Di Noto Optic – Wissenswertes rund um die Kontaktlinse

Di Noto Optic – Wissenswertes rund um die Kontaktlinse

Die Kontaktlinse

(Werbung) Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wie praktisch und wichtig gutes Sehen z.B. beim Skifahren ist. Entweder Sie nehmen eine teure Skibrille mit speziellen Gläsern, wenn Sie aber sagen, Skifahren machen Sie nicht so oft, Sie brauchen jetzt eigentlich nur einmal etwas für ein paar Tage im Schnee, dann werden Sie erleben, wie unbequem es ist, eine normale Brille unter einer Skibrille zu tragen und ohne gibt es oftmals Probleme mit der Sicht.

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Oder Sie verwenden deshalb die praktischen Kontaktlinsen. Diese sind sowieso im sportlichen Bereich kaum noch wegzudenken. Keine störende Brillenfassung, keine Brille, die plötzlich „von der Nase fliegt“, aber auch für andere Gelegenheiten, z.B. für elegante Veranstaltungen, wo eine Brille eher störend ist oder auch bei der kalten Witterung, wenn die Brillengläser vom Kalten ins Warme beschlagen sind Kontaktlinsen un(be)schlagbar.

Aber: Kontaktlinse ist nicht gleich Kontaktlinse

Sie kennen das sicherlich: In vielen Drogeriemärkten werden günstige Kontaktlinsen angeboten in vorgefertigten Stärken zu einem wirklich unschlagbaren Preis zusammen mit den Pflegemitteln. So mancher, der auf eine Kontaktlinse umsteigen möchte, probiert diese aus, nach dem Motto: „Schauen wir mal, wie es mir gefällt“ und wenn es mir gefällt, dann ….

Aber diese Kontaktlinsen sind nicht individuell angepasst, das heißt, jedes Auge ist unterschiedlich und jeder Träger hat einen unterschiedlichen Tränenfilm, das sind alles Dinge, die dabei gar nicht berücksichtigt werden. Sie kaufen von daher praktisch „blind“ eine Kontaktlinse, die nur ungefähr dem entspricht, was Ihr Auge als Sehhilfe tatsächlich benötigt. So, als würden Sie einen Schuh kaufen, der zwar nicht Ihrer Schuhgröße entspricht, aber dafür günstig ist – ob Sie hinterher damit glücklich sind, ist eine ganz andere Frage…

Foto: Sabine Christel

Es gilt: Kontaktlinsen nicht in Eigenregie kaufen. Pflicht ist eine Erstanpassung und regelmäßige Folgekontrollen beim Fachmann, also dem Augenoptiker. Nur so werden der optimale Sitz der Kontaktlinsen und damit auch der Tragekomfort sowie eine Verträglichkeit gewährleistet. In der Drogerie passt Ihnen niemand die Kontaktlinsen an. Da haben Sie dann am Ende wirklich an der falschen Stelle gespart oder wie Patrizia Hintz von Di Noto Optic in Bückeburg so schön sagt: „Sie verwenden hier ein Medizinprodukt, das Sie zudem direkt auf Ihr Auge setzen. Größe, Material und Pflegemittel müssen zu Ihrer Hornhaut und zu Ihrem Tränenfilm passen. Bei dem Preis sollte Ihnen klar sein, dass es keinesfalls eine für Sie passende Kontaktlinse sein kann.“

Wie kommt der Kunde zur Kontaktlinse?

So funktioniert die Kontaktlinsenanpassung bei Di Noto Optic:

Mit der Spaltlampe erfolgt die Messung – Foto: Sabine Christel

Die Kontaktlinsenanpassung erfolgt an mindestens drei Terminen. Beim ersten Termin wird Ihr Auge genau ausgemessen (Hornhautradien, Stärke), man schaut, wie ist Ihr Tränenfilm beschaffen, ist er eher ölig-viskös oder wässrig und wieviel Tränenflüssigkeit ist vorhanden? Mit der sogenannten Spaltlampe kann man den vorderen Augenabschnitt vergrößert anschauen und Details und Auffälligkeiten dokumentieren. Dies ist wichtig für spätere Nachkontrollen- denn: Auch das gesunde Auge verändert sich, sodass eine ursprünglich perfekt angepasste Kontaktlinse irgendwann eventuell nicht mehr optimal sitzt.

