allerdings sehenswert.

Ob Maleficent am Ende nun aber auf der Guten oder auf der Bösen Seite steht, oder gar auf einer ganz Neuen, das müssen Sie selbst herausfinden!

Scarlett Magazin wünscht Ihnen viel Spaß im Kino 😉

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