Scarlett Magazin mit dem Filmtipp der Woche

Scarlett Magazin mit dem Filmtipp der Woche

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Unsere Oscar Top 5

Da aufgrund der aktuellen Situation durch das Coronavirus alle Kinos geschlossen sind, können wir Ihnen leider keinen neuen Kinofilm vorstellen. Die neuen Blockbuster wie James Bond und die Minions wurden in den Herbst dieses Jahres verschoben.

Stattdessen haben wir uns fünf Oscar nominierte Filme herausgepickt, die Sie entweder als DVD käuflich erwerben oder über einen Streaminganbieter anschauen können.

1. „A Star is Born“

Auf dem Höhepunkt seiner Karriere lernt der Musiker Jackson Maine (Bradley Cooper) die Kellnerin Ally (Lady Gaga) kennen, deren großes musikalisches Talent er sofort erkennt. Nach einer romantischen Nacht, die die beiden mit Philosophieren und Liedertexten auf einem verlassenen Parkplatz verbracht haben, lädt Jackson Ally zu seinem seiner Konzerte ein und holt sie dann überraschend auf die Bühne. Der grandiose Auftritt der Nachwuchssängerin geht viral – und nach dem Konzert entwickelt sich nicht nur eine leidenschaftliche Liebesbeziehung zwischen Jackson und seiner musikalischen Entdeckung, sondern Ally wird durch das im Internet kursierenden Video von ihren Sangeskünsten auch schlagartig berühmt. Während ihr Stern nun unaufhaltsam steigt, beginnt der von Jackson zu sinken und er verfällt immer mehr dem Alkohol..

Persönliches Fazit der Redaktion: Wir sind mit großen Erwartungen an diesen Film herangegangen. Das Highlight ist tatsächlich der gemeinsame Song „shallow“, der auch Oscar prämiert wurde. Ansonsten ist die Geschichte durchaus bekannt, da sie das Remake eines Remakes eines Remakes ist. Für uns wirkte der Film eher bedrückend und an manchen Stellen sehr langatmig. Eine große darstellerische Leistung von Lady Gaga, die hier durchaus Talent bewiesen hat und zurecht gute Kritiken erhielt.

FSK: 12 Jahre

Länge: 136 Minuten

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2. „BlackKklansman“

Die Siebziger in Colorado Springs: Ron Stallworth (John David Washington) ist der erste Schwarze, der beim Polizeidepartment angenommen wird. Seine Arbeit besteht zunächst aus Undercover-Einsätzen bei Veranstaltungen der Black-Power-Bewegung – bis er einfach mal den Ku-Klux-Klan kontaktiert. Er bittet telefonisch um Aufnahme und wird so tatsächlich Mitglied! Ron gibt sich als weißer Rassist aus, was aber nur so lange klappen kann, wie er nicht an einem örtlichen Treffen teilnimmt. Wann immer es um Rons Anwesenheit bei einer der unmaskierten Ku-Klux-Klan-Veranstaltung geht, springt also der jüdische Kollege Flip (Adam Driver) ein, der dann die aus den Telefongesprächen bekannte Stimme imitiert. Ron und Flip fördern bei ihren Ermittlungen zutage, dass der lokale KKK-Ableger offenbar einen Terroranschlag plant. Und Ron gelingt es sogar, mit dem Neonazi David Duke (Topher Grace) zu telefonieren, einem verdammt hohen Tier im Klan…

FSK: 12 Jahre

Länge: 136 Minuten

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3. „The Favourite“

Der englische Königshof im 18. Jahrhundert: England befindet sich im Krieg gegen Frankreich, doch die kranke und geschwächte Königin Anne (Olivia Colman) ist kaum in der Lage die Nation zu regieren. Stattdessen liegt die Zukunft ihres Landes in den Händen ihrer Vertrauten Lady Sarah (Rachel Weisz), die sich neben den Regierungsgeschäften auch noch um Annes Gesundheit kümmert und versucht, deren Launen im Zaum zu halten. Die Monarchin ist nämlich eine anstrengende Person, die sehr impulsiv ist und zu Wutausbrüchen neigt. Bald tritt ein neues Dienstmädchen, Sarahs Cousine Abigail (Emma Stone), die ihren Adelstitel verloren hat, ihre Stelle am Hofe an und übernimmt zunächst niedere Arbeiten. Schnell wird aber Königin Anne auf den Verstand und den Charme der schönen, jungen Frau aufmerksam. Abigail begegnet der Königin mit Schmeicheleien, was Sarah überhaupt nicht passt. Und so entbrennt zwischen den Cousinen damit schließlich ein erbitterter Kampf um Annes Gunst und dem damit verbundenen politischen Einfluss…