Fotos: Sabine Christel – 1. Messung; 2. Mit der Spaltlampe kann das Auge genau betrachtet werden; 3. Tageslinse einzeln verpackt; 4. So dünn ist die Kontaktlinse; 5. Patrizia Hintz zeigt wie die Kontaktlinse aufzulegen ist; 6. Vor dem Spiegel wird das Auflegen geübt; 7. Kontaktlinsen mit Herz; 8. Mit der Kontaktlinse wird der Sitz und die Sehleistung kontrolliert; 9. Kontaktlinsenpackung

Mit den vom Kontaktlinsenspezialisten für Sie bestellten Probekontaktlinsen wird beim zweiten Termin das Auf- und Absetzen der Kontaktlinsen geübt, bis Sie selbst genügend Routine bei diesen Handgriffen haben. Dass darf soviel Zeit in Anspruch nehmen, wie eben nötig ist. Hintz würde keinen Kunden nach Hause schicken nach dem Motto „schaffe ich hier nicht, probiere ich zu Hause im stillen Kämmerlein mal alleine aus“. Sie muss sicher sein, dass der Kunde mit den Kontaktlinsen auch wirklich zurechtkommt. Wenn das beim ersten Übungstermin nicht klappt, wird eben ein neuer Termin gemacht. Frauen haben es übrigens etwas leichter damit, weil sie doch des Öfteren mit dem Auge zu tun haben, Stichwort: Augen-Makeup.

Damit es nicht zu Infektionen kommen kann, müssen Kontaktlinsenträger einige Hinweise zur Pflege beachten. Werden die Kontaktlinsen so getragen wie vorgesehen und täglich (außer bei Tageslinsen) gereinigt und desinfiziert, besteht jedoch kein Grund zur Sorge. Die Beschaffenheit der Linse und ob alles passt, ersetzt kein Kauf im Internet oder der Drogerie, das sieht nur der Kontaktlinsenspezialist.

Sind die Kontaktlinsen das erste Mal auf den Augen, werden vom Augenoptiker der korrekte Sitz und die Sehleistung kontrolliert. Dies ist eine Momentaufnahme, die keine Nachkontrolle nach einer längeren Tragezeit ersetzt, jedoch entscheidet die Kontrolle, ob Sie die Probekontaktlinsen zum Testen mit nach Hause nehmen dürfen oder ob eine Alternative bestellt werden muss. Ist der Kontaktlinsenspezialist mit den Kontaktlinsen zufrieden, können Sie diese zusammen mit dem entsprechenden Pflegemittel im Alltag auf „Herz und Nieren“ ausprobieren.

Zum dritten Termin kommen Sie mit aufgesetzten Kontaktlinsen. Jetzt erfolgt die Nachkontrolle, bei der überprüft wird, ob sich die Kontaktlinsen – die übrigens auf dem Tränenfilm schwimmen – auch nach längerer Tragezeit ausreichend bewegen, ob die Sehleistung ausreichend ist oder noch verbessert werden kann und ob die Kontaktlinsen genügend benetzen (also feucht genug bleiben).

Wenn sowohl der Augenoptiker als auch Sie zufrieden sind und alles passt, dann werden Ihre Kontaktlinsen bestellt, je nachdem, ob Tages-, Monats- oder sogar Jahreslinsen – eben das, was Ihren Bedürfnissen am besten entspricht und was Sie zusammen mit Ihrem Kontaktlinsenspezialisten ausprobiert haben.

In jedem Fall ist der Kontaktlinsenspezialist bei Problemen oder Unsicherheiten erster und kompetenter Ansprechpartner.

