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Der Ring des Nibelungen – Aufführung des kompletten Ring im Stadttheater Minden IV
Der Ring des Nibelungen - Die Götterdämmerung

Der Ring des Nibelungen – Aufführung des kompletten Ring im Stadttheater Minden IV

Das Stadttheater Minden hat 2019 den vollständigen Ring des Nibelungen im Programm. Weltweit, und Sie haben richtig gelesen!, reisen Wagnerianer an, um sich dieses Ereignis nicht entgehen zu lassen. Sie haben die Möglichkeit, noch Restkarten zu erwerben. Entweder für einen Teil des Zyklus oder zeitversetzt für den kompletten Ring. Genießen Sie das Opus Summum (bedeutendste Opernwerk) Richard Wagners live im Stadttheater Minden. Dazu finden rund um den Ring Veranstaltungen zum Thema Wagner statt. Der Ring wird in zwei Zyklen aufgeführt.

Wir stellen Ihnen hier den Ring vor, Sie haben die Möglichkeit, direkt Karten zu bestellen. Eine einmalige Gelegenheit, den Ring direkt vor Ort zu erleben. Teil IV – Die Götterdämmerung.

Götterdämmerung / Handlung

Vorspiel – erster Aufzug
Auf dem Walkürenfelsen. Die drei Nornen spinnen am Schicksalsfaden. Sie sinnieren über den Lauf der Welt, wie er sich entwickelte, seit Alberich das Rheingold raubte. Das Seil zerreißt in düsterer Vorahnung der kommenden Ereignisse.
Siegfried will Brünnhilde nach der Liebesnacht verlassen. Als Zeichen seiner Treue überlässt er ihr den Ring; sie wiederum vertraut ihm ihr Pferd Grane an. Siegfried begibt sich zum Rhein.

Dort trifft er auf den Gibichungenkönig Gunther und seinen finsteren Halbbruder Hagen, der vor der Macht Siegfrieds warnt. Nachdem Siegfried eingetroffen ist, verabreichen die Gibichungen Siegfried einen Vergessenstrank, der jede Erinnerung an Brünnhilde auslöscht. Siegfried verliebt sich in Gunthers Schwester Gutrune, die der Gibichungenherrscher ihm als Braut in Aussicht stellt, wenn Siegfried für ihn Brünnhilde erobert. Gunther und Siegfried trinken Blutbrüderschaft. Siegfried tritt eine weitere Reise an.

Wieder auf dem Walkürenfelsen. Die Walküre Waltraute bittet Brünnhilde darum, den Ring den Rheintöchtern zurückzugeben, um das Ende der Götter abzuwenden. Waltrautes Flehen aber prallt an Brünnhilde ab: ihre Liebe zu Siegfried siegt.
Siegfried erscheint mit der Kraft des Tarnhelms verkleidet als Gunther bei Brünnhilde. Er nimmt ihr gewaltsam den Ring ab.

Zweiter Aufzug
Alberich animiert seinen Sohn Hagen zur Rückgewinnung des Rings. Dieser aber will den Dingen ihren Lauf lassen. Hagen ruft seine Mannen zusammen. Diese feiern die Rückkehr von Siegfried und Gunther und stimmen sich auf die anstehende Doppelhochzeit ein. Brünnhilde entdeckt den Ring an Siegfrieds Finger und bemerkt den an ihr begangenen Betrug. Sie klagt Siegfried des Verrats an. Dieser schwört, Brünnhilde nie berührt zu haben. Brünnhilde will angesichts dieses Meineids Rache an Siegfried. Hagen bietet sich ihr als Helfer an. Brünnhilde verrät Hagen, dass Siegfried am Rücken verwundbar ist. Brünnhilde und Hagen gewinnen den anfänglich widerstrebenden Gunther für ihren Mordplan an Siegfried.

Dritter Aufzug
Die Rheintöchter versuchen Siegfried zu überzeugen, ihnen den Ring zu überlassen. Siegfried scheint dazu bereit. Doch als er vom Fluch, der auf den Trägern lastet, hört, behält er den Ring und verspottet die Rheintöchter. Gunther, Hagen und die Mannen sind auf der Jagd. Sie treffen auf den beutelosen Siegfried. Beide ermuntern Siegfried, von seiner Jugend zu erzählen. Hagen reicht ihm ein Gegengift, das die Wirkung des Vergessenstrankes aufhebt. Siegfried erinnert sich wieder an Brünnhilde. Hagen ermordet Siegfried und begründet dies mit dem von Siegfried geschworenen Meineid. Die Mannen tragen die Leiche Siegfrieds davon.
Gutrune klagt Hagen des Mordes an Siegfried an. Der Kampf um den Ring beginnt: Hagen erschlägt Gunther. Als er den Ring von Siegfrieds Hand ziehen will, erhebt diese sich drohend. Alles erstarrt. Brünnhilde trauert und ordnet die Errichtung eines Scheiterhaufens an. Sie selber gibt sich den Flammen hin. Der Rhein überflutet alles. Hagen versucht vergeblich den Ring zu erhaschen. Rheintochter Flosshilde hält ihn triumphierend in die Höhe.

Koproduktion des Richard Wagner Verband Minden, der Nordwestdeutschen Philharmonie und des Stadttheater Minden

Bereits im Herbst 2015 hat das Stadttheater Minden mit der Operntetralogie „Der Ring des Nibelungen“ begonnen, die vom Publikum und in den Medien gleichermaßen enthusiastisch gefeiert wurde.

Dieses Jahr 2019 schließt sich der Kreis mit dem „Ring“-Zyklus. Der Richard Wagner Verband und dessen Produktionspartner, die Nordwestdeutsche Philharmonie und das Stadttheater Minden, sehen einem großem Ereignis entgegen.

Seit seiner Uraufführung bei den Bayreuther Festspielen 1876 hat „Der Ring des Nibelungen“ in immer neuen Aufführungen die Welt erobert, obwohl er an die aus-führenden Künstler und an das Publikum ungeheuerliche Anforderungen stellt. Er hat alle Beteiligten zu immer neuen Auseinandersetzungen herausgefordert, hat begeisterte Zustimmung und erbitterte Ablehnung erfahren und so viele unterschiedliche Analysen und Deutungen provoziert wie kein anderes Werk des Musiktheaters. Anscheinend haben Wagners mythische Helden, Walküren, Götter, Riesen und Zwerge auch unserer Zeit noch viel zu sagen, und faszinieren immer wieder neu.

2019 den gesamten Ring-Zyklus und das historische Minden erleben! Freuen Sie sich auf ein grandioses Finale und beachten Sie bitte auch das umfangreiche Begleitprogramm.

Karten erhältlich beim

Express-Ticketservice & mehr, Obermarktstrase 26 – 30, 32423 Minden, Tickethotline 0571 88277, Telefax 0571 882700, tickets@express-minden.de

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