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„Balsam gefällig?“ – Ein Beitrag von Paula Isermann aus Berlin

Paula Isermann von Fussmassage-Berlin.de

 

Smalltalk irgendwo: „Und was machen Sie beruflich?“ Vielleicht kennen sie diesen Moment, in dem die Gedanken durch ihren Kopf düsen … was antworte ich?

Meine Antwort: „Ich massiere Füße.“ Von ungläubig über völlig erstaunt bis entsetzt habe ich schon viele Reaktionen erlebt. Nun lege ich noch nach: „Und Ohren und Hände.“ Smalltalk ist das jetzt nicht mehr, massieren ist etwas persönliches.

Ich gebe Reflexzonenmassagen und finde, nur das Erleben einer Reflexzonenmassage ist eine wirkliche Erklärung für die Faszination tiefster Entspannung.

Mit Reflexzonen werden bestimmte Abschnitte oder Punkte an den Füßen, an den Händen und an den Ohren bezeichnet, die mit entfernten Körperstellen, mit Knochen, Muskeln, Nervensträngen, Organen in Verbindung stehen. Ähnlich, wie bei der Akupressur, kann man diese Zonen durch sanften Druck oder Reibung gezielt stärken, reizen oder stimulieren und erreicht damit den gesamten Körper. Reflexzonenmassagen von Füßen, Händen und Ohren sind wirkliche ganzheitliche Massagen. Aufmerksam und gut gemacht regen sie den ganzen Menschen an und entspannen.

Die energetische Versorgung der Reflexzonen, und damit auch die der zugeordneten Organe und Körperbereiche, wird durch die speziellen Massagetechniken der „Reflexologie“ verbessert. Generell geht es um Wohlbefinden und das Aktivieren von Selbstheilungskräften, so verstehe ich meine Arbeit. Reflexzonenmassage kann viele Beschwerden lindern, eignet sich zur Krankheitsvorbeugung und kann gut für die Selbstbehandlung erlernt werden.

Ich bin immer wieder aufs Neue erfreut und überrascht über die Wunder der Natur, die Genialität des Körpers, und die Möglichkeiten der Stärkung desselben durch gezielte Berührung – Massage ist Balsam für Körper und Seele. Das erfuhr ich an mir selbst und das erfahre ich in meiner Arbeit täglich. Dieser Balsam, die aufmerksame Entspannung, trägt zur Gesunderhaltung und zur Gesundung bei.

Vielleicht sage ich ja beim nächsten Smalltalk: „Hallo, ich bin Balsamproduzentin.“

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