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Filmtipp: Bohemian Rhapsody
Foto: change.org

Filmtipp: Bohemian Rhapsody

Die Biografie „Bohemian Rhapsody“, die am 31. Oktober 2018 ihren deutschen Kinostart hatte, unter der Regie von Bryan Singer, handelt von dem Sänger Freddie Mercury (gespielt von Rami Malek), von der Gründung der Band Queen, bis zu ihrem Auftritt bei dem Wohltätigkeitskonzert „LiveAid“, welches sechs Jahre vor Mercurys Tod stattfand. Der Film gewann bereits den Golden Globe Award als bestes Filmdrama, sowie Malek den als bester Hauptdarsteller. Damit gilt er als heißer Anwärter für den Oscar. Grund genug, den Film endlich einmal vorzustellen.

Bevor wir zur Handlung kommen, hier noch eine kurze Information: Der Soundtrack des Films besteht fast ausschließlich aus Original-Aufnahmen der Band Queen, unter denen sich einige der größten Hits befinden. Produziert wurde dieser Soundtrack von den Queen Musikern Roger Taylor und Brian May, Unterstützung erhielten sie dabei von Joshua J. Macrae, Justin Shirley-Smith und Kris Fredriksson, die Queen-Studio-Mitarbeiter waren.

Und davon handelt der Film:

Farrokh Bulsara (Rami Malek), der von allen Freddie genannt wird und ein musikbegeisterter Design-Student ist, tritt im Jahr 1970 als Sänger der Band „Smile“ bei. Das Publikum ist begeistert von Bulsara, der sich nun Mercury nennt, was an seiner einzigartigen Stimme und seinem außergewöhnlichen Kleidungsstil liegt. Auch die Band ändert ihren Namen und nennt sich nun „Queen“ und sie beginnen erste Studioaufnahmen zu machen. Schon bald werden sie von dem Musikmanager John Reid (Aidan Gillen) unter Vertrag genommen.

Durch immer mehr werdende Auftritte, sowie eine Konzerttournee, wird die Band bekannter und beliebter. Mercury, der sich vor der Tournee mit einer Frau namens Mary Austin (Lucy Boynton) verlobt hatte, fühlt sich nun zu Männern hingezogen.

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Nach der Tornee beginnt die Band Songs für das Album „A Night at the Opera“ aufzunehmen, welches aus Rockmusik im Opernstil besteht. Der Produzent Ray Foster (Mike Myers) ist zuerst nicht begeistert, jedoch können Reid und der Anwalt der Band ihn überzeugen. Um in Ruhe arbeiten zu können, zieht sich die Band auf einen Bauernhof zurück, jedoch sorgt der Stress dafür, dass die einzelnen Mitglieder immer öfter aneinander geraten. Schließlich endet auch die Zusammenarbeit mit dem Produzenten Foster, als dieser das Lied „Bohemian Rhapsody“ nicht mit auf das Album nehmen will, weil es mit sechs Minuten zu lang und der Text zu wirr ist.

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Zurück in der Heimat lösen Mary Austin und Mercury ihre Verlobung. Während er sich für bisexuell hält, ist sie eher der Meinung, dass er homosexuell ist. Trotzdem bleiben die beiden noch gute Freunde.

Mercury beginnt in den nächsten Jahren seine Vorliebe für einen exzessiven Lifestyle auszuleben, welcher auch viele wechselnde Partnerschaften beinhaltet, worunter sowohl seine Freundschaften zu Austin und seinen Kollegen, sowie die Arbeit im Studio leiden. Mercury entdeckt München als neue Heimat für sich und taucht in die homosexuelle Party- und Lederszene ein, was für ziemlichen Wirbel in der Boulevard-Presse sorgt. Aus einer harmlosen Pressekonferenz wird eine Art Kreuzverhör über Mercurys Sexualleben. Zu dem Zeitpunkt hat Mercury erstmals das Gefühl, krank zu sein.

Eine packendes biografisches Filmdrama mit Rami Malek in der Hauptrolle als Freddie Mercury, der seine Rolle hervorragend gespielt hat. Außerdem ist der Film die bisher finanziell erfolgreichste Filmbiografie. Abgesehen davon ist „Bohemian Rhapsody“ unser persönlicher Tipp aus der Redaktion für den Oscar als „Bester Film“.

Länge: 135 Minuten

FSK: 6 Jahre (wir empfehlen eher FSK 12)

Trailer: www.youtube.com

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