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30 Jahre FlicFlac – Zwei Stunden einer überwältigenden Show
Purple Rain im FlicFlac Zelt - Foto: Sabine Christel

30 Jahre FlicFlac – Zwei Stunden einer überwältigenden Show

Foto: FlicFlac

Vergessen Sie alles, was Sie über Zirkus wissen: Hier kommt FlicFlac mit PUNXXX!

FlicFlac @night – Foto: Sabine Christel

Unter dem weithin sichtbaren gelb-schwarzen Zeltdach vereinigen sich die besten Künstler und Artisten aus aller Welt zu einer grandiosen Show. Und genau das ist FlicFlac – die Verschmelzung von Nationen zu einer großen Familie und die Liebe zur Kunst ist auch das, was vom ersten Moment an auf das Publikum überspringt.

Wenn es ein Beispiel für Völkerübergreifendes Miteinander gibt, dann wird es hier auf der Bühne vorgestellt. Künstler unterschiedlicher Nationalitäten leben auf der Bühne den Gedanken von friedlicher Gemeinschaft.

Foto: Sabine Christel

Aber FlicFlac ist viel mehr: Wenn einem die Superlative ausgehen, weil man überwältigt ist von dem, was geboten wird, dann muss es eine ganz besondere Show sein. Wir waren zur Premiere in Minden auf Kanzlers Weide, gleichzeitig dem Tourstart (welche Ehre!) der Jubiläumstournee.

Foto: FlicFlac

Wie entsteht so eine Show?

Barbara Rott als Pressesprecherin erklärt, dass die Idee, Planung und Vorbereitung schon zwei Jahre beträgt. In der Zeit entwickelt sich daraus, über die Auswahl der dazu passenden Künstler und dem, was FlicFlac einzigartig macht, der rote Faden, der die einzelnen Auftritte miteinander verbindet. Eine Mischung aus Musik, Lichttechnik, Styling und einer Choreografie, die sich in den einzelnen Elementen fortsetzt. So entsteht ein stimmiges Programm mit unterschiedlichen Acts.

Barbara Rott, Pressedame von FlicFlac (li.) mit dem Duo Turkeiev aus Italien – Foto: Sabine Christel (Ihre Haare passen farblich super zu „Scarlett“, sind tatsächlich aber extra für die Show verändert worden)
Das Duo Turkeiev on stage – Foto: Sabine Christel
Slippery when wet – aber ein unglaublicher Showeffekt – Foto: Sabine Christel

Diese Sammlung von Ideen ist allerdings vorerst nur in den Köpfen des FlicFlac Teams. Erst kurz vor Tourneebeginn trifft man sich und komplettiert die einzelnen Auftritte zu einer Show.

Barbara Rott sagt zudem, dass das Unternehmen gern auf immer die gleichen Tourneeorte zugreift. Man kennt die Platzverhältnisse und Ansprechpartner vor Ort. In Minden habe man dazu noch die Möglichkeit erhalten, vier Wochen vor der Show in Ruhe aufzubauen und zu Proben. Immerhin agieren in dieser gelb-schwarzen Zeltstadt insgesamt 100 Mitarbeiter – davon aktuell knapp 35 Artisten – aus derzeit neun Nationen. Bühnen-, Sound- und Lichtanlagentechniker, sowie Projektleitung und Büro gehören zur Crew. Sie wohnen, schlafen und entspannen sich in Wohnwagen, Wohnmobilen oder in knallgelben Einzelcontainern. Dusch- und Toilettencontainer inklusive.

Wenn es wieder auf Tour geht, wird das Material in 46 Aufliegern verpackt und mit zwölf Zugmaschinen von einem zum anderen Gastspielort transportiert. Dann sind rund 700 Tonnen Equipment unterwegs.

In den Weihnachtsshows, von denen mehrere Zelte unterwegs sind, arbeiten sogar 600-700 Mitarbeiter. Ein riesiges Unternehmen, dass auch nach 30 Jahren jedes Mal mit neuen Highlights das Publikum in seinen Bann zieht. Und, wenn man die Perfektion im Aufbau, sowie das Zusammenspiel zwischen Künstlern und Mitarbeitern während der Show sieht, ein wirklich gutes Team.

FlicFlac Fans vor dem auffälligen Zelt – Foto: Sabine Christel

In Minden gab es zur Premiere deshalb auch lange Schlangen an der Kasse und drinnen, im Vorzelt, begann die Welt von FlicFlac: Sobald man das Zelt betritt ist man Teil dieser Familie. Ein großes Angebot an Verpflegung, natürlich FlicFlac Fanartikel und sogar eine Fotobox für das Erinnerungsfoto vor der PUNXXX Fotowand sind vorhanden. Alles perfekt ausgeschildert und überall gibt es freundliche Helfer, die einem den Weg weisen und Infos geben.