FSK: 12 Jahre

Länge: 120 Minuten

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4. „Bohemian Rhapsody“

Im Jahr 1970 gründen Freddie Mercury (Rami Malek) und seine Bandmitglieder Brian May (Gwilym Lee), Roger Taylor (Ben Hardy) und John Deacon (Joseph Mazzello) die Band Queen. Schnell feiern die vier Männer erste Erfolge und produzieren bald Hit um Hit, doch hinter der Fassade der Band sieht es weit weniger gut aus: Freddie Mercury, der mit bürgerlichem Namen Farrokh Bulsara heißt und aus dem heutigen Tansania stammt, kämpft mit seiner inneren Zerrissenheit und versucht, sich mit seiner Homosexualität zu arrangieren. Schließlich verlässt Mercury Queen um eine Solokarriere zu starten, doch muss schon bald erkennen, dass er ohne seine Mitstreiter aufgeschmissen ist. Obwohl er mittlerweile an AIDS erkrankt ist, gelingt es ihm, seine Bandmitglieder noch einmal zusammenzutrommeln und beim Live Aid einen der legendärsten Auftritte der Musikgeschichte hinzulegen…

Fazit der Redaktion: Wir lieben diesen Film. Rami Malek wirkt wie der Sohn von Freddie Mercury. (Und er kann von mir aus auch im neuen James Bond den Bösewicht spielen, er wird für mich immer irgendwo der junge Freddie Mercury bleiben. Diese Rolle klebt vermutlich für alle Zeit an ihm.)

Der Film zeigt die Anfangsjahre der Bandgeschichte und endet mit dem Live Aid Konzert. Zum damaligen Zeitpunkt war Mercury bereits HIV-infiziert und die Krankheit hat ihn gesundheitlich sehr beeinträchtigt.

Sein extravaganter Lebensstil und gleichzeitig das große musikalische Talent spielen eine immense Rolle in diesem Film. Es ist von daher schon ein Film, den man sehen muss, wenn man die Musik von Queen mag. Und es ist ein Film, den man sich immer wieder anschauen kann und immer wieder von Neuem begeistert ist. Die Darsteller wirklich perfekt ausgewählt, sehr viel Humor, sehr viel gute Musik und der Film zeigt ganz klar, warum die Band Queen so erfolgreich gewesen ist und Musikgeschichte geschrieben hat.

FSK: 6 Jahre

Länge: 135 Minuten

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5. „Green Book: Eine besondere Freundschaft“-Oscar Gewinner 2019

Die USA im Jahr 1962: Dr. Don Shirley (Mahershala Ali) ist ein begnadeter klassischer Pianist und geht auf eine Tournee, die ihn aus dem verhältnismäßig aufgeklärten und toleranten New York bis in die amerikanischen Südstaaten führt. Als Fahrer engagiert er den Italo-Amerikaner Tony Lip (Viggo Mortensen), der sich bislang mit Gelegenheitsjobs über Wasser gehalten und etwa als Türsteher gearbeitet hat. Während der langen Fahrt, bei der sie sich am sogenannten Negro Motorist Green Book orientieren, in dem die wenigen Unterkünfte und Restaurants aufgelistet sind, in dem auch schwarze Gäste willkommen sind, entwickelt sich langsam eine Freundschaft zwischen den beiden sehr gegensätzlichen Männern.

FSK: 6 Jahre

Länge: 130 Minuten

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Scarlett Magazin wünscht Ihnen viel Spaß beim Anschauen!

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