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Ein Servus aus Wien – Städtereisen

Ein Servus aus Wien – Städtereisen

Wien… Das klingt nach Sissi, Fiakerfahrten, Sachertorte und Opernball. Mit Österreichs Hauptstadt verbindet man tatsächlich die drei großen „K“: Kulinarisches, Kulturelles und Kaiserliches.

Viele „Zuckerbäckerfassaden“, goldene Dekorationen und wunderschöne Gebäude lassen den Besucher staunen. Dazu eine Vielzahl an Museen – auch skurriles – Ausstellungen, Theater, Musik und Tanz lassen keine Wünsche offen. Natur pur: Direkt den Wienerwald genießen, in einem der vielen schönen Parks flanieren oder an der Donau entspannen.

Leckeres von Kaiserschmarrn und Palatschinken, über Sachertorte und Mannerschnitten bis hin zu Tafelspitz und Wiener Schnitzel, dazu Kaffee in großer Variation, all das (und noch viel mehr) ist das zauberhafte Wien.

Wir bringen Sie mit 10 Tipps für eine Städtereise ins Träumen…

Welcome to Vienna!

Anreise

Der Stephansdom in Wien

Wien hat den internationalen Flughafen in Schwechat, ca. eine halbe Stunde Bahnfahrt von der Hauptstadt (19 km) entfernt. Durch gute Bus- und Bahnanbindung kommt jeder Reisende schnell und günstig in die City. Obacht: Es lockt gern das Angebot des grünen CAT – der Citytrain ist teurer und nicht unbedingt notwendig. Mit der S-Bahn erreichen Sie Wien zügig und preiswerter. Die Tickets können Sie direkt am Flughafen beziehen. Aber Achtung: Wenn Sie ein Mehrtagesticket für den öffentlichen Nahverkehr haben bedenken Sie, dass dieses Ticket NICHT für die Fahrt vom/zum Flughafen gilt! (Da in Wien regelmäßige Kontrollen stattfinden, empfiehlt es sich, stets ein gültiges Ticket parat zu halten).

Von vielen deutschen Städten werden Flüge nach Wien angeboten. In 1,5 Stunden ist man in der Stadt. Mit Preisen bei früher Buchung ab 39€ ein guter Start. Beispielsweise: Hamburg – Wien mit Eurowings derzeit 49,90 Euro (beachten Sie dazu die weiteren Bestimmungen)

Alternativ bietet sich der Zug an. Von Hamburg ist man nach knapp neun Stunden am Wiener Hauptbahnhof. Die Preise variieren. Vorteil sicherlich, man ist großzügiger, was das Gepäck betrifft und verbringt keine Wartezeiten am Flughafen, sondern reist derweil schon. Auch hier gilt: Auf Sparpreise achten und recht früh buchen.

Unterkunft

Elegant residieren direkt vis à vis des Opernhauses im ersten Bezirk, das geht im Hotel „Bristol“, Kärtner Ring 1. Nähere Infos erhalten Sie hier Dieses Hotel liegt sehr günstig in der Nähe von einigen Sehenswürdigkeiten und erlaubt fußläufige Ausflüge. Außerdem logieren dort die internationalen Stars und Sternchen, was oftmals an dem erhöhten Polizeiaufgebot vor dem Hotel sowie den verdunkelten Limousinen ersichtlich ist. Zum „Schnuppern“ können Sie natürlich auch zum Essen ins Bristol gehen und dort die kulinarischen Genüsse des Restaurants genießen.

Bristol Hotel (Foto: Bristol Wien pr.)
Direkt am Opernhaus in Wien (Foot: Bristol Wien pr.)

Günstiger übernachten Sie in der Hotelkette: „One Motels„, die an verschiedenen Orten in Wien befindlich sind. Nähere Infos erhalten Sie hier

Einen Blick vom 16. Bezirk über Wien, dass bietet die Jugendherberge „Palace Hostel Wien“ am Wiener Wilhelminenberg, Savoyenstraße 2 in 1160 Wien. Buchungsmöglichkeiten und einen ersten Blick erhalten Sie hier Vom 16. Bezirk aus erreichen Sie mit dem öffentlichen Nahverkehr in ca. 30 Minuten die City bzw. den ersten Bezirk.

Essen und Trinken

Hochpreisig speisen in Wien können Sie unter anderem im „Cuisino Casino Restaurant„, U-Bahnstelle Stephansplatz, Kärntnerstraße 41 im ersten Bezirk. Buchung und Infos hier Design trifft Kulinarik – hier gibt es ein einzigartiges Gesamterlebnis. Lassen Sie das außergewöhnliche Ambiente im hauseigenen, haubenprämierten Casinorestaurant auf sich wirken. Küchenchef Lukas Olbrich und sein Team servieren Ihnen fantastische österreichische Küchentradition, mit viel Raffinesse international verfeinert und neu interpretiert.

