„Das große Ziel ist, dass wir alle zusammenhalten“ – Neuer Stadtkommandant der Bürgerschützen Obernkirchen
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„Das große Ziel ist, dass wir alle zusammenhalten“ – Neuer Stadtkommandant der Bürgerschützen Obernkirchen

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Führer Corps Sitzung am 28. Februar 2020 der Bürgerschützen Obernkirchen

Der vergangene Freitagabend war ein besonderer Tag für die Bürgerschützen in Obernkirchen. Denn bei der Führer Corps Sitzung im gemütlichen Gasthaus „Zum Grünen Kranze“ in Röhrkasten ging es nicht nur um einen Rückblick auf das vergangene Jahr, sondern es wurde ein neuer Stadtkommandant gewählt. Klaus Scholz hat nach zehn Jahren sein Amt niedergelegt und es stand die Wahl zum neuen Stadtkommandanten an. Aber – beginnen wir von vorn.

Versammlung der BS Obernkirchen – Foto: Sabine Christel

Immerhin 77 von 142 Mitglieder im bis auf den letzten Platz gefüllten Raum konnten Adjutant Christian Anke und Stadtkommandant Klaus Scholz begrüßen, besonders hervorgehoben wurden Ehrenstadtkommandant Wolfgang Anke, Bürgermeister Oliver Schäfer, Schützenkönig Fyn-Martin Pröpper, Ordonnanzoffizier a.d. Harry Koch, der stellvertretende Landrat Horst Sassenberg sowie Ehrenbürgermeister Adolf Bartels.

Außerdem erhielten die erstmalig anwesenden neu eingetretenen Mitglieder der Rotts eine Chronik, überreicht von Stabszahlmeister Stephan Eckert.

Die Chronik für die „Neuen“ – Foto: Sabine Christel

Die Verlesung des Protokolls vom 30. Oktober 2019 übernahm Ordonnanzoffizier Michael Süper

Es erfolgte zuerst ein chronologischer Rückblick auf das vergangene Jahr der Bürgerschützen Obernkirchen, welches sich durchaus sehen lassen kann. Besonders das Bürgerschützenfest in Obernkirchen, dass die Bergstadt vier Tage lang „auf den Kopf stellte“, darf zu den besonderen Ereignissen gezählt werden. Hervorzuheben ist dabei sicherlich der Festumzug der jungen Oberkirchener, die in wunderschön geschmückten Wagen zur Lieth-Halle gezogen sind oder auch das traditionelle Rott Frühstück, bei dem das Rott Hütte unter der damaligen Führung von Henning Anke, mit einer musikalischen Gesangseinlage dem Stadtkommandanten Klaus Scholz huldigte und ihn wahrlich damit zu Tränen rührte.

Ein bewegter Klaus Scholz – Foto: Sabine Christel

Außerdem gab es einen Ausblick auf die kommenden Termine, zum Beispiel den Königsball am 05. September in der Lieth-Halle, das Barbarossafest, bei dem sich die Bürgerschützen wieder mit einem Getränkewagen beteiligen werden, die Versammlung der Volksbank im September in der Lieth-Halle, bei der fleißige Helfer aus den Reihen der Bürgerschützen aktiv sein werden, sowie das Stabspokalschießen, um nur einige zu nennen.

Der wichtigste Termin jedoch wird am 15. Mai 2020 in der Lieth-Halle stattfinden. Dann erfolgt die feierliche Verabschiedung des Stadtkommandanten Klaus Scholz mit allen Ehren der Bürgerschützen.

Der Kassenbericht

Danach ging es um Zahlen, Daten, Fakten, die für Außenstehende weniger interessant sein dürften, aber auf das Genaueste von Stabszahlmeister Stephan Eckert vorgetragen wurden.

Allerdings ist zumindest das erst kürzlich stattgefundene Grünkohlessen mehr als erwähnenswert, was als drittgrößtes Grünkohlessen weltweit in die Geschichte eingehen wird und – nun dürfen wir es ja verraten – mit 916 (Vergleich zum Vorjahr: 820) Personen, bestehend aus 902 Gästen plus 14 Musiker der Schaumburger Trachtenkapelle, zudem das absolut größte Grünkohlessen in der Region gewesen ist.

