Filmtipp: Fünf Filme – Fünf Genres
Kino

Filmtipp: Fünf Filme – Fünf Genres

Als unseren heutigen Filmtipp stellen wir Ihnen fünf Filme aus den verschiedensten Genres vor:

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Science Fiction: „12 Monkeys“

Nachdem die Oberfläche von einem Virus verseucht wurde, muss die Menschheit des Jahres 2035 unter der Erde leben. Doch eine Chance auf Rettung besteht – sie hört auf den Namen James Cole (Bruce Willis). In einer unterirdischen Stadt lebt Cole in einer Gefängniszelle bis zu dem Tag, an dem die für die Rückeroberung des Planeten zuständigen Wissenschaftler ihn als Freiwilligen ausersehen, in der Zeit bis ins Jahr 1996 zurückzureisen. Zu diesem Zeitpunkt brach das Virus aus, verbreitet von der Armee der „Twelve Monkeys“.

Kathryn Railly (Madeleine Stowe) ist eine erfolgreiche Psychologin, sie lebt im amerikanischen Baltimore. An einem Tag im Jahr 1990 wird sie von der Polizei wegen eines Notfalls ins Polizeirevier gerufen. Sie soll sich eines aufgefundenen Mannes annehmen. Der Gefangene sei nackt, nur in eine Art Regenmantel gehüllt und äußerst aggressiv aufgefunden worden. Dieser Mann spricht über einen dubiosen Auftrag, den er ausführen müsse, und über die Luft, die so wunderbar rein sei, frei von Bakterien. Er glaubt, sich im Jahr 1996 zu befinden…

FSK: 16 Jahre

Länge: 130 MInuten

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Skurril, abgedreht und futuristisch-Diese drei Wörter beschreiben „12 Monkeys“ ziemlich gut. Während der Film anfangs zusammengewürfelt erscheint, fügen sich gegen Ende immer mehr Puzzleteile zu einem Ganzen zusammen. Sollten Sie Serien vorziehen, können wir Ihnen die gleichnamige Science Fiction Serie empfehlen, die zwar auf dem Film beruht, aber doch eine andere Richtung einschlägt 😉

Romantik: „After Passion“

Zum Inhalt:

Als Tessa Young im College auf den Bad Boy Hardin Scott trifft, gerät ihr gesamtes bisheriges Leben komplett aus der gewohnten Umlaufbahn: Die zielstrebige und ebenso kluge wie brave Schülerin verliebt sich Hals über Kopf in den Unruhestifter und verfällt seinem düsteren Reiz, der bislang vollkommen verborgene Seiten in ihr selbst zum Vorschein bringt. Sie wird nie wieder das brave Mädchen sein, das sie einmal gewesen ist.

FSK: 12 Jahre

Länge: 105 Minuten

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Auch wenn der erste Teil der Romanverfilmung dem Buch keine Konkurrenz machen kann, ist es dennoch ein bewegendes Filmabenteuer werden, das sich definitiv lohnt. Nicht romantisierend, dafür umso echter: So könnte man den Film kurz und knapp zusammenfassen. Die Buchreihe (die übrigens aus einer „Harry Styles Fanfiction“ entstanden ist) wäre vielleicht etwas zu „Fifty Shades of Grey“ mäßig für das Kino, der Film ist deswegen abgeschwächt und ähnelt nun mehr einer Teenieromanze und stellt zwei Charaktere in den Vordergrund, die nicht perfekt sind und sich gegenseitig helfen damit umzugehen, sich ergänzen.

Außerdem stimmt er auf die zweite Verfilmung ein, mit dem Titel „After we collided“, der im Herbst 2020 seinen Filmstart erleben soll, dazu haben wir auch HIER noch den Trailer für Sie.

Comedy: „Crazy Stupid Love“

Zum Inhalt:

Cal Weavers (Steve Carell) mittelständisches, in jeder Hinsicht zufriedenstellendes Leben ist einfach perfekt: ein gut bezahlter Job, eine glückliche Ehe mit seiner Jugendliebe Emily (Julianne Moore) und zwei wunderbare Kinder im Alter von 13 und 17 Jahren. Aber der Schein trügt: Emily ist mit ihrem Ehemann wohl doch nicht vollends glücklich und stürzt sich in eine heiße Nacht mit ihrem attraktiven Kollegen (Kevin Bacon). Anschließend eröffnet sie dem überraschten Cal, dass sie die Scheidung will. Frisch in der Single-Welt angekommen zieht sich der verlassene Cal Abend für Abend schmollend in eine Bar zurück. Eines Nachts trifft der in Sachen Flirten eher unbeholfene Cal dort auf den Frauenheld Jacob Palmer (Ryan Gosling). Jacob nimmt Cal unter seine Fittiche und zeigt ihm was das Single-Dasein alles zu bieten hat. Doch Cal will nur eins, zurück zu seiner alten Liebe…

