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Die Kolumne: Hasan Cobanli über St. Tropez
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Die Kolumne: Hasan Cobanli über St. Tropez

Hasan Cobanli beschreibt ein paar sehr persönliche Erinnerungen an St. Tropez, das es immer geben wird und doch nie wieder so – und zwei Frauen, die er dort erlebte. Dazu ein Gespräch mit dem Autor und Diplomaten i.R. Jörg von Uthmann über St. Tropez gestern und heute  

Wenn ich jetzt, im Sommer 2019, an Saint Tropez denke, dann aus unerfindlichen Gründen in den Bildern der Fünfziger Jahre, in Schwarzweiß. Manni Wittgensteins „Mamarazza“-Bilderwelten kommen mir in den Sinn – und die stammen  aus Zeiten, die ich selber noch gar nicht erlebt habe. Ach übrigens – die Fürstin wird dieses Jahr hundert. Wir werden ihrer noch beizeiten gedenken…

Saint Tropez, das ist Brigitte Bardot an der Hand Roger Vadims, der in sich nach unten verjüngenden weißen Röhrenjeans, braungebrannten Füßen und der schwarzen Brille fabelhaft aussah – lässig wie die 1950s und 60s in „St. Trop“. Auch das: Die Bardot, den Saiten-zupfenden Zigeuner-Gitarristen Manitas de Plata anhimmelnd: Noch beim Gucken des Videos bleibt einem die Luft weg – Sie glauben mir nicht? Dann youtuben Sie es doch: Search: „Brigitte Bardot – Manitas de Plata“. Voilà das Lebensgefühl der Sixties aus der Internetkonserve.

Voilà Tropez. Ich war zuletzt vor ein paar Jahren dort um Eva Renzi zu besuchen. Zusammen mit ihrer weniger scheuen aber ebenso attraktiven (und ebenso schwierigen)  Tochter Anuschka. Wir flogen gemeinsam runter, und ich war über eine Woche Gast dieses unvergleichlichen Mutter-Tochter Gespanns. Eva, damals schon Ex-Starlet, ja Ex-Schauspielerin ohne Engagement, besaß ein Haus in St. Tropez – die internationale Boulevardpresse, die den „Ex-Hollywoodstar“ dort heimsuchte, nannte es eine „Traumvilla“. Jedenfalls versuchte die schöne deutsche Schauspielerin schon damals verzweifelt, ihr Landhaus zu verkaufen – sie brauchte dringend Geld. Die Boulevardpresse hatte sie zwar ständig mit Homestorys genervt, für die die ewig Klamme sich dann auch mal ein paar hundert Mark überweisen ließ, die trugen aber leider nicht dazu bei, dass Eva irgendwo in Deutschland lukrative Angebote bei Theater und Film bekam. Die Regisseure rauften sich die Haare, wenn sie den Namen hörten.

Für mich war Eva Renzi einfach nur eine wunderbare Gastgeberin, Erzählerin, Gesprächspartnerin, sie konnte zuhören und war interesiert. Aber eben auch launisch. Wir saßen abends auf der Terrasse ihres wunderbaren bohèmien-provencalisch eingerichteten Hauses mit Zitronenbäumen in großen Terrakottatöpfen, Eva klimperte was auf der Gitarre, trank Wein, rauchte ihre duftenden indischen Minizigaretten und drückte sie ständig überall aus. Die ganze Zeit erzählte sie aus besseren Zeiten und schimpfte auf die deutschen Theaterintendanten und Regisseure. Und Tochter Anuschka war unglücklich wegen eines Jochen – lange her all das, und längst vergessen. Wenn sie gut drauf waren, die beiden ungleichen attraktiven Frauen, einander abwechselnd Ying und Yang, Mutter und Tochter, vertraute Freundinnen, zickige Neiderinnen, keifende Furien und dann wieder zärtliche Tigerinnen, war es himmlisch, ihr Gast zu sein und ihnen beim Leben zuzuschauen vor der Kulisse von St. Tropez, und wenn sie sich mal wieder anfauchten wie Mütter und Töchter das nun mal tun, nur böser und treffsicherer, dann litt man wie ein Hund. 