Und – das stellte dann auch Eckert in seinem Kassenbericht dar – dass man mit dieser Zahl tatsächlich das absolute Limit erreicht habe. Obwohl die Veranstaltung sehr gemütlich war, das Essen vom Team rund um Stephanie May vom „Grünen Kranze“ heiß und pünktlich innerhalb von kurzer Zeit auf allen Tischen stand und es nur positive Stimmen gegeben hat, wird es so eine große Gästezahl nicht wieder geben. Man sei als Stab durch die Reihen gegangen und habe für sich die Feststellung gemacht, dass man doch an die Grenzen der Gemütlichkeit gekommen sei – acht oder neun Leute an einem Tisch und wirklich bis auf den letzten Platz ein mit Tischen gefüllter Raum, das geht so nicht.

Grünkohlessen 2020 in Obernkirchen – Foto: Sabine Christel

Und nun?

Doch wie kann man die Begeisterung der Teilnehmer, die sogar von weit her anreisen, um das Grünkohlessen genießen zu dürfen, wie kann man nun der Begeisterung gerecht werden und gleichzeitig die Teilnehmerzahl auf 800 reduzieren? Keine leichte Aufgabe, denn man möchte natürlich möglichst allen dem Wunsch nach einer Karte entgegenkommen. Aus den Reihen der Bürgerschützen kam ein launiger Vorschlag: „… einfach die Lieth-Halle vergrößern“.

Doch Seitens des Stabs habe man sich zu einer anderen Regelung entschlossen:

  • Erstens wird das Kontingent auf 800 Karten begrenzt.
  • Zweitens sind die Karten nicht mehr im freien Verkauf erhältlich, sondern nur noch über die verschiedenen Rotts zu beziehen, dass heißt, wenn Gäste eine Karte haben möchten, müssen Sie sich direkt an ein Rott wenden. Davon ausgenommen sind die Einladungen über die Gästeliste, die nach wie vor verschickt werden. Und
  • drittens wird man jedem Rott eine Anzahl von Karten zur Verfügung stellen und ihnen auch die Möglichkeit geben, ganze Tische zu buchen mit jeweils acht oder neun einzelnen Plätzen.

Wenn die Karten verkauft sind, wird man ab sofort keine neuen Karten in Umlauf bringen, sondern 800 Karten (aufgeteilt in 500 an die Rotts und 300 für Gäste) sind im Umlauf – Motto: „wenn weg, dann weg“.

Deshalb an dieser Stelle schon mal der Hinweis:

Sobald Sie von der Ankündigung hören und gerne teilnehmen möchten – und wir dürfen sagen, es lohnt sich auf jeden Fall! – dann seien Sie schnell.

Einen Lacher erntete Eckert bei den Aufschlüsselungen des vergangenen Grünkohlessens, als es um den Betrag für die Getränke der Helfer, sowohl für den Auf- als auch für den Abbau ging, weil der Betrag für den Abbau interessanterweise doch etwas höher war. Allerdings meinte er dazu schmunzelnd, dass man dieses Mal auch dort eine Sperre eingesetzt habe, um die Ausgaben im Rahmen zu halten.

Manpower und Geld als Investition in die Lieth-Halle

Das Thema Kosten liegt den Bürgerschützen leider wirklich ein wenig auf der Seele, denn jeder weiß, dass die Lieth-Halle etwas sehr Besonderes ist in Obernkirchen und darüber hinaus. Mit Besorgnis sieht man, welche Folgen es haben kann, wenn Brandschutzauflagen und ähnlich schwerwiegende Probleme auftreten, wie zum Beispiel in Rinteln, wo der Brückentorsaal ersatzlos weggefallen ist und man praktisch von jetzt auf gleich einen wichtigen Veranstaltungsort aufgeben musste. Noch schlimmer hat es die Mindener getroffen mit Schließung der Kampa-Halle, was sicherlich ein großes sportliches, wie kulturelles Loch in das Herz der Stadt gebrannt hat. Wenn die Lieth-Halle in Obernkirchen nicht mehr Austragungsort für Veranstaltungen sein könnte, was wäre dann?

Zum besseren Verständnis:

Die historische Halle wird gemeinsam betrieben von den Bürgerschützen, sowie den Hühner- und Kaninchen Freunden. Um die Kosten für das Gebäude im Auge zu behalten, nutzt man unter anderem die Mieteinnahmen und trotzdem sieht man sich der Situation gegenüber, dass man einiges in die Lieth-Halle investieren muss, sowohl in Manpower als leider auch in Form von Geld.

