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„And the Oscar goes to….“ Unser Kinotipp – Alle nominierten Filme und SIE bestimmen Ihren Favoriten
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„And the Oscar goes to….“ Unser Kinotipp – Alle nominierten Filme und SIE bestimmen Ihren Favoriten

Die Oscar Verleihung war DAS Ereignis der letzten Tage. Und wie immer spannend bis zur letzten Minute. Denn erst am Ende wird die Hauptkategorie „Bester Film“ vergeben. Rückblickend muss man allerdings sagen, dass nicht immer der Kinofilm ausgezeichnet wird, der auch an den Kinokassen am lautesten geklingelt hat oder vom Publikum bevorzugt wurde. Oftmals gewinnt ein Film, der erst im zweiten Anlauf, NACH der Oscar-Vergabe, neue Aufmerksamkeit an der Kinokasse auf sich zieht.

Wir haben in den vergangenen Wochen bereits drei nominierte Filme vorgestellt:

1. A star is born (unser Kinotipp)

Der bekannte Country-Musik Star Jackson Maine verliebt sich in die noch unbekannte Sängerin Ally und will ihr zum Erfolg verhelfen. Dabei verlieben sie sich ineinander.

Länge: 134 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

2. The Favourite (unser Kinotipp)

Der Film spielt im 18. Jahrhundert. Auf dem englischen Thron sitzt die kränkliche Königin Anne, deren Entscheidungen allerdings ihre beste Freundin und Hofdame Lady Sarah macht. Als das neue Dienstmädchen Abigail dahinter kommt, versucht sie selbst an Sarahs Stelle zu kommen…

Länge: 120 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

3. Bohemian Rhapsody (unser Kinotipp)

Foto: change.org

Ein biografisches Filmdrama über die Zusammenkunft der unglaublichsten Rockgruppe aller Zeiten. Ein Film mit Blick hinter die Kulissen des exzentrischen Sängers Freddie Mercury.

Länge: 134 Minuten

FSK: 6 Jahre

Trailer:

Nun stellen wir Ihnen noch die übrigen nominierten Filme vor – und jetzt haben SIE die Möglichkeit, Ihren eigenen Lieblingsfilm zu küren. Wer hat für Sie den Oscar verdient?

Nachdem im vergangenen Jahr der beste Film tatsächlich unterging, weil Warren Beatty in seiner Rede fälschlicherweise „LaLaLand“ durch einen vertauschten Umschlag ankündigte, und der wahre Sieger „Moonlight“ erst in der Dankesrede der vermeintlichen Gewinner verkündet wurde. Von daher denken tatsächlich noch genügend Zuschauer, dass „LaLaLand“ gewonnen hat. Und dieser war auch von den Einnahmen her gesehen viel erfolgreicher (er zählt zu dem erfolgreichsten Filmmusical aller Zeiten), aber – wie wir ja wissen – nicht die Kinobesucher zählen, sondern eine Jury entscheidet. Und da mag der künstlerische Anspruch, der ja Auslegungssache ist, eine größere Rolle spielen.

Kurz etwas zur Handlung: Moonlight ist ein US-amerikanisches Filmdrama von Barry Jenkins aus dem Jahr 2016, das auf dem Theaterstück In Moonlight Black Boys Look Blue von Tarell Alvin McCraney basiert. Der Film erzählt in drei Kapiteln die Geschichte eines jungen, homosexuellen, afroamerikanischen Mannes und kam am 21. Oktober 2016 in ausgewählte US-amerikanische Kinos. Der deutsche Kinostart erfolgte am 9. März 2017.

Durch die derzeitigen Debatten über Gleichberechtigung und der Ungerechtigkeit, dass afroamerikanische Darsteller weniger ausgezeichnet werden, war die Jury schon unter Zugzwang, einen Film in eben dieser Kategorie auszuzeichnen. In diesem Jahr hat wieder ein Film die höchste Auszeichnung erhalten, der ebenfalls eine schwierige Thematik beinhaltet.