Beste Sicht von allen Plätzen – Foto: Sabine Christel
Im Innenbereich ist snacken erlaubt, daher gut zu sehen die gelben Popcorntüten – Foto: Sabine Christel

Und auch innerhalb des Publikums verändert sich mit Betreten des Zelts die Stimmung: Man kommt mühelos miteinander ins Gespräch, die Aufregung überträgt sich auf jeden Einzelnen und die Vorfreude ist nahezu greifbar.

Ausverkaufte Premiere in Minden – Foto: Sabine Christel

Das eigentliche Zelt ist mit äußerst bequemen Sitzplätzen ausgestattet, genügend Beinfreiheit ist gegeben, und zudem hat man von jedem Platz aus eine perfekte Sicht auf die runde Bühne.

Was ist nun PUNXXX?

Es steht für rockigen Beat, für die passende Beleuchtung und für das „anders sein“, das Unangepasste. Wir sind PUNXXX. Wir wollen ein Zeichen setzen, so fasst es das Publikum auf. Und das Konzept kommt an. Begeisterung schon nach wenigen Minuten, das ist wirklich außergewöhnlich.

David Eriksson aus Schweden zeigt Guerilla Comedy – Foto: Sabine Christel
Helldrivers aus Kolumbien im Globe of Speed – Foto: Sabine Christel
Holy Warriors aus China, ausgezeichnete Reifenspringer! – Foto: Sabine Christel

Genau wie die Show! Die besten Artisten weltweit sind in die Show integriert: Ob David Eriksson aus Schweden, der mit Jonglage, Comedy und mehr das Publikum für sich gewinnt oder das Duo Turkeiev aus Italien, das in schwindelerrengenden Höhen mit Wasser und Feuer das Publikum atemlos werden lässt. Ob die waghalsigen Motorradfahrer aus Kolumbien, die zu acht mit Höchstgeschwindigung durch die Metallkugel fahren oder die Chinesen, die perfekte Akrobatik zeigen, nach der Show gern für ein Foto zur Verfügung stehen, dabei kein Wort Deutsch oder Englisch sprechen und per Google translate mit der Crew kommunizieren. Wobei während der Show auch keine Worte nötig sind. Jeder kennt seine Aufgabe, weiß, was zu tun ist.

Wie heißt es in der Verabschiedung nach der Show doch?

„Wären wir gegen Ausländer, dann wäre die Show schon nach fünf Minuten vorbei.“

FlicFlac Ansage

Hier funktioniert das Zusammensein verschiedener Nationen und das gibt FlicFlac den Besuchern auch mit auf den Weg.

Was bietet die Show?

Allen voran ein Erlebnis für alle Sinne: Lachen, Mitzittern, höchste Spannung, wunderschöne filigrane Kunst am Boden und in der Luft, sexy Showeinlagen und dazu Maske und Kostüme, die der Show das „gewisse Etwas“ verleihen, es so besonders machen.

Eröffnen die Show: Mad Flying Bikes Freestyle FMX – Foto: FlicFlac
Globe of Speed – Foto: FlicFlac

Natürlich gibt es Action, wenn die acht Fahrer (davon allerdings eine mutige Frau) durch die Metallkugel rasen und in der Luft ein Duft nach Benzin liegt. Sie starten zu dritt und lassen erst zwei, dann drei Fahrer dazukommen. Fast scheint kein Platz mehr zu sein, trotzdem fährt ein Fahrer diagonal zu den übrigen durch die Kugel. Nervenkitzel pur!

Olha Peresada im „Purple Rain“ – Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Foto: Sabine Christel
Zauberhafte Pole Dancing Princess Olha Peresada im Gespräch mit Scarlett Magazin – Foto: Sabine Christel

Oder Olha Peresada als Pole Dance Prinzessin: Zierlich, süß und wie eine Elfe erscheint sie, wenn sie sich an der Stange emporräkelt. Dann setzt zur Musik von „Purple Rain“ tatsächlich Regen ein, der vom Licht lila angestrahlt wird. Und obwohl es unmöglich erscheint, sich an der rutschigen Stange auch nur festzuhalten, schafft sie es, sich emporzuziehen, ohne abzurutschen. Sie selbst sagt dazu, dass es höchste Konzentration erfordert, sie natürlich spürt, wenn sie abzurutschen droht, dann noch fester zufassen muss, um das Rutschen auszubalancieren. Ein Kraftakt, der auf die Armmuskulatur geht. Dass alles dann noch derart anmutig und schön aussehen zu lassen ist eine grandiose Leistung. Für viele im Publikum tatsächlich das Highlight der ersten Hälfte.

Dabei ist jeder Künstler ein Ausnahmetalent. Und extra für die Show haben sie sich optisch dem Thema PUNXXX angepasst. Haben in ihrer Choreografie experimentiert, um es zu einer Einheit werden zu lassen.