Einen fünfstelligen Betrag wird man benötigen, um beispielsweise Brandschutzauflagen, Fluchtwege, das marode Dach, den kompletten Boden und noch einiges andere sanieren zu können. Kosten, bei denen einem schon „schwarz vor Augen“ werden kann, über den die Kameraden aber ganz klar sagen, „uns liegt die Halle sehr am Herzen, wir werden uns dieser Aufgabe selbstverständlich stellen“. Und auch das muss an dieser Stelle gesagt werden, die Stadt Obernkirchen unterstützt und fördert die Bürgerschützen und ist immer wieder auch sehr stolz auf dieses über die Grenzen von Obernkirchen hinaus erfolgreiche Aushängeschild. Die Anerkennung und Unterstützung zwischen Stadt und Bürgerschützen beruht übrigens auf Gegenseitigkeit und sorgt für ein sehr gutes Verhältnis.

Deshalb freut man sich im Stab der Bürgerschützen natürlich über jeden Euro, der nach Abzug sämtlicher Kosten bei einem Grünkohlessen übrig bleibt und in Veranstaltungen und natürlich in die Lieth-Halle gesteckt werden kann.

Bye bye, Klaus Scholz, mach es gut….

Abschlussrede von Klaus Scholz – Foto: Sabine Christel

Dieses Jahr steht – wie bereits erwähnt – eine besondere Veranstaltung an, der Abschied des scheidenden Stadtkommandanten Klaus Scholz am 15. Mai. Mit allen Ehren, einem großen Zapfenstreich und einem festlichen Akt wird er, nach zehn Jahren Tätigkeit als Stadtkommandant, verabschiedet werden, und so war es an diesem Abend auch ein besonderer Moment, als er aufstand und sich zuerst einmal mit einem Rückblick die zehn Jahre seiner Tätigkeit in Erinnerung rief.

Vor genau zehn Jahren, am 26. Februar 2010, wurde er zum Stadtkommandanten gewählt und die erste Sitzung war für ihn die Führer Corps Sitzung am 03. Dezember 2010. Gleich bei der ersten Sitzung kam es zu einem Eklat, als einer der Herren, auf Krawall gebürstet, sich zu einem Streitgespräch berufen fühlte und im Anschluss die Kündigung mitteilte. Später stellte sich jedoch heraus, dass die Kündigung längst geplant war und keinesfalls etwas mit dem Streitgespräch am besagten Abend zu tun hatte. Scholz hatte sich vorab nämlich die Frage gestellt, „wenn es so anfängt, wie soll das werden?“

In den zehn Jahren bei insgesamt fünf Bürgerschützenfesten hat er mit dem Stab einige Änderungen eingeführt, aber immer zum Wohle der Bürgerschützen, z.B. das Einstellen des Abholens des Schützenkönigs am Freitag. Durch diese Zeiteinsparung sei man früher auf dem Marktplatz und früher bei den Bürgern der Stadt. Auch das man anstelle der Tannen zum Schmücken während des Bürgerschützenfestes Birken genommen hatte ist unter seiner Führung entstanden (und wurde anfangs belächelt).

Außerdem habe man den Besuch der befreundeten Bataillone auf den Samstag Vormittag verlegt, damit die Kameraden das Rottleben der Obernkirchener kennenlernen.

Sein Dank galt auch den Kameraden, die hinter den Kulissen agieren, all den vielen ehrenamtlichen Helfern, wie der Feuerwehr, dem Roten Kreuz bzw. der DLRG, der Fahnenträger, der ZBVs und vielen mehr. Besonderen Dank zollte er seinen vier Stabs Kameraden, ohne die er seine Funktion nicht hätte ausüben können. Mit diesem Dank verabschiedete er sich aus dem Amt, welches er damit niederlegte.

Der neue Stadtkommandant

Nun kam es zur Wahl des neuen Stadtkommandaten; als Wahlleiter wurde Bürgermeister Oliver Schäfer angefragt, der das Amt auch annahm, aber vorab die Gelegenheit nutzte, sich im Namen der Stadt Obernkirchen sehr herzlich bei Klaus Scholz zu bedanken. Er habe Fußstapfen vorgefunden, die er gut ausgefüllt habe und einiges in Obernkirchen bewegt.

Dann erfolgte die Wahl.

Wie bereits vorher bekannt war, hatte man Henning Anke, ehemals Rottleiter des Rott Hütte in Obernkirchen, ins Visier genommen, trotzdem gab es an diesem Abend natürlich die Möglichkeit für einen anderen Kameraden, sich ebenfalls der Wahl zu stellen, um dieses ehrenvolle Amt.