Green Book – Eine besondere Freundschaft

Der Türsteher Tony Lip ist Italoamerikaner, stammt aus der Arbeiterklasse und kam über die siebte Schulklasse nicht hinaus. Weil der Club Copacabana, in dem er arbeitet, wegen Umbaus 1962 für mehrere Monate schließt, lässt sich Tony von dem Afroamerikaner Dr. Don Shirley, einem gebildeten, hochtalentierten und kultivierten Gentleman und Pianisten, der mit den Kennedys befreundet ist und in einem musealen Apartment über der Carnegie Hall wohnt, als Chauffeur anheuern. Doch Shirley sucht mehr als nur einen Fahrer. Tony soll auf einer Konzerttournee, die von New York bis in die Südstaaten führt, als sein persönlicher Assistent fungieren und sicherstellen, dass er pünktlich zu allen Auftritten erscheint. Shirleys Mitmusiker, der Bassist George Dyer und der russische Cellist Oleg, nehmen für die Tournee ein separates Auto.

Während ihres zweimonatigen Roadtrips erleben sie gemeinsam Höhen und Tiefen. Sie müssen ihre Reise mit dem Negro Motorist Green Book planen, einem Reiseführer für afroamerikanische Autofahrer, der die wenigen Unterkünfte, Restaurants und Tankstellen aufführt, die auch schwarze Kunden akzeptieren. George und Oleg unterliegen als Weiße hingegen auf ihrer Reise nicht den gleichen Einschränkungen wie ihr Kollege. Immer wieder wird auf der Reise die Kluft zwischen Tony mit seiner recht einfachen Denkweise und Don mit seiner kultivierten Art deutlich.

Länge: 130 Minuten

FSK: 6 Jahre

Trailer

Black Panther

Black Panther muss nach dem Tod seines Vaters in seine Heimat zurückkehren, um dort seinen rechtmäßigen Platz auf dem Thron einzunehmen. Als jedoch ein neuer alter Feind auftaucht, muss T’Challa sich neu beweisen…

Länge: 134 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

BlacKkKlansman

Ron Stallworth wird in den 1970ern der erste afroamerikanische Kriminalbeamte im Colorado Springs Police Department. Getarnt als Extremist dringt er in den inneren Kreis der ortsansässigen Gruppe Ku-Klux-Klan.

Länge: 136 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

Roma

Cleo arbeitet in den 1970ern als Hausmädchen in Mexico City. Dort unterstützt sie nicht nur ihre frischgetrennte Arbeitgeberin Sofia, sondern muss sich auch um ihre eigene Schwangerschaft kümmern. (Original mit Untertiteln)

Länge: 135 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

Vice-Der zweite Mann

Dick Cheney, einer der mächtigsten US-Vizepräsidenten den es je gab. Ein Film, der das Leben von Cheney präsentiert und einen Blick durch das Schlüsselloch erlaubt.

Länge: 134 Minuten

FSK: 12 Jahre

Trailer:

Wir haben in der Redaktion diskutiert, welches unser Lieblingsfilm war. Ganz klarer Siegerfilm ist „Bohemian Rhapsody“. Warum? Eine sehr gelungene biografische Verfilmung, ein grandioser Rami Malek (verdienter Oscar und Golden Globe Gewinner), der wie ein Sohn von Freddy Mercury wirkt und bis ins letzte Detail den Sänger kopiert hat. Eine Hommage an die wunderbare Band Queen und Musik, die heute noch genauso für Begeisterung sorgt.

Aber auch die anderen Filme sind sehenswert. Ob ein Kostümfilm wie „The Favourite“ oder ein Drama wie „A Star is born“, es sind wirklich sehr gute Filme nominiert worden. Jetzt haben Sie die Wahl, denn einige Filme werden nach der Verleihung erneut in den Lichtspielhäusern gezeigt werden, ansonsten lohnt die DVD.

Bester Filmsong ist allerdings der ebenfalls Oscar ausgezeichnete Song „Shallow“ von Lady Gaga mit Bradley Cooper.

Wir wünschen Ihnen einen schönen Filmabend!

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