Filmtipp: „Die Känguru-Chroniken“

Filmtipp: „Die Känguru-Chroniken“

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Unser heutiger Filmtipp ist die Komödie „Die Känguru-Chroniken“, welche heute am 05. März 2020 ihren deutschen Kinostart hat. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch von Marc-Uwe Kling. Und wenn Sie sich die Frage stellen, ob ein Buch, in dem ein Känguru eine Hauptrolle spielt, tatsächlich geeignet ist, um auf die große Kinoleinwand zu kommen, sehen Sie sich den Trailer an…

Zum Inhalt:

Der unterambitionierte Berliner Kleinkünstler Marc-Uwe (Dimitrj Schaad) und das vorlaute Känguru (gesprochen von Marc-Uwe Kling) nehmen es mit dem rechtspopulistischen Immobilienhai Dwigs (Henry Hübchen) auf, der den malerischen Nachbarschaftskiez verschandeln will. Doch davor müssen die beiden sich erst mal kennenlernen. Und das geschieht, als das sprechende Beuteltier bei Marc-Uwe an der Tür klingelt und wenig später ungefragt sein Mitbewohner wird. Fortan häufen sich die abstrusen Erlebnisse des ungleichen Teams. Denn wo das antikapitalistische Känguru ist, da ist auch das Chaos nicht weit. Das Tier unterwandert jede gesellschaftliche Regel mit Links. Die eigene Faulheit zum Beispiel stellt es wortgewandt als Akt der Rebellion gegen den Kapitalismus hin. WG-Regeln sind in den Augen des Kängurus nur eine mildere Form der Unterdrückung.

Wie aber bereits erwähnt, basiert die Komödie auf dem gleichnamigen Buch von Marc-Uwe Kling:

Die Känguru-Chroniken sind Textsammlungen des deutschen Autors, Liedermachers und Kabarettisten Marc-Uwe Kling. Sie entstanden in den Jahren vor 2009, wurden zuerst wöchentlich im Podcast „Neues vom Känguru“ beim Berliner Radio Fritz gesendet und 2009 in Buchform unter dem Titel „Die Känguru-Chroniken: Ansichten eines vorlauten Beuteltiers“ im Berliner Ullstein Verlag und als „Die Känguru-Chroniken“ in Hörbuchversion veröffentlicht. 2011 folgte der zweite Band der Känguru-Chroniken unter dem Titel „Das Känguru-Manifest„. Ein dritter und damals offiziell letzter Band mit dem Titel „Die Känguru-Offenbarung“ erschien im März 2014. Allerdings kündigte Marc-Uwe Kling im Mai 2018 einen vierten Teil unter dem Titel „Die Känguru-Apokryphen“ an, der am 12. Oktober 2018 erschienen ist.

Wikipedia

Inhalt des Buches:

»Ich bin ein Känguru – und Marc-Uwe ist mein Mitbewohner und Chronist. Nur manches, was er über mich erzählt, stimmt. Zum Beispiel, dass ich mal beim Vietcong war. Das Allermeiste jedoch ist übertrieben, verdreht oder gelogen! Aber ich darf nicht meckern. Wir gehen zusammen essen und ins Kino, und ich muss nix bezahlen.« Mal bissig, mal verschroben, dann wieder liebevoll ironisch wird der Alltag eines ungewöhnlichen Duos beleuchtet.

Völlig absurd und ein großer Lesespaß. Entdecken Sie auch das Hörbuch zu diesem Titel! Marc-Uwe Kling und seine Radio-Kolumne »Neues vom Känguru« ist in der Kategorie »Beste Comedy« mit dem Deutschen Radiopreis 2010 ausgezeichnet worden.

„Die Känguru-Chroniken“ sind ein spaßiges Kinoabenteuer für groß und klein. Fans der Originals Bücher beziehungsweise Hörspiele werden auf gar keinen Fall enttäuscht, ganz im Gegenteil: Die Komödie vereint skurrile Situationen und abwechslungsreiche Wortgefechte und bietet somit beste Unterhaltung. Mit Dimitrj Schaad ist auch die perfekte Besetzung für Marc-Uwe gefunden worden.

Wir haben uns vorab natürlich die Frage gestellt, kann man ein Buch, bei dem man sich ein Känguru nur vorstellt, weil es wirklich mehr als ungewöhnlich ist als Mitbewohner, kann man nun also so ein Buch als Kinofilm umwandeln, ohne dass es irgendwie albern wird? Und wir müssen zugeben, man kann. Dieses Känguru wirkt so ungewöhnlich normal, dass wir uns fragen, warum es nicht mehr solcher Mitbewohner gibt…

Absolute Empfehlung der Redaktion!

FSK: 0 Jahre

Länge: 92 Minuten

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