Filmtipp: „And the Oscar goes to…“- Top Five 2020

Filmtipp: „And the Oscar goes to…“- Top Five 2020

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Heute stellen wir Ihnen fünf der Oscar nominierten Filme (und den Gewinner natürlich) diesen Jahres vor und wünschen Ihnen viel Spaß beim Gucken 😉

1.Once upon a time … in Hollywood

Im Jahr 1969 liegt das klassische Hollywood in den letzten Zügen: Hippies und Gegenkultur beginnen sich auch im Filmgeschäft durchzusetzen. In diesem Umfeld hoffen der einstige Fernsehstar Rick Dalton und sein treuer Stuntman Cliff Booth auf eine letzte Chance. Ihnen kann nicht klar sein, dass sich in diesen Tagen im Haus ihrer hochschwangeren Nachbarin Sharon Tate eine Tragödie abzuspielen droht, die diesen Sommer weit über Los Angeles hinaus für immer prägen wird.

FSK: 16 Jahre

Länge: 155 Minuten

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Trockener Humor, eine scheinbar willkürliche Handlung, beruhend auf einer wahren Begebenheit – „Once upon a time … in Hollywood“ ist ein weiteres Meisterwerk von Quentin Tarantino das seinesgleichen sucht.

Kritik der Scarlett Redaktion: Was haben wir uns auf diesen Film gefreut! Und die Trailer haben schon Lust auf einen mehr als unterhaltsamen Film gemacht. Im Vorfeld gab es allerdings scharfe Kritik gegen Quentin Tarantino, weil es hieß, er würde die Gewalttaten von Charles Manson, der damals unter anderem die hochschwangere Frau von Roman Polanski brutal ermordet hat, verherrlichen oder beschönigen. Jemand, der so etwas behauptet, hat sicherlich nicht den Film gesehen oder zumindest nicht bis zum Ende.

Was gibt es über den Film zu sagen? Es ist ein Quentin Tarantino Film.

Seine Filme zeichnen sich einfach dadurch aus, dass nicht die Handlung im Vordergrund steht, sondern die Darsteller. Das Duo Brad Pitt und Leonardo DiCaprio ist aber wirklich eine Meistermischung. Von denen würden wir sehr gerne noch mehr in weiteren Filmen sehen. Und wenn man sich die Frage stellt, warum Brad Pitt einen Stuntman spielt – spätestens in der Szene, in der er sein Shirt auszieht und eine Hauswand hoch klettert, waren wir absolut der Meinung: Deshalb.

Humorvolle Dialoge, allerdings eine Handlung, die sich zugegeben auch ein wenig zieht, ja, ja es ist ein Quentin Tarantino Film, Sie wissen ja, Handlung ist Nebensache…

So gibt es in diesem Film beispielsweise immer Rückblicke, gut für die Konzentration.

Margot Robbie ist ein weiteres optisches und darstellerisches Highlight in diesem Film. Sie verkörpert die Rolle von Roman Polanskis Frau Sharon Tate, und dass sehr humorvoll.

Irgendwann im Laufe des Films fragt man sich, wo geht die Handlung hin, und wenn wir ein bisschen spoilern dürfen, das Ende oder sagen wir die letzten 20 Minuten des Films, sind unglaublich – in jeder Hinsicht – und das Ende ist ein Ende, was wir uns seinerzeit für das tatsächlich Abgespielte gewünscht hätten.

Ein Film, der sich lohnt und der in jeder Szene die Handschrift von Quentin Tarantino trägt. Ein Film mit unterhaltsamen Dialogen, zwei wirklich tollen Hauptdarstellern, die perfekt zusammenpassen eine super schöne und humorvolle Margot Robbie, zu Recht eine Oscar-Nominierung. Wir wünschen gute Unterhaltung!

2. Joker

Zum Inhalt:

Arthur Fleck hätte allen Grund, sein Leben als Tragödie zu sehen: Gotham ist ein Sündenpfuhl, er muss seine kranke Mutter pflegen und sich mit Gelegenheitsjobs herumschlagen, obwohl er sich zu Größerem berufen fühlt – ein Komödiant will er sein. Doch die zahllosen Rückschläge zeigen Wirkung. Hinter dem naiven Lächeln wächst eine Wut, ein Zorn, der sich irgendwann seinen Weg nach draußen bahnen wird.

FSK: 16 Jahre

Länge: 117 Minuten

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Ein absolutes MUSS für jeden DC-Fan, aber natürlich auch für jene, die es noch werden wollen ;-). Die Entstehungsgeschichte des Jokers, perfekt gespielt von Joaquin Phoenix, der für seine glanzvolle Darstellung auch vollkommen verdient den Oscar als Bester Hauptdarsteller mit nach Hause genommen hat.

Kritik der Scarlett Redaktion: Natürlich haben wir uns als DC Fans den Film im Kino angesehen. Die Kritiken vorab waren sehr zwiespältig. Zum einen gab es diejenigen, die gesagt haben, „wie langweilig ist das denn“, zum anderen gab es immer wieder Warnungen, dass dieser Film diejenigen triggern könnte, die an Depressionen und ähnlichem leiden. Diese Warnung haben wir auch mit der Filmvorstellung herausgegeben.

