Bleib zu Hause Challenge: Was koche ich mir heute?

Home Office, Homeschooling, stay at home? Und dann gibt es noch die „Bleibt zu Hause Challenge“. Da fordern wir uns alle gegenseitig heraus zu zeigen, wie man die Zeit zu Hause verbringen kann. Ich bin sicher, Toilettenpapier als Ware Nummer eins wird bald abgelöst durch Alkohol, Schokolade und andere lebenswichtige Lebensmittel, mit denen man es sich zu Hause so richtig gemütlich machen kann. Wir weisen jetzt schon mal darauf hin, es wird dieses Jahr nichts mit der Bikinifigur….



Challenge heute: Wohin mit all den Nudeln?

Nudeln sind eine feine Sache, keimen nicht, man muss sie nicht schälen, sondern wirft sie in kochendes Wasser, wartet einige Minuten, bis sie bissfest sind, schüttet das Wasser weg, fertig.

Nudeln in kochendem Wasser zubereiten – Foto Sabine Christel

Und man kann so viele tolle Sachen mit Nudeln machen, z.B. Soße oben drauf oder geriebenen Käse, man kann sogar Tzatziki dazu essen,….

Ich bin der Meinung, Nudeln gehen immer!

Dieses Mal haben wir Feldsalat gefunden, man braucht auch ein bisschen frische Zutaten heutzutage und wir hatten schon mal „Pasta mit Pesto“ vorgestellt, allerdings in einer anderen Version. Denn: Sie können das Ganze auch vereinfachen. Und wer etwas gegen Zitrone hat und sagt, „dieses raue Gefühl hinterher an den Zähnen muss ich nicht haben“, dem sei gesagt, wir haben die Alternative. Los geht’s!

Leckerer Feldsalat – Foto Sabine Christel

Sie benötigen einen großen Bund oder ein abgepacktes Päckchen Feldsalat. Das bitte gründlich waschen, am besten mit einem Sieb und ein bisschen einweichen lassen.

Alles in eine Rührschüssel geben und mit dem Stabmixer pürieren – Foto Sabine Christel

Den Feldsalat mit kochend heißem Wasser übergießen und einige Minuten ziehen lassen, bis die Blättchen schön zusammenfallen. Die abgetropften zusammengefallenen Blättchen in eine Rührschüssel geben, dann aus dem Lameng Oliven- oder Sonnenblumenöl dazu, nach Belieben Parmesan, gerieben wohlgemerkt, ordentlich Pfeffer und – ich hoffe, den haben Sie zu Hause – zwei Teelöffel mit Orangensenf.

Gut, wer ihn hat 😁 – Foto Sabine Christel

Wenn Sie keinen Orangensenf haben, sehr, sehr schade, Sie wissen gar nicht, was Ihnen entgeht.

Alternativ tut es auch ein Löffel Löwensenf oder zwei Löffel von irgendeinem anderen Senf, der bei Ihnen im Schrank herumsteht und weg muss.

Eine Prise Salz und jetzt kommt es: Anstatt einer ausgequetschten halben Limette nehmen Sie den Saft einer halben Apfelsine, frisch ausgepresst, dazu. Dann schmeckt das Ganze etwas lieblicher und nicht so extrem sauer.

Bringt Süße: Saft einer halben Apfelsine – Foto Sabine Christel

Wenn Sie Lust auf Fleisch haben können Sie schon mal ein bisschen abgebratene Speckwürfelchen parat halten, die kann man zusammen mit Zwiebeln und wenig Fett in der Pfanne brutzeln und beiseite stellen.

Den Inhalt der Rührschüssel ordentlich mit dem Stabmixer pürieren, bis eine Spinatähnliche Substanz entsteht, es sollte aussehen wie Rahmspinat, aber schmeckt deutlich besser 😉

Bon Appetit – Foto Sabine Christel

Eigentlich ist das Pesto jetzt fertig, wenn die Nudeln dazu al dente oder weich gekocht sind, servieren und mit dem Pesto bedecken.

Für alle, die Fleisch mögen: Jetzt ist der Zeitpunkt in das fertige Pesto die Zwiebel-Speckwürfelchen zu geben und noch ein-, zweimal umzurühren.

Kalorienangaben: Wen interessiert das?! Es schmeckt auf jeden Fall hervorragend, siehe Fotos.

Das war unser Beitrag für heute: Challenge accepted.