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Behind the Scenes of FlicFlac
Flic Flac 2019

Behind the Scenes of FlicFlac

FlicFlac – das sind 30 Jahre Bühnengeschichte. 30 Jahre verschiedene Künstler, Artisten. 30 Jahre Tourneen und 30 Jahre spektakuläre Unterhaltung.

Ein Blick hinter die Kulissen von FlicFlac zeigt ein Unternehmen, das einer kleinen Stadt ähnelt: Mit Straßen, Stromversorgung, Zu- und Abwasserleitungen und einem auffallenden Zaun als Begrenzung. Eine Siedlung, die innerhalb von drei Tagen ab- und wieder aufgebaut wird. Auf dem FlicFlac-Areal stehen Haupt-, Vor- und Backstagezelt. Alle im schwarz-gelben Design, dem Markenzeichen von FlicFlac. Der Durchmesser des Hauptzeltes beträgt 42 Meter und es besteht aus rund 3.500 Quadratmeter PVC-Planen. Zwei Rundbögen schultern das Gewicht des Zeltes in etwa 18 Meter Höhe. Im Inneren finden gut 1.450 Zuschauer auf bequemen Einzelstühlen Platz und genießen die Sicht auf die große Bühne.

Damit die Zelte selbst orkanartigen Böen standhalten, treiben Presslufthämmer knapp 500 Erdanker zur Befestigung in den Boden. Dank Beheizung und Belüftung braucht im Winter in den mit Plastikfußboden und Teppich ausgelegten Zelten niemand zu frieren und im Sommer wird für ausreichend Frischluft gesorgt.

Willkommen – Bienvenue – Welcome – Foto: Sabine Christel

Grund genug, nach dem phänomenalen Tourstart auf Kanzlers Weide in Minden, einen Blick hinter die Kulissen des schwarz-gelben Zirkuszeltes zu werfen. Wobei – FlicFlac ist kein Zirkus, FlicFlac ist ….

„a lifechanging experience…“

David Eriksson, Artist

Scarlett Magazin @flicflac – Foto: Scarlett Magazin

Was ist FlicFlac für Sie? Wir waren vor Ort und haben einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewagt. Zwischen Motorradfahrern und einem vierbeinigen Begleiter, zwischen großen Caravans und den gelben Wohncontainern verbirgt sich ein kleines Village. Hier leben und arbeiten immerhin 100 Mitglieder dieser großen Familie, davon derzeit 35 Artisten aus der ganzen Welt.

Nicht jeder spricht englisch, aber man verständigt sich irgendwie, notfalls in Zeichensprache. Abend für Abend zeigen die besten Artisten auf der runden Bühne, was diese Show so spektakulär macht. Und warum auch nach drei Jahrzehnten FlicFlac die Besucher in das auffällig gestreifte Zelt strömen und immer noch begeistert – und vor allem: überrascht sind.

Wie entstand FlicFlac und warum spielt SCARLETT darin eine Rolle?

Die Brüder Benno und Lothar Kastein sowie deren Ehefrauen Scarlett Kaiser-Kastein und Gabi Kastein gründeten 1989 den Circus FlicFlac. Sie machten FlicFlac zu dem, was er heute ist: Eines der größten Zirkusunternehmen Europas, das mit seinen spektakulären Shows regelmäßig Maßstäbe setzt.

Bevor die Brüder in ihrer Heimatstadt Bocholt den Schritt in die Selbständigkeit wagten, und am 5. Oktober 1989 in Oberhausen unter dem Titel „Nicht irgendein Circus“ die Weltpremiere stattfand, arbeiteten sie selbst als Artisten. Ihr Metier waren vor allem Hochseil und „Todesrad“ – eine Stahlkonstruktion, die sich um die eigene Achse dreht und in deren zwei Außenzylindern sich Artisten bewegen. Internationale Anerkennung erhielten sie 1982 für einen gewagten Hochseilakt, mit dem sie beim Internationalen Circus-Festival von Monte-Carlo den Silbernen Clown abräumten.

Für FlicFlac kreierten sie einen modernen, völlig eigenen Stil, der vor allem auf außergewöhnliche artistische Nummern setzt. Mit seiner schwarz-gelben Warnfarbe, schrill-rockiger Musik und jeder Menge Licht-, Laser- und Pyrotechnik steht FlicFlac für ein Show- und Bühnenkonzept der Extreme. Vor allem gewagte Motocross-Stunts, Spitzenakrobatik und schräge Comedy sind feste Bestandteile der adrenalingeladenen Programme, die aus konzeptionellen Gründen auf Tierdressuren verzichten.