Aber, auch das hörte man im Vorfeld, es benötigt natürlich auch ein Team, das diesen Antrag unterstützt und es ist zudem eine Aufgabe, die mit vielen Terminen, viel Arbeit und sehr viel Zeit verbunden ist, da muss die Familie das Ganze mittragen und man muss auch das Gefühl haben, dass das gesamte Corps der Bürgerschützen diesen Antrag unterstützen möchte. Es stellte sich aber tatsächlich niemand weiteres zur Wahl, so dass man mit der Abstimmung begann.

Schäfer konnte ziemlich schnell vermelden, dass es weder eine „nein“ Stimme, noch eine Enthaltung gab und Henning Anke somit einstimmig zum neuen Stadtkommandanten gewählt wurde.

Bürgermeister Oliver Schäfer als Wahlleiter gratuliert Henning Anke – Foto: Sabine Christel

Auf die Frage, ob er die Wahl annehmen würde, antwortete er mit einem klaren „ja“, so dann erfolgte die Amtsübergabe mit der Weiterreichung des Degen von dem scheidenden an den nun neugewählten Stadtkommandanten, was man durchaus als sehr feierlichen Moment bezeichnen darf.

Übergabe des Degen an den neuen Stadtkommandanten – Foto: Sabine Christel

Dann tauschten der alte und der neue Stadtkommandant die Plätze und es folgte die erste Rede von Henning Anke, der ab sofort die Sitzung führte.

Henning Anke und Klaus Scholz – Foto: Sabine Christel

Die Antrittsrede

Antrittsrede des neuen Stadtkommandanten Henning Anke – Foto: Sabine Christel

In seinem Dank an die Kameraden bedankte sich Henning Anke gleichzeitig dafür, dass man ihm mit dieser Wahl einen Kindheitswunsch erfüllt habe, denn sein Vater, sein Opa und sein Onkel erlebte er als Kind in ihren schwarzen Anzügen bei den Bürgerschützenfesten und da war klar, so einen wollte er auch mal haben. Derart familiär „vorbelastet“ hatte er einen guten Einblick in alles das, was die Bürgerschützen ausmacht. 2001 erhielt er endlich seinen schwarzen Anzug mit dem Satz „und bist du erst Gefreiter, kommst du auch noch weiter“.

Ab 2012 führte er dann das Rott Hütte, was vorher schon sein Vater bzw. sein Großvater ebenfalls als Amt inne hatten.

Und dann erzählte er, wie es dazu kam, dass er letztendlich Stadtkommandant geworden ist:

Es begab sich zur Zeit des Bürgerschießens in Bückeburg am 27. August 2017. Da besuchten ihn drei Herren im Frack bei seinem Rott Frühstück im Rott „Röcke hoch“ in Bückeburg. Die smarten Herren hatten genau drei Aufträge: 1. sie sollten die Bürgerschützen Obernkirchen repräsentieren, 2. sie durften auf keinen Fall austrocknen und 3. sie suchten einen Nachfolger für den scheidenden Stadtkommandanten.

Die ersten beiden Aufgaben gelangen ihnen natürlich sehr gut und bei der Dritten fiel die Wahl auf ihn. Gleichwohl er sich sehr geehrt ob dieser Anfrage fühlte, war er sich aber nicht sicher, ob es schon für die erste Reihe reichen würde, und vor allem: was das Rott Hütte und besonders seine Frau Denise dazu sagen würden? Die „Hüttjer“, wie sich sein Rott liebevoll nennt, ließen ihn gehen und haben nun mit Thilo Hübner einen neuen Rottführer gefunden. Alle guten Wünsche zur Führung des Rotts gab er an Thilo weiter…

Als er an diesen Teil seiner Rede kam brach die Stimme von Henning Anke und in diesem Moment spürte man sehr, dass es ihm nach all der Zeit doch sehr schwer gefallen ist, dieses Amt aufzugeben, auch, wenn er dafür ein höheres Amt einnehmen konnte. Denn Rottführer zu sein bedeutet auch, dass die gesamte Familie integriert ist, dass man sich sehr einbringt und gemeinsam dafür sorgt, dass sich die Kameraden wohlfühlen. Wer einmal bei einem Rott Frühstück dabei war sieht auch, jedes Rott feiert auf seine eigene Art und jedes Rott gestaltet mit allen freiwilligen Helfern aus den Familien den Festwagen für den Umzug.