Kontaktlinsen kann man ungefähr ab 14 Jahren bekommen (individuelle Abweichungen möglich), man geht in diesem Alter davon aus, dass der Kunde sorgfältig mit den Kontaktlinsen umgeht und sich auch bewusst ist, wie eine Kontaktlinse aufzubewahren und zu pflegen ist. Allerdings gibt es auch schon Kinder oder sogar Säuglinge, die aufgrund einer Erkrankung (zum Beispiel Grauer Star) Kontaktlinsen benötigen. Diese müssen dann oftmals die Eltern auf- und absetzen, aber auch das klappt in der Regel sehr gut, es ist eben eine Sache der Gewöhnung.

Scherzhaft meint Hintz, dass sie es während einer Kontaktlinsenanpassung schafft, jeden zum Weinen zu bringen, denn beim ersten Mal Aufsetzen kann das Auge schon mal tränen. Das ist aber zum einen nicht schlimm und zum anderen hört es schnell auf und beim Einsetzen der zweiten Linse hat das erste Auge sich schon daran gewöhnt. Kontaktlinsen aus modernen Materialien sind meist spontan sehr gut verträglich und angenehm zu tragen, sodass man nach kurzer Eingewöhnungszeit gar nicht mehr merkt, dass man eine Sehhilfe trägt.

Natürlich gibt es Mythen, die die Kontaktlinse begleiten. Wir räumen mal mit ein paar der bekanntesten Fehler zur Kontaktlinse auf:

Mythos 1: Die Kontaktlinse kann hinter das Auge rutschen und dann?

Tatsächlich kann so etwas überhaupt nicht passieren, weil dort Sehnen und Muskeln liegen und gar keine Stelle groß genug wäre, damit eine Kontaktlinse hindurch flutscht. Das Schlimmste, was passieren könnte wäre, dass die Kontaktlinse unter das Lid rutscht. Durch Augenrollen oder leichtes Schieben des Lids mit dem Finger kehrt sie meist wieder von allein an die richtige Stelle zurück – im Notfall schafft es der Kontaktlinsenspezialist. Keine Panik also!

Mythos 2:

Sie kennen sicherlich die Filmszene, bei der jemand sagt: „Achtung, keiner bewegt sich, ich habe eine Kontaktlinse verloren“. Das passiert wirklich sehr selten, eigentlich nur, wenn Sie z.B. Ihr Auge intensiv reiben oder auch beim Schwimmen kann die Kontaktlinse heraus flutschen, aber nur, wenn man mit offenen Augen unter Wasser taucht, ansonsten bleibt die Kontaktlinse wirklich da, wo sie hingehört. Auch hier – Entspannung!

Mythos 3: Eine herausgenommene Kontaktlinse wird unter klarem Wasser abgespült.

Ein großer Fehler, denn im Wasser befinden sich viele Bakterien, die sich auf der Kontaktlinse ablagern und dann mit ins Auge gelangen können. Besser ist es, eine Kontaktlinsenflüssigkeit unterwegs mitzuführen, mit der man die Kontaktlinse reinigen kann. Die gibt es übrigens schon ganz praktisch in verschiedenen Größen für unterwegs und sogar für Flugreisen in speziell zugelassenen Fläschchen.

Pflegemittel auch für unterwegs – Foto: Sabine Christel

Mythos 4: Die Kontaktlinse muss sich auf der Iris des Auges festsaugen.

Das ist tatsächlich das, was viele denken, wenn sie sich eine Kontaktlinse vorstellen, dass sie sich wie ein mini Saugnapf auf dem Auge festsaugt, damit sie auch festsitzt. Das stimmt aber überhaupt nicht, ganz im Gegenteil! Die Kontaktlinse schwimmt auf der Tränenflüssigkeit und soll sich mit jedem Lidschlag auch etwas bewegen, damit sie gut unterspült wird. So erhält das Auge genügend Sauerstoff. Wenn sie sich also festsaugt, dann sitzt sie zu fest.

Mythos 5: Man kann die Kontaktlinse so lange tragen wie man möchte und auch damit schlafen.