Über 20 reguläre und zahlreiche Sonder- und Weihnachtshows konzipierten die Brüder Kastein bislang. Seit der Premiere 1989 in Oberhausen begeisterten sich mehr als zehn Millionen Zuschauer für Action, Artistik, Adrenalin bei „Gnadenlos“, „Reine Nervensache“, „No Limits!“ oder „Exxtrem“, „Höchststrafe“ oder „Farblos“.

FlicFlac blieb sich über all die Jahre treu: Es geht draufgängerisch, riskant und unkonventionell zu. Und immer wieder spektakulär waghalsig. Die Jubiläumsshow „Punxxx – 30 Jahre nicht irgendein Circus“ verspricht einmal mehr eine Performance im außergewöhnlichen FlicFlac Stil.

Wir wollten mehr erfahren: Wie lebt es sich als Künstler, was ist das Besondere und vor allem: Ein Blick hinter die Kulissen des mehr als erfolgreichen FlicFlac Circus:

Zuerst besuchen wir David Eriksson in seinem Caravan.

David Eriksson provoziert, interpretiert, kommentiert. Seine Comedy ist schräg, schrill, bisweilen sogar etwas freakig. Er nimmt sein Publikum mit auf eine Reise. Hält sich und anderen den Spiegel vor. Mit großem Erfolg auf den Bühnen dieser Welt. Seit 22 Jahren tourt er mit seinen Programmen, unterhält auf äußerst unterhaltsame, aber auch ungewöhnliche Weise. Sein Ziel ist immer „den Unterschied zu machen“.

FlicFlac Presse
Zeit für ein Interview vor der Show – Foto: Sabine Christel

David Eriksson ist gebürtig aus Schweden. „Ganz hoch im Norden, da wo Midsommer ist und der Winter fast acht Monate dauert“, erzählt er, „bin ich aufgewachsen.“ Seine Eltern, von Beruf Farmer, haben ihn stets in allem unterstützt. Ganz „normale“ Leute, wie er sagt. Keine Akademiker, aber auch keine Künstler in der Familie. Das, was seine Eltern ihm mit auf den Weg gegeben haben, ist, dass alle Menschen gleich sind und auch so behandelt werden sollen. Diese Einstellung hat ihn geprägt.

David Eriksson vor seinem Caravan – Foto: Sabine Christel

Die Idee, selbst Artist zu werden, kam irgendwann. In der Schule mochte er es schon, seine Mitschüler zu unterhalten. Im Mittelpunkt zu stehen und die volle Aufmerksamkeit zu haben, dass war es, was ihm daran gefiel. Erst hat er angefangen, Schlagzeug zu spielen und zur Musikschule zu gehen, aber so richtig gefallen hat es ihm nicht. Dann probierte er sich im Schreiben und im Malen, aber auch das war nicht das Richtige für ihn. Er spürte, dass er lieber etwas physisches machen wollte, um zu sehen, was kann der menschliche Körper eigentlich? So kam er zur Akrobatik und Jonglage. Er merkte, dass er diese Dinge anders, mehr humorvoll, präsentierte und die Leute damit zum Lachen brachte. Comedy, Entertainment, dass war sein Weg.

Mit Anfang 20 hat er sich dann bei einem Vorsprechen für eine Show an einem Theater gemeldet. Von insgesamt 200 Interessenten wurden vier ausgewählt, David war einer davon. So begann sein künstlerischer Weg. Und daraus ergab sich dann, wie Zahnräder ineinander greifend, das nächste Engagement. Es sprach sich herum.

„Plötzlich wissen die Leute, wer Du bist und Du bekommst Anfragen.“

David Eriksson, Artist

Heute muss er nicht mehr zu Vorsprechen gehen, die Veranstalter selbst kommen auf ihn zu und buchen ihn für Engagements weltweit.

So weiß er nur, wo er für die Dauer dieses und des folgenden Jobs sein wird (was er aber nicht verraten möchte), eine Planung für die nächsten Jahre macht er nicht und möchte es aber auch nicht. David genießt es, die Freiheit zu haben, relativ spontan zu sein und Dinge auf sich zukommen zu lassen. Sollte er mal kein Engagement mehr erhalten, würde er sich die Frage stellen, ob es an ihm oder an der Show liegt, und ob es sein kann, dass er selbst mehr Einsatz gegenüber Veranstaltern zeigen müsste.