Direkt am Michaelerplatz 1 im ersten Bezirk an der Hofburg in Wien befindet sich das Café der Spanischen Hofreitschule – siehe auch hier Eine kleine, aber feine Speisekarte lädt zum Verweilen ein. Außerdem ideal, um sich alles rund um die Hofburg anzuschauen. Dort sind übrigens auch die Fiaker aufgereiht, die zu einer (leider recht teuren) Fahrt durch Wien einladen.

Snacks und kleinere Speisen erhalten Sie in vielen Restaurants und Bäckereien. Überall zu sehen die typischen Würstlstände in Wien, dort bekommen Sie allerlei vom Grill zu annehmbaren Preisen und lernen gleich die leckeren Käsewürste kennen.

Ein Stück Wiener Tradition ist natürlich das Café Demel. Während Sie auf einen freien Tisch warten mögen, genießen Sie einen Blick durch die Glasfront in die Küche und sehen dort, was Sie später auf dem Teller haben werden. Außerdem gibt es einen Souvenirshop, in dem Sie auch die geliebten kandierten Veilchen, die Kaiserin Elisabeth (Sisi) so gern aß, als Mitbringsel erwerben können. Auch Sachertorte als Geschenk für die Daheimgebliebenen erhalten Sie dort – natürlich reisefertig verpackt in diversen Größen. Hier finden Sie mehr.

Der Kaiser schaut wohlwollend hinab auf die schmausenden Damen und Herren (Foto: Café Demel pr.)
Ein Blick in den Demel Souvenirshop (Foto: Café Demel pr.)

Sehenswerte Top 3

Stephansdom mit Pummerin: Stephansplatz 1, Erster Bezirk
Der Wiener Stephansdom, weltberühmtes Bauwerk und Kulturgut, ist DAS österreichische Wahrzeichen. Viele Wienerinnen und Wiener besuchen „ihren Steffl” regelmäßig, Touristen zeigen sich beeindruckt von seiner Architektur und Schönheit. Der Dom ist 107 m lang und 34 m breit, das Dach ist mit 230.000 glasierten Ziegeln gedeckt. Den Südturm können Sie besteigen, wenn Sie bereit sind 343 Stufen emporzuklettern. Sie werden mit einem grandiosen Blick über ganz Wien belohnt. Alternativ können Sie den Schnellaufzug auf den Nordturm nutzen, dort hängt die „Pummerin“, die große Glocke mit einem Durchmesser von mehr als drei Metern. Sie wird nur zu besonderen Anlässen geläutet. Der Blick von oben ist grandios und lädt zudem zum Pausieren ein. Infos finden Sie hier

Block vom Stephansdom. Gut zu sehen die glasierten Ziegel.

Wiener Hofburg mit Schatzkammer und Sisi Museum Die Hofburg in Wien beinhaltet nicht nur die Räumlichkeiten der kaiserlichen Familie, die dort in verschiedenen Führungen besichtigt werden können (Achtung: Fotografieren im Inneren ist untersagt), sowie die kaiserliche Schatzkammer und – für viele Sisi-Fans – das Sisi-Museum. Dort können Sie die Lebensgeschichte der berühmten Kaiserin Elisabeth verfolgen: Von ihren ersten Schühchen über ihr Verlobungskleid bis hin zu ihren Reiseutensilien und letztlich den Zeitungsberichten, die ihr tragisches Ende dokumentieren. Wer eine eigene Führung wählt, erhält einen kleinen Rekorder, mit dem man in eigener Geschwindigkeit dem Rundweg folgen kann. Alle Infos hier

Kaiserin Elisabeth im Galakleid mit Rubinschmuck und Fächer Öl auf Leinwand Georg Raab, 1879 (c) Sammlung Bundesmobilienverwaltung, (Foto: Tina King)
Hofburg Wien, Kaiserappartements, Turn- und Toilettezimmer der Kaiserin Elisabeth © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., (Foto: Lois Lammerhuber)
Hofburg Wien, Silberkammer, Mailänder Tafelaufsatz © Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H., (Foto: Alexander Eugen Koller)