Der Film an sich ist, wenn man Joaquin Phoenix mit dem damaligen Joker Darsteller Heath Ledger vergleicht, sehr unterschiedlich. Heath Ledger hat dem Joker einen besonderen Stempel aufgedrückt, hat den Wahnsinn, den skurrilen Humor, die ausgefallenen Ideen und das Denken des Joker perfekt umgesetzt. Er hat dem Joker ein Gesicht gegeben, vielmehr Ledger war der Joker. Keine leichte Aufgabe für Phoenix in diese Fußstapfen zu treten. Er hat aber für diese Rolle auch einen anderen Weg gewählt. Seine Rolle ist die des missverstandenen, gequälten, in der Seele verletzten Joker, der eher leise und mehr durch seine Mimik und seinen Ausdruck agiert.

Eine tiefe und dunkle Seite, die Phoenix auch in anderen Rollen perfekt umgesetzt hat und die zeigt, was für eine verletzte Seele ihm selbst zu eigen sein muss, um so etwas spielen zu können. Das zerrissene, einsame, unverstandene das ist sein Stil. Der Film hat durchaus sehr heftige Szenen, die FSK Empfehlung könnte sogar auf 18 angehoben werde. Trotzdem ein sehenswerter Film.

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3. Le mans 66 – Gegen jede Chance

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des visionären amerikanischen Sportwagenherstellers Carroll Shelby (Matt Damon) und des furchtlosen, in Großbritannien geborenen Rennfahrers Ken Miles (Christian Bale). Gemeinsam kämpfen sie gegen die Intervention ihres Auftraggebers, die Gesetze der Physik und ihre eigenen inneren Dämonen, um einen revolutionären Sportwagen für die Ford Motor Company zu bauen. Damit wollen sie die dominierenden Rennwagen von Enzo Ferrari beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1966 in Frankreich besiegen.

FSK: 12 Jahre

Länge: 147 Minuten

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Ein nervenaufreibender und atemberaubend spannender Film über eine wahre Geschichte. Sie müssen kein Rennsportfan sein, um diesen Film zu lieben und sich in die aufregende Story zu stürzen. Ein grandioses Abenteuer mit Christian Bale und Matt Damon in den Hauptrollen.

4. 1917

Auf dem Höhepunkt des Ersten Weltkrieges erhalten die beiden britischen Soldaten Schofield (George MacKay aus „Captain Fantastic“) und Blake (Dean-Charles Chapman aus „Game of Thrones“) einen nahezu unmöglichen Auftrag. In einem Wettlauf gegen die Zeit müssen sie sich tief ins Feindesgebiet wagen und eine Nachricht überbringen, die verhindern soll, dass hunderte ihrer Kameraden in eine tödliche Falle geraten – darunter auch Blakes eigener Bruder.

FSK: 12 Jahre

Länge: 131 Minuten

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Ein packendes Kriegsdrama, das den 1. Weltkrieg aus einem anderen Blickwinkel zeigt. Eine aufwühlende spannende Geschichte, die Sie sich definitiv nicht entgehen lassen sollten.

5. Parasite

Zum Inhalt:

Familie Kim ist ganz unten angekommen: Vater, Mutter, Sohn und Tochter hausen in einem grünlich-schummrigen Keller und sind sich für keinen Aushilfsjob zu schade. Erst als der Jüngste eine Anstellung als Nachhilfelehrer in der todschicken Villa der Familie Park antritt, steigen die Kims ein ins Karussell der Klassenkämpfe. Mit findigen Tricksereien, bemerkenswertem Talent und großem Mannschaftsgeist gelingt es ihnen, die bisherigen Bediensteten der Familie Park nach und nach loszuwerden. Bald schon sind die Kims unverzichtbar für ihre neuen Herrschaften. Doch dann löst ein unerwarteter Zwischenfall eine Kette von Ereignissen aus, die so unvorhersehbar wie unfassbar sind.

FSK: 16 Jahre

Länge: 126 Minuten

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Eine perfekte Mischung aus den Genres Komödie, Thriller und Drama und absolut verdienter Gewinner des Oscars 2020 für Bester Film. Zudem gab es einen wahren „Oscar Regen“ für einen Film, der sogar ein ausländischer Film ist und den vielleicht im Vorfeld niemand als bester Film auf dem Schirm hatte. Mehr gehandelt wurde der Joker, aber, Parasite hat sich durchgesetzt. In den deutschen Kinos lief der Film eher „unter ferner liefen“, nach der Oscar Verleihung haben viele Kinos den Film wieder ins Programm genommen. Sie haben jetzt die Möglichkeit, ihn ganz bequem im „Puschenkino“ zu sehen, um für sich zu entscheiden, ob Sie diesem Film auch einen Oscar verliehen hätten.

Scarlett Magazin wünscht Ihnen viel Spaß beim Anschauen und bleiben Sie gesund!

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