Eva Renzi lebt nicht mehr. Sie starb im August 2005 an Lungenkrebs. Von allen interessanten Frauen über 50, die ich kannte und die nicht mehr leben, ist sie die Jüngste, was an St. Tropez gelegen haben könnte. An einer deutschen Theaterstadt oder in Los Angeles wäre sie schneller gealtert, wenn auch vielleicht nicht so früh gestorben. Und Anuschka passt natürlich in keiner Weise in die Fußstapfen ihrer Mutter, die mit James Garner und Michael Caine vor der Kamera stand. Will sie auch nicht, sie lebt in Berlin, stand bei Peter Zadek auf der Bühne, dreht ab und zu, tritt in Hauptrollen wie „Die Cameliendame“ quer durc/ die Republik im Theater auf, und Tochter Chiara von jenem vergessenen Jochen, heute um die 20, schön, klug und flügge, ist vor kurzem ausgezogen. Anuschka ist der Liebling vieler erfolgreicher Regiseure, nur lässt sie sich eben – wie ihre Mutter – auch nicht auf jedes Drehbuch und jeden Rolle ein. Eva Renzi – sie wurde mit Ingrid Bergmann und Julie Christie verglichen – war zu hundert Prozent eine Schauspielerin aus den Sixties, völlig verloren in neuen Millenium.

Warum ich das erzähle? Weil: So wie mit Eva geht’s mir auch mit Saint Tropez, das ich durch sie erst kennen lernte: Luxuriöse Yachten, dicke Autos, berühmte Stars: das gibt’s alles noch – aber der schillernde Glanz der Sixties ist perdu. Das ausschweifende Leben des „Jet Set“ – klingt das nicht nach Brigitte und Gunter, nach Sex auf dem Riva-Boot im Mondschein? – es hat sich verlagert. Und die Stars? Adieu, die haben sich offenbar auch verabschiedet. Geblieben sind noble Hotels, ja, sündteure Restaurants, auch das: die exklusiven Strandclubs und die ewigen, nervtötenden teuren Designerboutiquen. Beliebig. Vielleicht liegt es doch nicht allein am Mythos von großen Namen wie Brigitte Bardot, Alain Delon, Romy Schneider, dass die kleine Hafenstadt am Golfe-de-St.-Tropez bis heute die Touristen anzieht wie Fliegen. „Vorgelagert auf einer Halbinsel und umgeben von Weinbergen, in denen auch das Haus von Eva Renzi lag, lockt St. Tropez mit dem längsten Sandstrand des Mittelmeers. Die Traumkulisse am Fuß des Massif des Maures, getaucht in mediterranes Licht, inspirierte Maler wie Paul Signac und mit ihm Raoul Dufy, Charles Camoin, um nur einige zu nennen“. So beschreibt es der deutsche Diplomat und spätere FAZ-Korrespondent Jörg von Uthman. Viele Werke dieser Künstler, die ich ehrlich gesagt nicht kannte, bevor Eva und Anuschka Renzi sie mir nahe brachten, sind im Musée de l´Annonciade zu besichtigen, das wir zweimal besuchten. Wir schlenderten dann auch mal entlang der imposanten Marina – ich natürlich stark beeindruckt von ihren luxuriösen Yachten, die Renzi eher voller Schmäh. Von Evas Haus aus habe ich damals die malerische Umgebung unabhängig erkundet.