Wohnen bei FlicFlac – entweder im Caravan oder in einem Wohncontainer – Foto: Sabine Christel

Hier in Minden hatte er die Wahl, ob er in einem der niedlichen gelben Container oder in einem Wohnwagen leben möchte. Er entschied sich für den Wohnwagen und versucht, ihm ein wenig seine persönliche Note zu verleihen. Und das bedeutet, er hat überall pinkfarbene (und rosa) Akzente gesetzt. Pink war tatsächlich bereits als Kind seine Lieblingsfarbe. Es ist für ihn ein Symbol für eine innere Sanftheit, trotz seines toughen Aussehens. Im Übrigen findet er es lächerlich, dass eine Farbe etwas über die Sexualität eines Menschen aussagt. „I don’t care, what People think“, sagt David sehr deutlich. Denn angefangen von seinem Auftreten über sein Styling bis hin zu seinen Highheels auf der Bühne rutscht er für manche Leute in die Homosexuellenecke. Was gar nicht zutrifft, aber ihn auch nicht stört – im Gegenteil. Einige seiner besten Freunde sind homosexuell und er selbst hat einmal eine Show („Pink in the inside“) gemacht, in der er auch den Männern aufzeigen wollte, wie wichtig es ist, seine feminine Seite auszuleben.

Meet and greet nach der Show – Foto: Sabine Christel

Sein Auftritt in der Show ist etwas Besonderes, weil David so besonders ist: Man kann ihm kein Label aufdrücken oder in eine Schublade stecken. Er polarisiert, ist feminin und maskulin zugleich. Er flirtet mit dem Publikum und betört Damen wie Herren.

David eröffnet die Show – Foto: Sabine Christel

Seine Auftritte eröffnen die Show und er überbrückt dazu die Umbauphasen. Das bedeutet aber auch, über einen Zeitraum von 2,5 Stunden höchste Konzentration und Aufmerksamkeit zu halten und ein gutes Zusammenspiel mit den übrigen Artisten wie Mitarbeitern zu haben, um auf den Punkt den Übergang zum nächsten Auftritt zu schaffen.

David hat seinen eigenen Stil – Foto: Sabine Christel

Lampenfieber? Nach so langer Bühnenpräsenz könnte man denken, da steckt Routine dahinter. Aber David ist tatsächlich nervös vor der Show. Weniger Angst, sondern mehr eine gespannte Erwartungshaltung, ein Adrenalinschub, den er spürt, sobald es los geht. Sein Ziel ist immer, dass Publikum zu begeistern und zu überraschen, einfach eine Verbindung zu ihnen zu bekommen. Dabei geht es ihm gar nicht unbedingt darum, dass die Leute durchweg lachen, sondern ihn als Charakter verstehen und etwas dabei fühlen.

Als Künstler ist er natürlich für Komplimente nach der Show empfänglich („Keep that in mind!“).

Mr. Ping-Pong – Foto: Sabine Christel

Sein Programm ist relativ fest, das Team von FlicFlac kennt ihn, er hat schließlich schon drei Weihnachtsshows mitgemacht, ist jetzt das vierte Mal dabei, allerdings läuft sein Vertrag dieses Mal ein ganzes Jahr. Während zur Show PUNXXX einige Künstler ihren Typ der Show angepasst haben, ist das bei David nicht notwendig. Er IST bereits PUNXXX, angefangen von seinen pinkfarbenen Hotpants, über die auffälligen Tätowierungen bis hin zu seiner Stimmfarbe, die über mehrere Tonlagen geht und ihm eine Wildheit verleiht.

Aftershow Treffen mit Gästen und Künstlern – Foto: Sabine Christel

Nach der Show trifft er sich mit anderen Künstlern oder sitzt noch mit einigen Gästen aus dem Publikum im Backstage zusammen. Ein wenig ist FlicFlac seine derzeitige Familie und es ist das erste Mal für ihn, dass er in einem Wohnwagen durch die Lande zieht.

Sorgen hat er nur, dass ihm gesundheitlich etwas passieren könnte. Denn: „Show must go on.“ Das Publikum sieht nicht, ob der Künstler Fieber oder ein schmerzendes Bein hat, sondern erwartet eine gute Show. Von daher sorgt er mit einer gesunden Lebensweise (viel Gemüse, sechs Mal pro Woche Laufen und genügend Schlaf) dafür, sich möglichst fit zu halten.

Einen festen Wohnsitz hat er in Schweden, in Malmö und Stockholm, doch derzeit sind die Wohnungen langzeit vermietet, weil er wohl vorläufig überall und nirgendwo zu Hause ist.