Opernhaus mit Führung – alle Infos hier
Die Wiener Staatsoper, das „Erste Haus am Ring“, ist eines der bekanntesten Opernhäuser der Welt und befindet sich im ersten Bezirk. Sie wurde am 25. Mai 1869 mit einer Premiere von Don Giovanni von Mozart eröffnet. Neben dem jährlich im Februar stattfindenden Opernball (siehe auch unseren Bericht vom Opernball hier) und vielen Aufführungen, zu denen Sie RECHTZEITIG Karten erwerben können, bietet das Opernhaus auch Führungen durch die eleganten Räumlichkeiten an inklusive einer mehr als unterhaltsamen Erzählung. Sie haben die Möglichkeit während des Rundgangs Fotos zu machen, sollten aber unbedingt darauf achten, Ihren Guide nie aus den Augen zu verlieren! Aus eigener Erfahrung darf ich sagen, dass man unter Umständen in so einem großen Haus mit weitläufigen Fluren verloren geht und einige Mühen aufwenden muss, um wieder zu „seiner“ Gruppe zurückzufinden. Denn es sind stets mehrere Gruppen im Haus unterwegs. Sehenswert sind der große Saal sowie die berühmte Feststiege. Wie groß das Haus tatsächlich ist wird einem erst bei einem 40minütigen Rundgang bewusst. Lohnenswert und informativ!

Opernhaus

Ausflüge

Lainzer Tiergarten und Hermesvilla: Anreise, Infos und mehr finden Sie hier Der Lainzer Tiergarten bildet den östlichen Abschluss des Wienerwaldes. Die Hermesvilla ist das ehemalige Jagdschlösschen von Kaiserin Elisabeth und wurde ihr von ihrem liebenden Gatten Kaiser Franz Josef als Geschenk gemacht, um die reiselustige Sisi mehr in der Nähe zu haben. Eine Skulptur von Hermes, dem Götterboten, befindet sich im Garten, daher auch der Name. Im Mai 1887 übernachtete die kaiserliche Familie das erste Mal in dem „Schloss der Träume“ wie es genannt wurde. Dieses Haus ist voll von Bezügen auf Sisis Vorlieben: Vor der Villa eine Statue des Götterboten Hermes, auf dem Balkon eine Büste Heinrich Heines, ihres verehrten Lieblingsdichters, und im Stiegensaal eine Statue des sterbenden Achill, ihres griechischen Lieblingshelden. (Nach ihm benannte Sie auf Korfu ihre dortige Villa: Das Achilleion)

Für die damalige Zeit war die Hermes Villa schon sehr modern ausgestattet, so gab es elektrischen Strom und Wasser­leitungen. Der Architekt Hasenauer beob­achtete einmal die Kaiserin, wie sie mit offen­sichtlichem Vergnügen die Wasserhähne immer wieder auf – und zu drehte, weil sie so etwas noch nicht kannte. Bereits als junge Kaiserin bemängelte sie den altmodischen Zustand in der Hofburg. Mit ihr zog auch tatsächlich ein „frischer Wind“ in das Kaiserhaus, denn sie richtete sich überall Turnmöglichkeiten ein. Nach ihrem Tod 1898 erbte ihre jüngste Tochter, Erzherzogin Marie Valerie (die sie liebevoll „Die Einzige“ nannte, durfte doch diese als einziges Kind mit ihrer Mutter aufwachsen, im Gegensatz zu den älteren Geschwistern, die früh in die Obhut der Schwiegermutter sowie Gouvernanten kamen), das Schloss. Anders als Sisi hielt sie sich gern in der Villa auf. Sie ließ die Räume nach ihrem Geschmack einrichten, doch wurden diese, soweit wie möglich, bei der letzten Restaurierung in ihren ur­sprünglichen Zustand rückversetzt, so dass man heute noch gut ersehen kann, wie die Kaiserin dort logierte.

Allerdings ist die originale Einrichtung nur noch zum Teil erhalten. Schon zu Lebzeiten der Kaiserin wurden häufig Gemälde und Möbelstücke ausge­wechselt. So wurden1898 dann zahlreiche Gegenstände aus ihrem Schloss Achilleion auf Korfu in die Hermesvilla gebracht. Nachdem das Mobiliar an verschiedenen Stellen verstreut war, bemühte man sich ab 1971, anhand der noch vorhandenen Inventarlisten, die alte Ausstattung soweit wie möglich wieder in der Hermesvilla zu vereinen.

Die Hermesvilla (Foto: Gerhard Eichinger)

Wienerwald – Gemeint ist hier natürlich die großzügige Ausflugslandschaft des Wienerwaldes am Rande der Stadt Wien – Näheres dazu hier

Der Wienerwald ist mit dem UNESCO-Prädikat Biosphärenpark ausgezeichnet und überzeugt durch die Einzigartigkeit, der einzige Biosphärenpark vor den Toren einer Millionenstadt zu sein.

