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Filmtipp: Captain Marvel

Filmtipp: Captain Marvel

Mit dem Science Fiction Film „Captain Marvel“, der seinen deutschen Kinostart am 07. März 2019 hatte, führt Marvel nicht nur eine neue Superheldin in das MCU (Marvel Cinematic Universe), sondern dreht auch den ersten Marvelfilm, dessen Hauptcharakter eine Frau ist.

Natürlich kennen wir auch weibliche Superheldinnen wie Black Widow (Scarlett Johansson) oder Gamora (Zoe Saldana) aus der „Avengers-“ oder „Guardians of the Galaxy“-Reihe, aber bisher wurde noch keine weibliche Superheldin allein in den Fokus eines Marvelfilms gestellt, wie es bei ihren Kollegen Iron Man (Robert Downey Jr.) oder Captain America (Chris Evans) gewesen ist. Abgesehen davon ist „Captain Marvel“ der vorletzte Film der sogenannten „Phase 3“, vor dem am 25. April 2019 erscheinenden letzten Film dieser Phase: „Avengers: Endgame“, in dem Captain Marvel auch noch eine tragende Rolle spielen soll. Regie führten bei diesem Film Anna Boden und Ryan Fleck, die schon öfter zusammen gearbeitet haben, wie zum Beispiel bei „Dirty Trip“ (2015) oder der Fernsehserie „Billions“ (2016-2017).

Doch nun zur Handlung:

Wie schon oft schreckt die Kriegerin Vers (Brie Larson), auf dem Hauptplaneten des Kree-Imperiums namens Hala, aus einem Albtraum auf. Der immer wiederkehrende Traum handelt davon, wie sie an der Seite einer alten Frau in einer Schlacht kämpfen muss. Neben ihren Albträumen hat Vers auch eine besondere Fähigkeit: Sie kann Photonenstrahlen aus ihren Händen abfeuern. Ihr Commander Yon-Rogg (Jude Law) leitet ihr Training, denn sollte Vers es nicht schaffen, ihre starken Kräfte zu kontrollieren, werden sie ihr von der Obersten Intelligenz (Annette Bening) wieder weggenommen.

Als eine Bedrohung des Imperiums durch eine Skull-Invasion bekannt wird, werden Vers, Yon-Rogg, Minn-Erva (Gemma Chan), Att-Lass (Algenis Perez Soto), Bron-Char (Rune Temte) und Korath (Djimon Hounsou) mit dem Raumschiff Helios auf eine Mission geschickt, mit dem Auftrag, Soh-Larr (Chuku Modu) zu retten, der einst ein Spion gewesen ist. Doch kaum sind sie auf dem Planeten Torfas angekommen, sind sie schon in eine Falle getappt und Vers wird von einer Gruppe Skrulls entführt, die sich als Einheimische Torfas getarnt hatten. Im Versteck der Skrulls angekommen, blickt ihr Anführer Talos (Ben Mendelsohn) in ihre Erinnerungen, die Vers verloren hat. Dort sehen beide, wie sie sich als Kampfpilotin in der Ausbildung befand und auch die Frau aus ihren Albträumen, Dr. Wendy Lawson (Annette Bening) taucht in ihrer Vergangenheit auf. Doch bevor Talos noch weitere ihrer Erinnerungen sehen kann, gelingt es Vers sich zu befreien und zu fliehen.

Bei ihrer Flucht stürzt sie allerdings ab und landet, wie es der Zufall so will, auf der Erde, jedoch nicht alleine. Auch die Armee der Skrulls landen auf dem blauen Planeten, den sie „C-53“ nennen und nehmen die Gestalt von normalen Menschen an. Auf der Erde gelingt es Vers, sich mit Yon-Rogg zu verbinden, der ihr aufträgt, Dr. Lawson vor den Skrulls zu finden. Als S.H.I.E.L.D-Agent Fury (Samuel L. Jackson) auf Vers aufmerksam wird und sie befragt, denkt er zuerst sie lügt. Doch als sein Kollege Coulson von einem Skrull imitiert wird, versucht er mit Vers zusammenzuarbeiten.

Ein spannender Film, der einen gelungenen Auftakt für den ersten Marvelfilm rund um einen weiblichen Charakter bildet. Auffällig ist jedoch, dass der für Marvel sonst übliche geschickt eingebaute Witz, der auch in ernsten Situationen zu einem Schmunzeln führt, hier auf der Strecke geblieben ist. Trotzdem auf jeden Fall einen Kinobesuch wert und eine gute Überbrückung bis zum Endspiel der Avengers im April.

Trailer

Länge: 124 Minuten

FSK: 12 Jahre

Wir wünschen Ihnen gute Unterhaltung!

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