Freie Zeit + gutes Wetter = Zeit für den Frühjahrsputz – Foto: Sabine Christel
Übungen vor der Show – Foto: Sabine Christel
Umkleidebereich, Kulisse bei FlicFlac – Foto: Sabine Christel
Behind the Scenes of FlicFlac – Foto: Sabine Christel

Anders als David, gehört Lukas zum festen Bestandteil der FlicFlac Community, wobei die Gastronomie angepachtet ist, aber nein, eigentlich fühlt er sich schon dazugehörig.

Lukas aus der Gastronomie vor der PUNXXX Fotowand – Foto: Sabine Christel

Lukas ist sozusagen ein „Quereinsteiger“. Angefangen hat er in einem Pharmaunternehmen, hat dann 2013 in Frankfurt bei FlicFlac als Einlasskontrolle ausgeholfen. Danach wurde er angefragt, ob er in der Gastronomie aushelfen könnte, so machte er ein paar Termine mit und entschied sich dann dafür, dabei zu sein. Seit 2014 ist er mit FlicFlac auf Tour. Er betreut das Gastronomieangebot. „Bei FlicFlac steht eindeutig die Show im Vordergrund“, erzählt er, „es erwartet niemand ein drei-Gänge-Menü. Auch ist die Auswahl der Snacks beschränkt auf Popcorn, Currywurst, Brezeln und Nachos. Bei 1.500 Gästen in einem ausverkauften Zelt muss der Gast sich schnell entscheiden können. Kündigen sich allerdings größere Gruppen an, dann gibt es durchaus auch Fingerfood auf Wunsch. Ansonsten ist das Publikum mit dem Snackangebot zufrieden. Popcorn und Bratwurst werden stets frisch zubereitet, die Brezeln sind TK-Ware, werden dann vor Ort frisch gebacken. Bei FlicFlac darf das Essen mit in die Vorstellung genommen werden. „Wenn etwas gekleckert wird, tauschen wir notfalls den Stuhl aus, alles kein Problem“, so Lukas. Die Leute fühlen sich wohl und auch, wenn es mal jemanden gibt, der meckert, ist das Gros der Gäste mehr als zufrieden.

Lounge Bereich im Vorzelt – Foto: Sabine Christel

1,5 Stunden vorher öffnet bereits der Gastronomiebereich. Einige Besucher machen aus dem FlicFlac Abend ein richtiges Event, genießen den Snack vorher und trinken nach der Show vielleicht noch mit den Artisten ein Bier oder einen Cocktail. Die Show hat er selbst noch nicht in einem Stück gesehen. Denn, während der Shows ist er ja an der Popcornmaschine oder am Grill beschäftigt und lediglich Ausschnitte kennt er. Dass, was er sieht, begeistert ihn allerdings immer wieder.

Lukas vor seinem Arbeitsplatz – Foto: Sabine Christel

Ist die Welt aus Artisten und Mitarbeitern seine Ersatzfamilie, hat er manchmal so etwas wie Heimweh? Lukas überlegt und meint, dass in Zeiten von Whatsapp und Facebook man durchaus guten Kontakt zu Familie und Freunden halten kann, aber in gewisser Weise ist er schon sehr eng mit den Kollegen verbunden. Allerdings sieht er es eher als freundschaftlich, denn familiär an.

Gastronomiebereich – Foto: Sabine Christel

Zum Team gehört ein fester Personalstamm, der vor Ort durch Aushilfen ergänzt wird, je nachdem, mit wieviel Publikum man rechnet. Dank des Vorverkaufs kann man das ganz gut planen.

Was macht man, außerhalb der Show? Lukas hat sich mittlerweile seinen eigenen Wohnwagen gekauft, da er nicht vor hat, in den nächsten Jahren sesshaft zu werden. So, wie es gerade ist, gefällt ihm sein Leben sehr gut. Da täglich Shows stattfinden, in der Woche allerdings pro Tag nur eine, hat er zwar sein festes Programm, aber auch Zeit für andere Dinge. In der Woche beschäftigt er sich demnach mit der Personal- und Tourplanung, sowie Einkäufen. Gelegentlich sieht er sich die Stadt an oder geht mit Freunden etwas trinken.

Fasziniert ist er immer noch, wie sich die Show zusammensetzt. Juniorchefin Larissa Kastein ist verantwortlich für das Programm, denn FlicFlac ist keine Aneinanderreihung von einzelnen Acts, sondern eine in sich abgeschlossene Show, die durch ein Thema miteinander verbunden ist.