Er liegt direkt vor der Millionenstadt Wien. Kein anderer Ort verspricht so viel beruhigende Bewegung und erfrischende Erholung wie der saftiggrüne Wald mit 105.000 qm Fläche. Viele Wander- und Radwege sowie Mountainbikestrecken durchziehen den Wienerwald und bieten neben Erholung auch Sportmöglichkeiten.

Schifffahrt nach Bratislava: Nur wenige Kilometer von Wien entfernt liegt Bratislava, die slowakische Hauptstadt mit ihrer sehenswerten Altstadt. Auf diesem Tagesausflug erwarten Sie nicht nur zahlreiche Sehenswürdigkeiten, sondern auch eine Schifffahrt entlang der Donau. Hin geht es per Reisebus inklusive einer Stadtrundfahrt. Zurück nehmen Sie den modernen Hochgeschwindigkeitskatamaran, den „Twin City Liner“. Genießen Sie die Fahrt entlang naturbelassener Flusslandschaften durch den Nationalpark Donauauen bis zum Schwedenplatz, im Zentrum von Wien.

Extra

Prater mit Riesenrad: Der Wiener Prater ist ein weitläufiges, etwa 6 km² umfassendes, großteils öffentliches Areal im zweiten Bezirk. Wenn man außerhalb Wiens vom „Prater“ spricht, ist häufig nur der bekannte Vergnügungspark im Prater, der Wurstelprater, gemeint. Dieser befindet sich an der Nordwestspitze des Areals zwischen Donau und Donaukanal und macht flächenmäßig nur einen sehr kleinen Teil des gesamten Pratergebiets aus. Der Prater selbst ist ideal für Spaziergänge, auch finden sich hier viele Sportler von Läufern, über Reiter bis hin zu Inlineskatern an. Selbstverständlich ist auch eine Fahrt mit dem Fiaker durch den Park möglich. Seinerzeit ritt schon die Kaiserin gern mit Gefolge durch den Prater.


Direkt daran befindet sich der Vergnüngungspark mit dem weithin sichtbaren Riesenrad. Wobei, der Prater hat derer zwei – das altbekannte und ein neues, was auf vielen Kirmesveranstaltungen ähnlich vorhanden ist. Wer nicht im (original) Riesenrad gefahren ist, war nicht in Wien, sagt man. Seit 1897 gibt es das insgesamt 65 m hohe Wahrzeichen Wiens; eine Runde dauert – sofern nicht angehalten wird – rund vier Minuten, eine Fahrt rechnet man mit ca. 15 Minuten ein.

Museum: Wien hat rund 100 Museen und Ausstellungen. Darunter das Kunsthistorische Museum oder auch das Albertina. Skurrile Museen wie das Bestattungsmuseum oder das Foltermuseum sind genauso vorhanden wie das Kaffeemuseum oder das Möbelmuseum. Eine Liste aller Museen finden Sie hier

Mitbringsel

Sachertorte: Gibt es versandfertig im Café Demel zu erwerben.

Manner Schnitten: Im Schatten des Stephansdomes befindet sich der Manner-Shop. In den rosa gehaltenen Räumen finden Sie nicht nur leckere Waffeln, sondern auch Badeschuhe, Bikinis, Kugelschreiber und noch viele andere Werbeartikel. Ein Besuch lohnt und es duftet verführerisch!

Marillen Likör: In den vielen Vienna Souvenirshops erhältlich und in besonderen Ausformungen, wie beispielsweise einer Geige, auch ein sehenswertes Mitbringsel.

Shopping

Wien hat eine große Anzahl von Geschäften. Überall finden sich große Passagen wie die Lugner City oder dergleichen. Hochpreisig wird es im Bereich rund um den Graben im ersten Bezirk. Der Naschmarkt hingegen hat viele kulinarische Köstlichkeiten zu bieten. Durch das gute Verkehrsnetz können Sie schnell und problemlos überall Ihre Einkäufe erledigen. Auch Souvenirs finden Sie überall. Die Preise sind dabei ähnlich.

Ob teure Boutiquen von Chanel, Dior oder Prada oder doch lieber „H & M“ oder „Forever 29“ bleibt Ihrem Geschmack (und Geldbeutel) überlassen.

Bitte nicht!

Im Café einen „Kaffee“ bestellen. Den gibt es in Wien nämlich nicht. Es gibt den Braunen, den Zweispänner und noch viele andere Varianten. Ein Blick in die Karte verrät Ihnen den richtigen Ausdruck für Ihr Lieblingsgetränk.

