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Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Es gibt einige neue Informationen der niedersächsischen Landesregierung zum aktuellen Covid-19:

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Empfehlung zum Tragen von Alltagsmasken beim Einkauf und im ÖPNV

Niedersachsen empfiehlt das Tragen von so genannten Alltagsmasken beim Einkaufen und bei der Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs, also in Bussen und Bahnen. Auf dieses Vorgehen haben sich Bund und Länder gemeinsam verständigt. Auf die Einführung einer Tragepflicht wurde dabei noch verzichtet. Die Alltagsmasken sind derzeit noch nicht überall in ausreichenden Mengen verfügbar.

Allerdings darf die Alltagsmaske nicht als alleiniges Schutzmittel angesehen werden: die Maske schützt nicht vor den Viren fremder Menschen, sondern sie sorgt dafür, dass der Träger der Maske weniger von seinen eigenen Viren verbreitet, das sollte immer beachtet werden.

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Auch wer eine Mundnasenschutzmaske trägt, sollte sich nicht in gefährliche Situationen begeben und unbedingt die Abstands- und Hygieneregeln einhalten – dies ist immer noch der beste Schutz. Darüber hinaus müssen die Masken richtig getragen und gereinigt werden, andernfalls können sie das Infektionsrisiko sogar erhöhen.

Dringend beachtet werden sollte: professionelle Mund-Nasen-Schutzmasken müssen vor allem den Beschäftigten im Gesundheitswesen und der Altenpflege vorbehalten bleiben und sollten deshalb nicht als Alltagsmaske von Bürgerinnen und Bürgern verwendet werden.

Claudia Schröder, stellvertretende Vorsitzende des Corona-Krisenstabs, hat zudem in der Corona-Pressekonferenz am gestrigen Montag in Hannover darauf hingewiesen, dass es das Recht der Kommunen sei, über die Vorgaben des Landes hinauszugehen, um auf besondere Infektionslagen zu reagieren. So sei auch die Entscheidung der Stadt Wolfsburg zu werten, die ihren Bürgerinnen und Bürgern seit heute das Tragen von Alltagsmasken in Geschäften, Rathäusern, Arztpraxen, medizinischen Einrichtungen und Bussen vorschreibt.

Corona-Sonderregelung: telefonische Krankschreibung jetzt wieder möglich

Gegen die Stimmen von Expertinnen und Experten hatte der Gemeinsame Bundesausschuss von Ärzten, Kliniken und gesetzlichen Krankenkassen (G-BA) die bestehende Ausnahmeregelung nicht weiter verlängert, wonach Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit Erkältungsbeschwerden sich per Telefon vom Arzt krankschreiben lassen können. Nach massiver Kritik aus der Politik und von Verbraucherschützern ist die Entscheidung soeben zurückgenommen worden. Vorerst bis zum 4. Mai können Menschen mit leichten Atemwegserkrankungen bei ihrem Hausarzt nun wieder telefonisch eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung anfordern,

„…die das Risiko einer Ansteckung für andere Patientinnen und Patienten, aber auch für Ärztinnen und Ärzte unnötig erhöhe“.

Niedersachsens Gesundheitsministerin Carola Reimann

Lockerung: Friseursalons sollen am 4. Mai wieder öffnen dürfen

Die Friseursalons in Niedersachsen können ab Montag, 04. Mai 2020, wieder öffnen, wenn bis dahin das Infektionsgeschehen nicht „aus dem Ruder läuft“ und das Gesundheitssystem nicht durch zu hohe Patientenzahlen überfordert wird.

Darauf hat Regierungssprecherin Anke Pörksen bei der Corona-Pressekonferenz am gestrigen Montag in Hannover noch einmal hingewiesen.

Hintergrund ist eine entsprechende Verabredung zwischen Bund und Ländern, die am vergangenen Mittwoch, 15. April 2020, getroffen worden ist. Die am vergangenen Freitag veröffentlichte „Niedersächsische Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus“, sei maximal bis zum 06. Mai gültig, werde aber bis dahin angepasst, schon allein, um die bereits verabredeten Lockerungen im Bereich der Friseure und in Bezug auf die Schule (Start weiterer Jahrgänge) umzusetzen.

Dann werde auch die Öffnung der Friseure zum 04. Mai in der Verordnung auftauchen.

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