„Wer“ – wie meine Gastgeberinnen auch – „dem Trubel der Küste entfliehen wollte, fand lauschige Plätze in den schattigen Eichenwäldern der menschenleeren Bergwelt“ erinnert sich Uthmann, der die Côte immer wieder besucht hat, auch während seiner Jahre als Diplomat in Israel (unter Botschafter Pauls) und vor allem in Paris, und das ist auch heute noch so – in zehn Jahren verändert sich die Côte in dieser Gegend nicht dramatisch. Frage an den Reisenden von damals: „Auch in sechzig nicht?“ „Nun, Brigitte Bardot wohnt immer noch hier – jedenfalls eine ältere mittelschwer nationalkonservativ angehauchte, aktive Tierschützerin ihres Namens.“ Aber sonst? Uthmann: „Das Saint-Tropez von damals, an dessen Stränden „Gott die Frau“ erschuf und Roger Vadim den Mythos BB, ist nicht mehr das Saint-Tropez von heute. Die Staus auf der immer noch einzigen Zufahrtsstraße werden von Jahr zu Jahr länger, dichter und zäher. Und die fünf Euro, die das Café „Sénéquier“ im Alten Hafen für einen Espresso erhebt, sind auch dann zu viel, wenn man die Chance einpreist, einer der einlaufenden Jachten einen leibhaftigen Prominenten entsteigen zu sehen. Von den Hotelrechnungen ganz zu schweigen.“ Die Massen aber lassen sich weder von Staus abschrecken noch von den Preisen. „Stimmt! Aber Sie sollten mal außerhalb der Saison kommen. Da ist Saint-Tropez ein malerisches Städtchen mit sechstausend Einwohnern“. Wer hat Ihrer Meinung nach St. Topez gemacht? „Vor allem ja mal die Bardot. Sie spielte eine gewichtige Rolle in der Historie der Zugnummer Saint Tropez. Aber sie war ja bei weitem nicht die erste. „A sunny place for shady people“, nannte William Sommerset Maugham die Côte am Mittelmeer. Der Schriftsteller verbrachte die zweite Hälfte seines Lebens in einer eleganten Villa hoch oben auf der Halbinsel Cap Ferrat. Folgend dem Beispiel eines anderen Engländers, Lord Henry Brougham, Justizminister und angeblich Erfinder des nach ihm benannten Einspänners. Um seiner schwindsüchtigen Tochter den nebligen Londoner Winter zu ersparen, kaufte er 1835 in Cannes – damals noch ein Fischerdorf – ein Anwesen und ermunterte seine Freunde, es ihm gleichzutun. Auch Nizza wurde dank der Engländer ein Touristenziel. Nicht ohne Grund heißt die breite Uferstraße Promenade des Anglais.“ Und wer hat St. Tropez entdeckt? „Nun, der erste, der sich ohne schwindsüchtig oder sonst wie hinsiechend, einfach so an der herrlichen Côte d’Azur ansiedelte, war Paul Signac. Bei einem Segelausflug war er zufällig in die Bucht von Saint-Tropez geraten. Das Nest gefiel ihm, er kaufte zu einem Spottpreis ein Haus.“

Und der war ja wohl der erste Gastgeber an der Côte? „Signacs Gastfreundschaft trug in der Tat viel dazu bei, dass Saint-Tropez beim Pariser Künstlervolk populär wurde. Einer seiner Gäste war Henri Matisse, der hier 1904 sein Bild „Luxe, calme et volupté“ malte…“ Charles Baudelaire… „…ja, zugleich aber auch eine prophetische Vorahnung des Luxus und der Sinnenlust, die wie wir heute sehen, ein halbes Jahrhundert später in Saint-Tropez herrschen sollten – wobei „calme“ (Ruhe) heute nicht mehr zu den korrekten Adjektiven der Côte gehört.“ Aber doch wohl auch nicht mehr in den flotten fünfziger und sechziger Jahren? „Bevor die Allierten 1943 an der französischen Mittelmeerküste landeten, hatten sie vorsichtshalber den Hafen von Saint-Tropez bombardiert. Glücklicher Weise wurde er originalgetreu wieder aufgebaut. Während des Krieges hatte die Pariser Intelligenzija auf ihre Sommerferien verzichten müssen. Nun ließen sich Boris Vian, Jacques Prévert, Jean-Paul Sartre und Simone de Beauvoir gern in den Cafés am Vieux Port blicken.“ Und die Sagan? Ich denke bei St. Trop auch an die Sagen, obwohl das vor meiner Zeit war… „Es war in der Tat die 18jährige Françoise Sagan, die 1953 mit ihrem Erstlingsroman „Bonjour, Tristesse“ die Aufmerksamkeit der lesenden Öffentlichkeit auf den freizügigen Lebensstil an der Côte d’Azur im Allgemeinen und in Saint-Tropez im Besonderen gelenkt hat. Viele waren schockiert, aber noch mehr waren fasziniert von der frühreifen höheren Tochter, die sich mit häufig wechselnden Partnern, schnellen Autos und stattlichen Mengen von Whiskey glänzend zu amüsieren schien.“ Und dann kam der Mann mit der schwarzen Brille…