FSK: 12 Jahre

Länge: 118 Minuten

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Steve Carell und Ryan Gosling geben in diesem Film ein wunderbares Comedyduo ab. Wegen dieser Kombination lohnt es sich schon, sich diesen Film auf gar keinen Fall entgehen zu lassen. Aber auch Filmehepaar Steve Carell und Julianne Moore harmonieren sehr unterhaltsam miteinander, werden aber von Emma Stone und Ryan Gosling in den Schatten gestellt, die schon mehr als einmal bewiesen haben, wie gut sie miteinander arbeiten können, zuletzt in dem Musical „La La Land“.

Drama: „Snowden“

Zum Inhalt:

Er arbeitete im paradiesischen O’ahu, wohnte dort mit Freundin Lindsay Mills (Shailene Woodley) – und flieht wenig später nach Russland, gejagt von US-Geheimdiensten: Edward Snowden (Joseph Gordon-Levitt) tauscht seine Arbeit als IT-Spezialist, sein Privatleben und seine Freiheit gegen das Exil, weil er irgendwann nicht mehr dazu schweigen will, dass die NSA in Kooperation mit anderen Geheimdiensten das Internet zu einer Sphäre weltweiter Massenüberwachung pervertierte, unter Duldung der Politik. In Hongkong trifft Snowden sich mit den Journalisten Glen Greenwald (Zachary Quinto) und Ewen MacAskill (Tom Wilkinson) sowie der Dokumentarfilmerin Laura Poitras (Melissa Leo), um sie in die Details eines ausgeklügelten, abgeschirmten Überwachungssystems einzuweihen, das intimste Daten von Bürgern absaugt, obwohl die sich nichts haben zu Schulden kommen lassen. Snowden kann seinen Vorwurf auf hunderttausende Geheimdokumente stützen, die er von seinem Ex-Arbeitgeber kopiert hat. Aber war dem jungen Whistleblower wirklich bewusst, wie hoch der persönliche Preis seiner Enthüllungen sein würde?

FSK: 12 Jahre

Länge: 130 Minuten

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In diesem Film wird die Geschichte Snowdens in chronologischer, logischer Reihenfolge erzählt, sodass man als Zuschauer sehr gut in das Geschehen eingeführt wird und den Werdegang Snowdens, von einem kleinen Nerd zu einem Hackergenie, miterleben kann. Spannend und realistisch ist dieser Film auf jeden Fall – eine Empfehlung von uns!

Thriller: „Escape Room“

Zum Inhalt:

Amanda (Deborah Ann Woll), Mike (Tyler Labine) und Ben (Logan Miller) scheinen auf den ersten Blick nur wenig gemeinsam zu haben, werden durch einen vermeintlichen Wink des Schicksals aber dennoch zusammengebracht. Denn wie auch der oberflächliche Jason (Jay Ellis), der quirlige Escape-Room-Fan Danny (Nik Dodani) und die etwas reservierte Zoey (Taylor Russell) erhalten sie eine Einladung zu einem einzigartigen Escape-Room-Erlebnis. Ohne lange darüber nachzudenken und ohne genau zu wissen, worum es dabei eigentlich geht, willigen die sechs den höchst unklaren Bedingungen des unbekannten und mysteriösen Veranstalters ein. Ein nicht unwesentlicher Mitgrund für diese Entscheidung dürfte wohl auch der Preis für den Sieger sein – denn dem winken stattliche 10.000 Dollar. Was in der Einladung allerdings nicht erwähnt wird: Der Escape Room ist voll von tödlichen Fallen, die gnadenlos zuschnappen, wenn man die äußerst kniffligen Rätsel nicht schnell genug löst…

FSK: 16 Jahre

Länge: 99 Minuten

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Ein Film, den es zu gucken lohnt! In jeder Sekunde spannend, während man mal auf einem zugefrorenen See, einem brennenden Raum oder in gefährlichen Höhen kopfüber einen Schlüssel zu finden sucht, um mit jedem beendeten Raum dem Ziel ein Stück näher zu kommen, sodass man gar nicht aufhören kann, mit den sechs, komplett unterschiedlichen Charakteren, mitzufiebern. Eine gelungene Mischung aus Klassikern wie Saw, Die Tribute von Panem, Maze Runner, oder auch Cube, der aber trotzdem einen ganz eigenen Flair besitzt. Für alle Fans von Horrorfilmen, aber auch für Neueinsteiger, geeignet. Der zweite Teil soll übrigens auch bald erscheinen 😉

Scarlett Magazin wünscht Ihnen viel Spaß beim Anschauen und bleiben Sie gesund!

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