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Fasten – Für ein erfülltes und langes Leben
Scarlett - Die Kolumne

Fasten – Für ein erfülltes und langes Leben

Die Fastenzeit ist bereits „voll im Gang“, für einige endet zum Beispiel mit den Ostertagen eine sechswöchige Zeit des Verzichts (gerechnet von Aschermittwoch).

In der Fastenzeit auf Zigarettenkonsum verzichten

Täglich wird dafür geworben und ich fühle mich dadurch angesprochen, mich mit dem Thema mal intensiver zu beschäftigen.

Das Wort „Fasten“ ist in seinem Ursprung in der althochdeutschen Sprache verankert. Es wurde bereits zu Zeiten der Antike und des Mittelalters praktiziert und meint „sich an den Geboten der Enthaltsamkeit festhalten“.

Wikipedia

Da gibt es das ursprüngliche Fasten, wie es die meisten von Ihnen bestimmt kennen, und dann gibt es auch zum Beispiel das Koffein- oder auch das Zucker-Fasten. Neben diesen Arten gibt es auch andere, wie z.B. das Plastik-, und Smartphone-Fasten. Welche aber keinen Einfluss auf den herkömmlichen Fastenstoffwechsel im Körper nehmen und deshalb hier auch nicht weiter darauf eingegangen wird. Was geht Ihnen denn zum Thema Fasten durch den Kopf? Sie dürfen sich sicher sein, dass bei mir sich das Gefühl, nein, ein Anflug von Panik breitmacht! Es gruselt mich sogar! Das Gefühl der Verständnislosigkeit für „bewusste Hungernde“, ja und sogar das Gefühl der Wut keimt in meiner Gedankenwelt plötzlich auf – „Jetzt hungern die einfach und fühlen sich später auch noch gut damit!“ Ich bin ehrlich, das herkömmliche Fasten scheint mir eine unlösbare Aufgabe zu sein. Trotzdem würde ich es gerne mal ausprobieren wollen.

Bewusster Verzicht auf Kalorien

Da stellt sich mir die Frage, inwieweit sich die beworbenen Varianten denn nun voneinander unterscheiden? Auch hier lerne ich über Wikipedia, dass zu den ältesten (religiösen) Fastenarten das Voll-, Halb-, und das Abstinenzfasten gehören, dicht gefolgt von dem Heilfasten nach Buchinger (Saftfasten). Wer Säfte nicht verträgt, der kann auch Molke- oder Buttermilch zu sich nehmen bzw. Hafer- oder Reisschleim. Dann gibt es das Fasten von Hildegard-von Bingen-, das Erd-, (Franz Konz), das Basen-, Früchte/-Obst- und das Intervallfasten, auch bekannt unter Intermittent-, zyklisches-, Kurzzeit-, periodisches-, „2in7“-, „16/8“-, „14/10“-oder „10in2“-Fasten.

Welchen tieferen Sinn macht nun das Fasten eigentlich? Zunächst geht es um den gesundheitlichen Effekt. Der Körper soll in den Fasten-Stoffwechsel kommen und so, idealerweise, seine Selbstheilungskräfte stärken. Da stellt sich mir die Frage, was denn nun während dieses Prozesses im Körper ausgelöst wird? Dazu lese ich im Internet, „dass die Kohlenhydrate als erstes aufgebraucht werden und dann das Eiweiß. Das führt zu einer hohen Fettverbrennung, sowie zum Abbau von belastenden Säuren und Giftstoffen. Dadurch können einige Krankheitssymptome-/Verläufe gelindert, verbessert und auch geheilt werden.“

Dem Körper etwas gutes tun

Last but not Least, es macht etwas mit der Psyche. Die Psyche muss den Verzicht erleben. In den ersten zwei Tagen ist das Sucht-/Verlangen sehr stark, einhergehend mit körperlichen Schmerzen. Dies liegt begründet darin, dass der Körper Stoffwechselrückstände aus dem Körper transportiert und sich somit entgiftet. Am dritten Tag wird der Hunger nachlassen und die körperliche Leistung steigt an. Der Hunger wird nicht mehr spürbar sein und der Körper kommt wieder voll in seine Energie. Glückshormone werden ausgeschüttet.

Für mich wird das Fasten, egal welche Variante ich wähle, eine Herausforderung. Zunächst stelle ich mir deshalb die Frage: Was will ich denn damit erreichen? Welches sind meine Ziele? Mit einem Ziel werde ich solch eine Zeit erst gut durchstehen können. Ein fester Wille ist meines Erachtens entscheidend für die Durchführung des Verzichtens.

Mein Ziel wäre unter anderem, zu spüren wie mein Körper darauf reagiert. Was es mit meiner Psyche macht. Ich bin mir sicher, dass ich nach diesem Prozess einen ganz anderen Blick auf die Themen Essen, Trinken und gemeinsame Mahlzeiten haben werde. Ich habe mich nun auf Grund der Recherchen dazu entschlossen zu fasten.

Zunächst beginne ich mit dem Verzicht auf Kaffee, gehe dann über zum Intervallfasten und schlussendlich pausiere ich mit den Mahlzeiten für einige Tage.

Sich bewusst Zeit nehmen

Habe ich Ihr Interesse wecken können? Vielleicht darf ich Ihnen hier den Tipp geben, dass es mittlerweile auch Online-Fastengruppen gibt. Und vielleicht mögen Sie Ihre Zeit des Verzichts mit Momenten der Ruhe, mit Mediationen oder leichten Sport verbinden. Sollten Sie sich für das Fasten entscheiden, dann informieren Sie sich, unter welchen Voraussetzungen es für Sie geeignet ist und lassen Sie es langsam angehen!

Sport, Meditation, Yoga, Entspannungsübungen – alles das unterstützt den Körper beim Fasten

Für alle anderen, wie wäre es denn mit dieser Fasten-/ Übungsvariante: Verzicht auf das Streben nach Glück, Zufriedenheit und Geld. Warum? Alles was angestrengt verfolgt wird führt zwangsläufig nicht zum Erhalt dessen. Denken Sie an das Kind an der Kasse im Supermarkt, dass nach Süßigkeiten brüllt. Also fragen Sie sich: Was macht mich wirklich glücklich, zufrieden und was bedeutet Geld für mich? Spüren Sie sich in Ihre bisher erreichten Erfolge und fühlen Sie sich in das Verlangen nach Erfolg hinein. Was macht es mit Ihnen? Was macht Sie wirklich glücklich? Nun, wenn Sie die Antwort haben, dann entspannen Sie sich wieder, durch bewusste Atmung und/oder leichte Dehnungsübungen. Machen Sie sich „locker“ für das „Hier und Jetzt“. Sie werden merken, dass Sie sich befreiter fühlen und dass alles etwas leichter geht, ungezwungener.

Entschlackung von Körper und Seele

In diesem Sinn wünsche ich Ihnen nun eine angenehme Fastenzeit und ein frohes Osterfest. Hinweis: Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel kein medizinischer Ratgeber ist. Er spiegelt die persönliche Meinung des Gastautors wieder und enthält einige Inhalte aus dem World Wide Web.

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