„Im Jahr darauf drehte jener Roger Vadim mit seiner 19jährigen Frau Brigitte Bardot, besagten Kultfilm „Und Gott erschuf die Frau“, seinen Ersten. Er machte nicht nur das Geschöpf Gottes weltberühmt, sondern auch den Strand von Pampelonne, auf dem das Geschöpf Mambo tanzte. Jean-Louis Trintignant, ihr Ehemann im Film, der bald darauf auch in ihrem Leben zum ständigen Begleiter aufrückte, oft übrigens mit der Sagan im Kielwasser, schrieb später: „Keine der beiden war Feministin. Aber sie waren wie zwei Flaggen, die der Befreiung der Frauen voranflatterten.“ 1961, als Wolfgang Koeppen in Saint-Tropez abstieg, um Recherchen für sein Reisebuch zu betreiben, fand er „selbst das kleinste Loch für mehr als den Erlös vermietet, den der Jahresfischfang eines Bootes einbringt“. „Stimmt – aber weder die rasant steigenden Preise noch das Fehlen eines Bahnhofs dämpften den Zustrom. Im Gegenteil: Die Hindernisse erhöhten bei denen, die sie überwunden hatten, das Gefühl der Exklusivität. 1967 eröffnete das „Byblos“, das erste Luxushotel am Platze, seine Pforten. Als vier Jahre danach Mick und Bianca Jagger hier logierten, um sich in der Sankt-Annen-Kirche vor Gott und den Paparazzi das Jawort zu geben, kannte die Begeisterung keine Grenzen mehr. Auch Catherine Deneuve schaute öfter mal vorbei.“ Und – von nun an ging`s bergab? „Bon, darüber streiten sich die Geister…“ Darüber konnte auch Eva Renzi, die immerhin über zwei Jahrzehnte die Geschicke der Côte miterlebt hatte, erzählen: „So viel steht fest“, sagte sie mir eines Abends und räkelte sich in ihrem Terrassenstuhl, „das Exklusive von einst, das ja auch irgendwie nervte, ist dem noch schrecklicheren Massentourismus gewichen“ (sie benutzte dabei allerdings eine noch deutlichere Sprache).

Dann erzählte Eva: „In den sechziger Jahren konnten wir jungen Dinger, wenn wir hier zum ersten Mal unser Oberteil ablegten, mit der vollen Aufmerksamkeit des Boulevards rechnen. Wenn die Polizei anrückte, bedeckten wir unsere Nippel mit Perrier-Kapseln, womit dem Gesetz Genüge getan war.“ Heute sind den Fotografen die vielen Nackedeis auf den Stränden keinen Schnappschuss mehr wert. Schade, dass ich es erst in dieser kleinen Story schaffe, Eva Renzi und Jörg von Uthmann zusammen zu bringen. Die beiden hätten sich – – ich weiß nicht – – entweder gefetzt oder bewundert oder beides. Was ihnen gemeinsam ist – sie hassten und mochten die gleichen Dinge. Uthmann: „Die Privatstrände in der Bucht von Pampelonne – keiner hat sie gezählt, manche sprechen von 30, andere kommen auf 40 – tun ihr Bestes, um das alte Spiel des „Voir et être vu“ weiterzuspielen: Die unerträgliche Nikki Beach, die auch in Marbella, Miami und Mykonos Ableger unterhält, präsentiert sich als Nachtklub am Tage. Familien zieht es zur kinderfreundlichen Plage des Jumeaux, Schwule treffen sich bei Aqua und Coco. La Voile Rouge lockt mit dem Versprechen von Verderbtheit und Gratis-Champagner.“ Den hab auch ich mir ein einziges Mal angesehen – das lustigste war noch die endlose Hinfahrt zu zweit mit dem Mofa.