Henning Anke und Klaus Scholz – Foto: Sabine Christel

Als Henning Anke sich bei seinem ehemaligen Rott noch einmal bedankte und es zum wohl emotionalsten Moment des Abends kam, zeigte sich, dass, obwohl man die Bürgerschützen als eine coole Truppe kennt, die immer einen flotten Spruch auf den Lippen haben und sich gegenseitig auch gern einmal necken, es den Augenblick der absoluten Stille gab und jeder für sich einen Gänsehautmoment erlebte. Selbst der Stab, vorbereitet auf die Übergabe, saß ergriffen da und jeder im Raum gab Henning Anke die Zeit, die er benötigte, um fortfahren zu können.

Foto: Sabine Christel

Natürlich galt sein Dank auch seiner Familie, denn ohne sie und ohne ihre ausdrückliche Zustimmung hätte er dieses Amt gar nicht annehmen können und wollen.

Dem Stab der Bürgerschützen, den „Fab four“ Adjutant Christian Anke, Ordonnanzoffizier Michael Süper, Stabszahlmeister Stephan Eckert und Stabsquartiermeister „Q“ Tobias Kranz galt ebenfalls sein besonderer Dank, besonders, weil er ihnen schon eine Weile „über die Schulter schauen“ durfte und bei denen er weiß, dass sie ihn bei allem, was nun kommt, mit vollem Engagement unterstützen werden.

Drei der „Fab four“ – Stab der BS Obernkirchen – Foto: Sabine Christel

Und so endete die Antrittsrede auch noch mit dem Hinweis an die jüngeren Dienstgrade Verantwortung zu übernehmen. Es macht Spaß und man lernt eine Menge Leute kennen und

„Bürgerschütze zu sein ist eines der besten Reality Games und die Grafikauflösung ist mega“

Der neue Stadtkommandant in seiner Antrittsrede

Er dankte allen Anwesenden für die Wahl und sagte, dass, was die Bürgerschützen Obernkirchen ausmacht, ist die Kameradschaft, die Arbeitsbereitschaft und die Zielstrebigkeit und bat darum, dass sie alle ihn auch zukünftig dabei unterstützen, sowohl mit ihrer Mitarbeit, aber auch durch Kritik und Lob.

Mit einem dreifachen „Horrido“ endete diese emotionale, aber auch sehr klar strukturierte Antrittsrede, für die er im Nachhinein auch großes Lob von allen Seiten erhielt.

Ehrenstadtkommandant und Hauptmann

Im Anschluss gab es dann noch die Verleihung der Ehrenstadtkommandantenwürde an Klaus Scholz, und damit waren an diesem Abend zwei Ehrenstadtkommandanten im Raum. (Wobei der unauffällige Hinweis kam, dass bislang nur einer von Beiden auch Bürgerschützenkönig geworden ist….)

Außerdem beförderte Klaus Scholz den neuen Stadtkommandanten Henning Anke zum Hauptmann.

Setzen wir uns doch noch einen Moment an die Theke….

Foto: Scarlett Magazin
Foto: Scarlett Magazin

Viel Lob und Ehr an einem Abend. Was folgte war noch ein gemütliches Beisammensein an der Theke, wo man mit einem Wacholder noch einige Male auf den neuen Stadtkommandanten sowie den neuen Ehrenstadtkommandanten angestoßen hat.

Warum diese Abende des Führer Corps länger dauern liegt in Obernkirchen übrigens keinesfalls an ausschweifenden Reden, sondern schlicht daran, dass man im Anschluss noch sehr gern zusammensitzt und den Abend Revue passieren lässt. Es ist eben ein sehr familiärer Verein, bei dem man versucht, jeden zu integrieren und sich gegenseitig zu unterstützen und jeder, der neu dazukommt, wird Teil dieser großen Bürgerschützen Familie.

Wir sagen Danke!

Wir bedanken uns vom Team Scarlett bei dem Stab der Bürgerschützen für alle Informationen, die freundliche Aufnahme und für die Tatsache, dass wir immer und überall einen Ansprechpartner gefunden haben. Wir bedanken uns bei Klaus Scholz und wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und wir gratulieren Henning Anke als neuen Stadtkommandanten und wünschen ihm, dass er all das Herzblut, dass er als Rottführer gezeigt hat, mitnehmen kann in sein neues Amt und auch weiterhin so engagiert und professionell (und mit seinem unnachahmlichen Humor) als Kamerad tätig sein wird.

Fotos der Sitzung – Sabine Christel/Scarlett Magazin

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