So war PUNXXX schon ein aufregender Entstehungsprozess, bei dem es zu Anfang schwer vorstellbar war, dass es zueinander passt. Alle Akteure dann zusammen machten die Show so „rund“, wie sie jetzt ist. „Man merkt schon“, sagt er, „dass Larissa hiermit großgeworden ist. Sie hat ein Gespür für die richtige Idee.“

Und so kommt es, dass auch eingefleischte Fans immer wieder mehr als überrascht sind, von der Einzigartigkeit der Show. Die Kernshow steht übrigens von Anfang an fest. Während der Tournee können sich dann einzelne Elemente ändern. Zum Beispiel auch, wenn ein Artist ein anderes Engagement hat und man dafür einen anderen Künstler in die Show übernimmt. Vergleichbar, mit einer Zweitbesetzung im Theater. Auch verändern sich durchaus mal die Frisuren oder Kostüme oder die Reihenfolge verschiebt sich. So bleibt die Show immer spannend.

Zudem ist FlicFlac im positiven Sinne „massenkompatibel“. Die Leute kommen mit einer bestimmten Erwartungshaltung und wissen, wie FlicFlac aufgebaut ist, denn im Gegensatz zum Zirkus stehen nicht einzelne Auftritte, sondern die ganze Show im Vordergrund. Wenn sie dann in der Vorstellung sind, werden diese Erwartungen noch übertroffen. Er erzählt, dass er das besonders in den Pausen mitbekommt, wenn die Gäste erzählen, was ihnen gefallen hat und sich die Frage stellen, wie das noch in der zweiten Hälfte gesteigert werden kann. Seine Antwort: „Lassen Sie sich überraschen!“

Die Künstler nach der Show – Foto: Sabine Christel

Jeden Tag ein festes Programm, gibt es bei FlicFlac auch mal Ferien? Lukas berichtet, dass sie im vergangenen Jahr eine Winterpause hatten, um die neue Show vorzubereiten. Ansonsten gibt es bei FlicFlac tatsächlich eine Sommerpause, die geht ca. fünf Wochen. In der Sommerhitze gehen die Leute nicht so gern in ein Zirkuszelt, auch, wenn es durchaus gut belüftet ist. In der freien Zeit verreisen einige Artisten und Mitarbeiter oder verbringen Zeit bei den Freunden und der Familie zu Hause.

Als letztes wollen wir wissen, ob es einen Künstler oder eine Performance gibt, die ihm besonders gefällt. Das verneint er, denn: „Die komplette Show ist das, was FlicFlac ausmacht. Ob laut mit den Motorrädern, ruhig mit Pole Dancing und Purple Rain oder die Elemente Feuer und Wasser. Immer passsiert etwas, die gesamte Show ist ein Erlebnis, deshalb kann und will ich nichts herausheben.“

Einen Lieblingsauftrittsort hat er nicht, aber er favorisiert als Großstadtkind schon Großstädte. Außerdem ist es nicht so wichtig, ob es ihm in der Stadt gefällt, denn länger als zwei Wochen ist er ja nicht vor Ort.

Für ihn ist FlicFlac kein Zirkus, eher eine Akrobatikshow, ein Musiktheater. Die Aufregung des Publikums vor der Show, die Begeisterung in den Pausen, der Kontakt zu den Besuchern, die nach der Show noch für ein Selfie mit den Artisten oder für einen Snack bleiben, alles das gefällt ihm.

Herzlich willkommen! – Foto: Sabine Christel

Sie sehen, hinter dem langen Zaun verbirgt sich eine ganz normale Welt, mit Klatsch und Tratsch, ihren Freuden und Problemen, mit Menschen, die aus unterschiedlichen Nationen für die Dauer des Engagements zu einer großen Familie zusammenwachsen, und die von Ihrem Applaus und Ihrer Begeisterung die Energie für den nächsten Auftritt ziehen.

Haben Sie Lust auf das Abenteuer FlicFlac? Dann buchen Sie jetzt Ihr Ticket unter 0180-6050200 oder direkt vor Ort an der Kasse.

Infos auch unter: 0800-06060611 und FlicFlac

Wir waren begeistert und sind uns sicher: Sie werden es auch sein!

FlicFlac – mehr als nur ein Zirkus!

Herzlichen Dank an Barbara Rott, David Eriksson, Lukas und allen anderen vor und hinter der Bühne für die Möglichkeit, den Vorhang ein Stück zur Seite zu schieben und zu schauen, wie es hinter der Bühne aussieht.

Flic Flac – 30 Jahre! – Foto: FlicFlac



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