Bevor man das erste Glas zum Munde führte, hatte man allerdings schon 25 Euro für Liegestuhl und Sonnenschirm hingeblättert. „Auch am Voile Rouge wie an den meisten Stränden sonnt sich heute ein buntes Gemisch von aufgeschlossenen Ehepaaren, Anschluss suchenden Singles, fieberhaft telefonierender Jeunesse dorée, Wassersportlern, Nudisten und einigen desperaten Nachwuchsmodellen, die darauf spekulieren, von einem „Talent-Scout“ entdeckt zu werden, koste es was es wolle.“ „Das Gute an den gesalzenen Preisen ist“, findet Uthmann, „dass es die meisten Besucher bei einem Tagesausflug bewenden lassen und danach wieder in die billigeren Unterkünfte der Umgebung zurückkehren, wo die meisten von ihnen augenscheinlich auch herkommen.“ „Am Abend“, beschreibt Uthmann „kommt Saint-Tropez wieder zu Atem. Dann kann es durchaus passieren, dass man am Nachbartisch Ivana Trump, Naomi Campbell, Bruce Willis, Pamela Anderson, Uma Thurman, Wayne Rooney oder Rupert Everett bemerkt.“ „Es ist schon vorgekommen, dass Elton John den feudalsten Nachtklub, „Les Caves du Roy“ im Hotel „Byblos“, ganz für sich und seine Gäste reservierte…“

Ein Abendessen auf der Terrasse mit weitem Blick über die Bucht ist an Romantik tatsächlich kaum zu überbieten. Am schicksten ist es natürlich, an Bord seiner eigenen Jacht in den Hafen einzulaufen. Uthman: „Wer es so weit noch nicht gebracht hat, kann das Statussymbol auch mieten. Vorzeigbare Modelle sind ab 3000 Euro pro Tag zu haben.“ Wer – wie ich – von einer Ferienreise an die Côte etwas anderes erwartet als ein ständiges schweißtreibendes Bad in der Menge, als die Gesellschaft von Wichtigen und Wichtigtuern, wer das bisschen Nostalgie sucht, dass es dort noch gibt, der bevorzugt die Vor- und Nachsaison. Dann – und das kann ich bezeugen – zeigt sich Saint-Tropez von seiner charmanten, seiner besten Seite. Befreit von der Pflicht, mit seiner großen Vergangenheit zu wetteifern, entfaltet es dann beträchtlichen Charme, weil es uns dabei nämlich unfreiwillig genau an diese erinnert. Adieu Eva Renzi, meine liebe, schwierige Gastgeberin, sie ruhe in Frieden. Viel Glück Anuschka, Du zauberhafteste aller schwierigen Töchter. Adieu Brigitte Bardot, auch dein Saint-Tropez ist nur noch ein Mythos. „Es gibt“ sagt Jörg von Uthmann noch zum Schluss, „mondänere Orte an der französischen Mittelmeerküste – etwa Cannes oder natürlich das unvergleichliche Cap d’Antibes. Und es gibt pittoreskere wie Collioure oder Villefranche und, und, und. Saint-Tropez übertrifft sie nur in einem Punkt: Es birgt Erinnerungen auch wenn man nicht mehr genau weiß, welche“. Für mich birgt es Erinnerungen, an die ich gern denke. Man kann eben die Augen mal aufreißen und alles rein lassen und mal zu kneifen und weggucken.

(Originaltext von Hasan Cobanli)

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