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Das Stadttheater Minden präsentiert: Ein gewisser Charles Spencer Chaplin
Foto: DERDEHMEL / Urbschat

Das Stadttheater Minden präsentiert: Ein gewisser Charles Spencer Chaplin

Sehen Sie sich das Bild doch einmal genauer an, erkennen Sie den Darsteller? Es ist Wolfgang Bahro, der seit Anbeginn der RTL-Serie „Gute Zeiten, schlechte Zeiten“ als Dr. Jo Gerner sein (Un-)wesen treibt und an dem scheinbar spurlos die Jahre vorübergegangen sind. In der Serie verkörpert er einen oftmals hinterhältig agierenden Anwalt, privat ist er ein überaus höflicher, sehr freundlicher und charmanter Gesprächspartner, der seinen Beruf als solchen versteht und dem Starallüren völlig fremd sind.

Während eines Treffens auf einer Veranstaltung erzählte er, wie wichtig ihm die Arbeit am Theater ist. Und es ist schon ein Kontrastprogramm zur Daily Soap und zeigt, auf welch hohem Niveau Bahro sich bewegt. Die Rolle des Chaplin scheint ihm auf den Leib geschrieben zu sein und nun haben Sie die Möglichkeit, sich davon persönlich zu überzeugen, denn: Das Stadttheater hat – schon wieder! – ein Highlight im Programm, zwar erst im Januar 2020, aber es gibt nur noch wenige Karten, also sollten Sie schnell zugreifen und sich dieses Stück auf keinen Fall entgehen lassen.

Notieren Sie also bitte: Sonntag, 19. Januar 2020 um 18.00 Uhr im Stadttheater Minden.

Wolfgang Bahro

… war einige Jahre Ensemblemitglied im Kabarett „Die Stachelschweine“ und nach der Wende wechselte er zum ehemaligen Staatkabarett der DDR, „Die Distel“.

Neben seiner Tätigkeit auf der Bühne wirkte er aber auch in etlichen Fernsehproduktionen mit. Wie zum Beispiel als Modeschöpfer in dem ZDF‐Sechsteiler „Die Durchreise“ oder in der Sat1‐Serie „Für alle Fälle Stefanie“.

Trotz der zeitaufwendigen Dreharbeiten blieb er dem Theater aber immer treu. So wirkte er von 1993 bis 2007 jedes Jahr bei den „Jedermann‐Festspielen“ im Berliner Dom mit, spielte 2013/15 im jüdischen Theater „Bimah“ den Adolf Hitler in Rolf Hochhuths Stück „Gasherd und Klistiere“ und war in einigen Produktionen des Kabaretts „Die Stachelschweine“ zu sehen. Zurzeit tritt er neben seiner Fernsehtätigkeit regelmäßig mit seinem eigenen Programm „Berliner Zeitensprünge“ auf, in dem er kabarettistisch durch über 100 Jahre Berliner Humor reist.

Kurzbeschreibung des Theaterstücks

Ins Deutsche übertragen wurde das Stück, das 2015 am Pariser Théâtre Montparnasse uraufgeführt wurde, von Dieter Hallervorden. Die deutschsprachige Erstaufführung folgte am 14.10.2017 am Schlosspark Theater, Berlin.
Produktion: Schlosspark Theater, Berlin

Die außergewöhnliche Geschichte des wohl populärsten Menschen des 20. Jahrhunderts: Charles Spencer Chaplin (1889 – 1977). Ein schwingendes Stöckchen, ein abgewetzter Anzug, eine Melone auf dem Kopf: In diesem Kostüm begeisterte Charlie Chaplin jahrzehntelang ein Millionenpublikum. Mit untrüglichem Gespür für die Rolle, hartem Arbeitseinsatz und dem Mut, alles auf eine Karte zu setzen, arbeitete sich der Künstler an die Weltspitze vor. Doch wer war dieser Charlie Chaplin ohne sein Kostüm? Was dachte, fühlte, tat diese grandiose Persönlichkeit in ihrem Privatleben? Wen liebte dieser Mann, wem vertraute er? Wo war seine Familie? Wie ging der Weltstar mit Schicksalsschlägen um?

In einem reichen Bilderbogen fasst der französische Autor Daniel Colas den Lebensbogen dieses Genies zusammen. Er schafft einen Helden zum Anfassen: Einen Menschen, der seine Familie liebt. Einen Mann, der glasklar weiß, wie er sein Publikum zu Jubelstürmen hinreißen und seine Medienpräsenz für politische Zwecke einsetzen kann.

Mit Frauen war das ja so eine Sache bei Chaplin. Seine erste Gattin war gerade mal 16, geheiratet wurde 1918, weil sie schwanger war. Diese Episoden im Leben Chaplins werden im Schlosspark Theater nicht ausgeblendet, aber auch nicht ausgewalzt. Regisseur Wandel hat den Chaplin-Abend als biografischen Bilderbogen mit viel Sympathie für die Titelfigur und gutem Gespür fürs Timing inszeniert. Poetisch und berührend auch die Schlussszene.

Berliner Morgenpost

Regie: Rüdiger Wandel / Bühne: Jan A. Schroeder / Kostüm: Viola Matthies & Jasper Krafft

Mit Wolfgang Bahro, Brigitte Grothum, Elinor Eidt, Viktoria Feldhaus, Karsten Kramer, Oliver Nitsche, Herbert Schöberl, Judith Wegner & Jörg Westphal

(keinesfalls unter den Tisch fallen lassen wollen wir natürlich, die überaus bekannte Darstellerin Brigitte Grothum, die unter anderem eine der „Drei Damen vom Grill“ war!)

Foto: DERDEHMEL/Urbschat

Onlinebuchung

Sie haben hier die Möglichkeit, Ihre Theater- oder Konzertkarten direkt online zu buchen. Die Karten können Sie dann ganz einfach als Standardbrief, per Expressversand, per Kurier, als SMS-Ticket, als Print@Home-Ticket oder an der Abendkasse erhalten.

Karten erhältlich beim…

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Freuen Sie sich auf ein weiteres kulturelles Highlight des Stadttheaters Minden!

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