Kombitickets der öffentlichen Verkehrsbetriebe mit Vergünstigungen für Museen. Wird gern angeboten, ist teurer, lohnt aber nur sehr bedingt. Meist muss man dafür wirklich sehr viele – ausgewählte! – Museen und mehr besuchen, wobei nicht jede Tour dann auch in die Ermäßigung fällt. Am Ende hat man mit Mühe das Geld raus, aber nichts gespart. Lieber Wochentickets oder drei-Tages-Tickets für die Verkehrsbetriebe kaufen. Damit kann man kostenlos U-/S-Bahn oder Busse benutzen. Ausnahme ist der Transfer vom/zum Flughafen.

Die Frage: „Ist hier noch frei?“ – Egal, ob im Bistro oder der U-Bahn, diese Frage wird äußerst selten gestellt, zumeist von ahnungslosen Touristen. Gerade in der Bahn wird erwartet, nur einen Sitzplatz zu wählen und den übrigen Fahrgästen so eine Sitzmöglichkeit zu gewähren. Dafür fragt man nicht, man setzt sich einfach, wo frei ist.

Wissenswertes über Wien:

Wien ist die Hauptstadt Österreichs und liegt im Osten des Landes an der Donau. Zum künstlerischen Erbe zählen Mozart, Beethoven, Strauß, Falco und Sigmund Freud. Die Stadt ist auch bekannt für ihre kaiserlichen Paläste, wie das Schloss Schönbrunn und die Hofburg. Außerdem hat die Stadt ein großes Angebot an Kultur. Im Großraum Wien leben ca. 2,8 Millionen Menschen. Die Amtssprache ist deutsch, die Währung Euro. Die Stadt ist in insgesamt 23 Bezirke aufgeteilt, die entsprechenden Bezirke sind auf den Straßenschildern vermerkt.

Der Name leitet sich vom Fluss Wien ab (der üblichen Benennung von Siedlungen nach dem dort mündenden Nebenfluss folgend). Überliefert ist der Name erstmals 881 in den Salzburger Annalen, wo von einer Schlacht ad Uueniam (lies: ad Weniam) berichtet wird, wobei allerdings unklar ist, ob die Stadt oder der Fluss gemeint ist. Der althochdeutsche Name Wenia, von dem sich der heutige ableitet, kommt von der keltoromanischen Bezeichnung Vedunia („Waldbach“) für den Wienfluss; eine slawische Zwischenform ist denkbar, aber nicht belegt. Der Name Vindobona bezog sich auf eine römische Siedlung innerhalb des heutigen Stadtgebiets, und wird heute noch mitunter für Wien benutzt (etwa auf lateinischen Urkunden), obwohl er mit dem heutigen Namen der Stadt keine etymologische Verwandtschaft aufweist.

Das ehemalige Kaiserreich endete am 11. November 1918, da gab Kaiser Karl I. seine Verzichtserklärung ab und verließ am selben Tag Schloss Schönbrunn und die Stadt Wien. Am Tag darauf wurde von der Provisorischen Nationalversammlung im Parlament die Republik ausgerufen und beschlossen, dass Deutschösterreich ein Teil der deutschen Republik sein sollte. Das Vorhaben erwies sich im Frühjahr 1919 als undurchführbar.
Das am 10. November 1920 in Kraft getretene Bundes-Verfassungsgesetz, Kern des österreichischen Verfassungsrechts, definiert Wien als eigenes Land. Daher enthält die am gleichen Tag beschlossene und am 18. November 1920 in Kraft getretene Wiener Stadtverfassung einen Abschnitt über Wien als Land, und der Bürgermeister (als Landeshauptmann) und der Gemeinderat (als Landtag) nehmen die Landeskompetenzen Wiens wahr. Das die letzten vermögensrechtlichen Regelungen der Trennung von Niederösterreich enthaltende Trennungsgesetz trat am 1. Januar 1922 in Kraft. Deshalb wird meist dieses Datum als Gründungsdatum des Landes Wien genannt, obwohl es seit 10. November 1920 besteht.

wikipedia

Wir hoffen, Sie haben einen ersten Eindruck von der zauberschönen Stadt Wien erhalten. Viele weitere Informationen finden Sie, wenn Sie den hinterlegten Links folgen. Auch verschiedene Reiseführer können Ihnen helfen, Ihren Aufenthalt so schön wie möglich zu gestalten. Lassen Sie sich inspirieren und genießen Sie den Tag.

Diese neue Rubrik wird Ihnen eine Auswahl schöner Reisen vorstellen.

Scarlett-Magazin wünscht einen schönen Sonntag!

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