Autokultur: Fury in the Slaughterhouse live in Hannover
Autokultur Hannover - Foto: Anke Heldt/Scarlett Magazin

Autokultur: Fury in the Slaughterhouse live in Hannover

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Kultur, etwas, das sehr fehlt in der jetzigen Zeit. Viele Veranstaltungen fallen aus oder werden verschoben auf das Jahr 2021, in der Hoffnung auf bessere Zeiten. Doch wie heißt es so schön? Not macht erfinderisch. Deshalb gibt es sie: Die Autokultur. Das sind Veranstaltungen vieler Künstler für Gäste und Fans, die mit dem Auto zum Auftritt anreisen und – wie im Autokino – von dort aus das Event genießen können.

Hier ein Gastbeitrag von einer überaus begeisterten Leserin, Anke Heldt, die sich vom eigenen Mobil aus „Fury“ anhören und -sehen durfte:

Fury live in Hannover – Foto: Anke Heldt/Scarlett Magazin

Mein Erlebnis bei der Autokultur in Hannover

Nach tagelanger Vorfreude war der Tag, Freitag, 15. Mai 2020, endlich gekommen. Das Konzert von „Fury in the Slaughterhouse“ in Hannover, Teil der Autokultur.

Was für ein toller Anblick – Foto: Anke Heldt/Scarlett Magazin

Einlass sollte um 18.30 Uhr sein, da ich einen schönen Platz, möglichst weit vorne, haben wollte stand ich schon um 17.45 Uhr am Eingang, als 11. Fahrzeug.

Der Einlass war pünktlich, man wurde von Einweisern auf seinen Platz gewunken. Ich stand vorne in der ersten Reihe, freier Blick auf die Bühne und auf eine große Leinwand daneben.

Vor Beginn des Konzerts machten sich der Sänger und der Gitarrist der Band einen Spaß und putzten bei vereinzelten PKWs die Frontscheibe.

Leicht verspätet begann dann das Konzert, wie nicht anders zu erwarten war die Band super, sie spielte live, der Ton wurde auf einem Extra UKW Sender auf das Autoradio übertragen. Die Stimmung war genial und wurde mit Hupen und Blinken gezeigt.

Cool war auch, dass der Sänger die Bühne verließ und sich zwischen die Autos begab. So dicht hat man während eines normalen Konzerts selten Kontakt zu den Künstlern.

Sänger und Frontman Thorsten Wingenfelder von Fury zwischen den Autos – Foto: Anke Heldt/Scarlett Magazin

Ich kann nur empfehlen, an der Autokultur teilzunehmen, genug Termine und unterschiedliche Künstler werden geboten und auf diesem Weg hat auch wieder Kultur Einzug in das eingeschränkte Leben!

Foto: Anke Heldt/Scarlett Magazin
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