Nein, kann und sollte man nicht tun, denn das Auge muss mit Sauerstoff versorgt werden. Die tägliche Tragedauer sowie der Tauschzyklus sollten mit dem Kontaktlinsenspezialisten abgesprochen werden. Diese sind abhängig von der jeweiligen Kontaktlinsenart (Tages-, Monats-, Jahreslinse) und der Beschaffenheit des Auges. Nachts sollten die Kontaktlinsen immer herausgenommen werden, damit sich das Auge regenerieren kann. Es gibt zwar spezielle Kontaktlinsen, die sich für tagelanges Dauertragen eignen. Wer darauf zurückgreifen möchte, sollte sich aber unbedingt ausführlich vom Fachmann beraten lassen.

Mythos 6: Die Kontaktlinse besteht aus festem Kunststoff.

Nein, weiche Kontaktlinsen bestehen aus einem hauchdünnen (Silikon)Hydrogelmaterial und sind sehr dünn und sehr flexibel. Formstabile Kontaktlinsen – im Volksmund „harte“ Kontaktlinsen genannt – sind zwar wie der Name schon sagt, in ihrer Form stabil, jedoch sind auch diese sehr dünn und nach einer gewissen Eingewöhnungszeit hat der Träger kaum noch ein Fremdkörpergefühl.

Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel

Kontaktlinsen gibt es übrigens auch eingefärbt, um die eigene Augenfarbe zu intensivieren oder zu verändern. Genauso gibt es auch Kontaktlinsen mit besonderen Motiven z.B. für Halloween. Aber dabei sollte man bedenken, alles, was farblich pigmentiert ist, nicht mehr so durchlässig für Sauerstoff sein kann und teilweise auch das Sehen einschränkt.

Ob Sie nun eine Brillenfassung favorisieren oder lieber zu Kontaktlinsen greifen, bleibt letztendlich Ihnen überlassen. Manchmal kommt ein Kunde eher durch Zufall zur Kontaktlinse, obwohl eigentlich nur eine neue Brille geplant war. Aber die Kombination aus Beidem und die Möglichkeit, die Kontaktlinse genau anpassen zu lassen, verlockt dann doch zum Ausprobieren.

Und wenn Sie überlegen, wie praktisch die Möglichkeit ist, mal eben die Brille beiseite zu legen und auf die Kontaktlinsen zuzugreifen.

Wir hatten ja anfangs das Beispiel mit dem Skifahren. Aber auch im Sommer ist eine Kontaktlinse sehr praktisch, wenn man zum Beispiel eine modische Sonnenbrille ausprobieren möchte und diese dann ohne Sehstärke verwenden kann. Und die Momente, wenn eine Brille eher störend ist, sind ja vielfältig: Natürlich bei so ziemlich jeder Art von Sport (außer Tauchen mit offenen Augen ohne Taucherbrille), dann natürlich im Sommer mit der Sonnenbrille, beim Kochen, in der Disco (wildes Tanzen), überall, wo man eine extra Brille (Schutzbrille, 3D Brille, etc.) benötigt. Der Vorteil beim Kauf direkt über den Augenoptiker bietet zusätzlich noch den Service, dass Sie zweimal pro Jahr (oder öfter, wenn Sie es möchten) eingeladen werden, um zu überprüfen, ob mit den Kontaktlinsen noch alles in Ordnung ist. Außerdem bietet Di Noto zwei Arten der Nachbestellung der Kontaktlinsen an: Entweder direkt im Geschäft oder Online, wo Sie eine SMS bekommen mit dem Hinweis, „es ist Zeit für neue Kontaktlinsen“. Dann kann mit einem zugesandten Link bestellt werden, und zwar genau die Kontaktlinsen, die Ihr Kontaktlinsenspezialist mit Ihnen angepasst hat und auch die richtige Menge des passenden Pflegemittels.

Wenn Sie also Lust auf Kontaktlinsen haben, dann vereinbaren Sie einen Termin und lassen sich alles persönlich noch einmal erklären und zeigen. Und probieren Sie die Probelinsen aus, um zu sehen, wie einfach die Nutzung ist und wie unsichtbar das Tragegefühl 😉

Achten Sie auf die Aktion von Di Noto – Ausprobieren und Anpassungsgebühr sparen!

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