Ausnahmetalent David Eriksson im Dialog mit dem Publikum – Foto: Sabine Christel
Apfelwurfspiel mit einem Zuschauer – Foto: Sabine Christel

Auch der Humor kommt nicht zu kurz. Statt manchesmal künstlich alberner Clownerie gibt es hier feinen Humor und das Augenzwinkern in der Moderation. Egal, ob David Eriksson, der immer wieder die Umbaupausen überbrückt und sowohl mit Tischtennisbällen jongliert, als auch zur Musik von Kraftwerk Magie mit dem Luftballon zeigt und dabei sehr sexy in seinen Animalhighheels daherkommt und in seiner pinkfarbenen Sportpants die Damen zum Hinschauen animiert oder Coperlin, der wie aus den 20er Jahren vergangene Varieté-Zeiten aufleben lässt, dessen Zauberkunststücke so gekonnt sind, dass man zwischen Staunen und Lachen schwankt, – es ist nicht möglich, diese Show nicht zu mögen.

Comedy mit Dustin Nicolodi – Foto: Sabine Christel
Zauberhafte Comedy oder komische Zauberei mit Coperlin – Foto: Sabine Christel
Ein Platz in der ersten Reihe kann spontan zum Platz auf der Bühne werden – Foto: Sabine Christel

Zur Premiere schaffte sogar David Eriksson den magischen Moment oder sagen wir, er und ein Herr aus dem Publikum: Als David nämlich den Ball wie gewohnt ins Publikum warf, war nicht damit zu rechnen, dass der Zuschauer den Ball nicht nur auffängt und zurückwirft, sondern dabei noch den sich auf der Bühne befindenden Eimer vom Publikum aus getroffen hat. Etwas, so David, was in den ganzen Jahren seiner Showzeit noch niemals vorgekommen ist und was ihn dazu brachte, den Gast zu bitten: „Could you come back tomorrow?“

Überhaupt gibt es nicht die Beschränkung zwischen Künstler und Publikum. Es ist von Anfang an eine Nähe zueinander da, die FlicFlac so besonders macht.

Da gibt es die „Wiederholungstäter“, die immer wieder zu den Shows erscheinen und immer wieder von Neuem fasziniert sind, weil es keine Wiederholungen im Programm gibt und jede Show anders, einzigartig und außergewöhnlich ist. Und diejenigen, die zum ersten Mal dabei sind und denen dann die Worte fehlen, weil man schon kein Synonym mehr für FANTASTISCH, ÜBERRAGEND und UNGLAUBLICH findet.

In der Pause hören wir uns um: Wie finden Sie FlicFlac? Wollen wir fragen, kommen aber gar nicht erst dazu. Man sieht sich an und weiß, das Gegenüber ist genau so „geflasht“ wie man selbst. Man versucht, dass Gesehene in Worte zu fassen und muss zugeben, so etwas in der Art noch nie zuvor irgendwo anders erlebt zu haben. Wasser und Feuer und dazu Akrobatik? Eine Frau in der Metallkugel, die waghalsig mitfährt? Humor und Spannung im steten Wechsel und dazu Musik, wie auf einem Rockkonzert?

Höchste Auszeichnung des Publikums – Standing Ovations – Foto: Sabine Christel
Jede Minute Spannung, Beat und Faszination – Foro: Sabine Christel

Am Ende endet es dann, wie es enden muss: Mit einem Publikum, welches nichts mehr auf den Sitzen hält. Standing Ovations, Begeisterungsrufe, heftiger Applaus und eine Huldigung an die Künstler, die ihrerseits sich beim Publikum bedanken. Perfekte Show! Wie eingangs bereits erwähnt: FlicFlac ist mehr – FlicFlac ist PUNXXX!

Foto: FlicFlac

Noch bis zum 14.04.2019 haben Sie die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von dieser herausragenden Show zu machen. Parkplätze sind ausreichend und kostenfrei auf Kanzlers Weide vorhanden. Ein gutes Gastronomieangebot im großen Vorzelt, so dass auch in der 15 Minuten Pause Zeit bleibt, sich zu stärken und umzusehen.

Getränke und Snacks dürfen mit hineingenommen werden, dass Zelt ist rauchfreie Zone.

Auch Fotografieren und Filmen ist erlaubt – allerdings ohne Blitz! Von allen Plätzen können Sie ausgezeichnet sehen und hören. Durch viele Aufgänge und eine gute Beschilderung kommen sie zügig zu ihrem Platz. Zudem erfolgen Ansagen und Informationen in Bild und Ton.

Foto: FlicFlac

Spielzeiten Minden – Kanzlers Weide

4. April 2019 – 20:00 Uhr

5. April 2019 – 20:00 Uhr

6. April 2019 – 16:00 + 20:00 Uhr

7. April 2019 – 15:00 + 19:00 Uhr

8. April 2019 – 20:00 Uhr

9. April 2019 – 20:00 Uhr

10. April 2019 – 16:00 + 20:00 Uhr

11. April 2019 – 20:00 Uhr

12. April 2019 – 20:00 Uhr

13. April 2019 – 16:00 + 20:00 Uhr

14. April 2019 – 15:00 + 19:00 Uhr

Wir wünschen Ihnen eine fantastische Show und danken dem gesamten Team von FlicFlac für die freundliche Unterstützung mit Infos und Bildmaterial.

Foto: Sabine Christel


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