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Filmtipp: „Drei Schritte zu Dir“

Filmtipp: „Drei Schritte zu Dir“

Unser heutiger Filmtipp ist die Romanze „Drei Schritte zu Dir“, unter der Regie von Justin Baldoni, der am 20. Juni 2019 seinen deutschen Filmstart hatte.

Zur Handlung:

Wie viele andere Teenager in ihrem Alter hängt auch Stella Grant (Haley Lou Richardson) am liebsten vor dem Laptop herum oder trifft sich mit ihren Freunden. Doch eines unterscheidet sie von ihren Altersgenossen: Im Gegensatz zu ihnen leidet Stella an Mukoviszidose (Lungenerkrankung) und verbringt deswegen ihr Leben größtenteils im Krankenhaus. Somit ist ihre Welt von vielen Regeln und vor allem Selbstkontrolle bestimmt. Als sie Will Newman (Cole Sprouse) kennenlernt, den charmanten Mit-Patienten im Krankenhaus, wird diese Disziplin jedoch auf eine harte Probe gestellt.

 

Schon beim ersten Aufeinandertreffen knistert es zwischen den beiden und das, obwohl sie zu ihrem eigenen Schutz einen Sicherheitsabstand einhalten müssen. Trotz dieser Distanz wächst die Bindung zwischen Stella und Will von Tag zu Tag und damit steigt auch die Versuchung, alle Regeln über Bord zu werfen und sich der gegenseitigen Anziehung hinzugeben. Doch Wills widerspenstiges Verhalten gegenüber seiner medizinischen Behandlung verkompliziert die Beziehung des jungen Paares zunehmend. Einerseits inspiriert Will Stella dazu, ihr Leben voll auszukosten, doch andererseits: Kann sie den Menschen, den sie liebt, retten, wenn auch nur eine einzige Berührung verboten ist?

Viele sind der Auffassung, dass der Film auf dem gleichnamigen Buch von Rachael Lippincott beruht. Tatsächlich stammt die ursprüngliche Idee jedoch von den beiden Drehbuchautoren Mikki Daughtry und Tobias Iaconis, die Lippincott engagiert haben, um das Drehbuch in einen Roman umzuwandeln. Als Inspiration dafür diente, wie auch bei „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ von John Green, das Ehepaar Pragor. Katie und Dalton Pragor waren beiden Mukoviszidose erkrankt und starben im Jahr 2016.

Inhalt des Buches:

»Ich habe die Bedeutung von menschlicher Berührung nie verstanden…bis ich sie nicht haben konnte.«

Stellas einzige Überlebenschance ist eine neue Lunge. Bis es soweit ist, muss sie sich von allem und jedem fernhalten, um ihr ohnehin schwaches Immunsystem nicht zu gefährden. Ohne Ausnahme.

Will ist ganz anders – er lässt sich nicht unterkriegen und ist bereit, auf volles Risiko zu gehen. Sobald er 18 ist, wird er dem Krankenhaus den Rücken kehren, um endlich mehr von der Welt zu sehen.

Vor allem aber ist Will jemand, von dem Stella sich fernhalten muss. Wenn er sie auch nur anpustet, könnte sie infiziert werden. Beide könnten sterben. Aber je mehr Zeit die beiden miteinander verbringen, desto mehr fühlt sich der vorgeschriebene Sicherheitsabstand zwischen ihnen wie eine Strafe an. Wäre ein bisschen mehr Nähe wirklich so tödlich – vor allem, wenn sie verhindert, dass ihre Herzen brechen?

Preis: 16,95 €

Seiten: 304

ISBN: 978-3423762526

Eine gelungene Mischung aus Romantik und Drama, die den Zuschauer bis zuletzt in ihren Bann zieht. Der Kontrast zwischen dem harten Krankenhausalltag und der lieblichen Romanze fließt wunderbar ineinander über und erinnert dabei leicht an die deutsche Serie „Der Club der roten Bänder“, die ebenfalls die Abgründe des Krankenhauslebens sehr realistisch darstellt.

Vor allem besticht dieser Film aber auch durch das harmonische Zusammenspiel der beiden Hauptdarsteller Haley Lou Richardson (ihr gelingt perfekt der Übergang zwischen gewaltigen Gefühlsausbrüchen und verliebten Gesten) und Cole Sprouse (er schafft es sich glaubhaft von einen arroganten Kotzbrocken in einen charmanten Traumprinzen zu verwandeln). Da die Protagonisten des Films an die selben Personen angelehnt wurden, ist es an vielen Stellen so, dass man an die andere Verfilmung des Themas „Liebe und Sterben“ von „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert wird.

Süß, romantisch und tieftraurig.

Sollten Sie es also bisher versäumt haben, sich „Drei Schritte zu Dir“ im Kino anzusehen, empfehlen wir Ihnen das schleunigst nachzuholen!

FSK: 6 Jahre (aus unserer Sicht etwas früh)

Länge: 116 Minuten

Trailer

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