Filmtipp: „Der Unsichtbare“ mit  Elisabeth Moss, Oliver Jackson-Cohen und Harriet Dyer

Filmtipp: „Der Unsichtbare“ mit Elisabeth Moss, Oliver Jackson-Cohen und Harriet Dyer

Unser heutiger Filmtipp ist der Horrorfilm „Der Unsichtbare“, der heute, am 27. Februar 2020 seinen deutschen Kinostart hat.

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Zum Inhalt:

Es gibt keinen anderen Ausweg mehr: Cecilia Kass (Elisabeth Moss) will endlich einen Schlussstrich ziehen und sich aus der gewaltvollen Beziehung zu ihrem kontrollsüchtigen Freund (Oliver Jackson-Cohen) lösen. Eines Nachts fasst sie den Entschluss, endgültig das Weite zu suchen. Mit ihrer Schwester (Harriet Dyer), ihrem Kindheitsfreund James (Aldis Hodge) und dessen Tochter (Storm Reid) taucht sie schließlich unter, woraufhin ihr nun Ex-Freund Selbstmord begeht.

Während Cecilia einen erheblichen Teil von dessen Vermögen erbt, häufen sich allerdings die unheimlichen Vorkommnisse in ihrem Leben, die schon bald ein erstes Todesopfer fordern. Die vermeintliche Witwe ist sich sicher: Ihr Ex hat seinen Tod nur vorgetäuscht und macht nun unsichtbar Jagd auf alle, die ihr lieb sind – aber wer wird ihr schon glauben?

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Moderne Adaption von H. G. Wells gleichnamiger Buchvorlage, die von James Whale 1933 zum ersten Mal verfilmt wurde.

FSK: 16 Jahre

Länge: 125 Minuten

Bei dem neuen Film handelt es sich keinesfalls um eine Neuverfilmung der alten Story, es wurde lediglich die Idee des unsichtbaren Mannes übernommen, diese aber in eine komplett neue Handlung eingeführt. Hier dennoch einmal die Buchverfilmung aus dem Jahr 1933:

„Der Unsichtbare“ (1933)

In dem Landgasthaus in einem verschneiten Dorf, das dem Ehepaar Hall gehört, kehrt ein seltsamer Mann ein. Er ist ganz vermummt, komplett mit Bandagen und dunkler Brille. Es handelt sich um den jungen Wissenschaftler Dr. Jack Griffin, der ein Unsichtbarkeitsserum erfunden hat, das er an sich selber ausprobiert hat. Das Problem ist allerdings, dass Griffin noch kein Mittel gefunden hat, die Wirkung wieder aufzuheben, also wieder sichtbar zu werden. Um in Ruhe forschen zu können, steigt er also in dem Gasthaus ab. Niemand seiner Bekannten und Freunde weiß, wo er ist – auch nicht seine Verlobte Flora.

Von Ruhe kann Griffin nicht sprechen. Seine ausgefallene Erscheinung erregt Aufsehen, zudem kommt er mit der Zimmermiete in Verzug. Schließlich eskaliert die Situation, es gibt Verletzte, die Polizei wird eingeschaltet. Griffin gibt sein Geheimnis preis, um fliehen zu können, und tötet auf der Flucht einen Polizisten.

Das Serum hat noch eine weitere unangenehme Nebenwirkung, was Griffin aber unbekannt ist: Es verändert den Charakter des Betreffenden zum Bösen hin. Griffin fühlt sich überlegen, terrorisiert das Dorf und entzieht sich immer wieder der Verhaftung. Er wird immer gewissenloser und begeht weitere Morde. Er lässt sogar einen Zug entgleisen, was hunderte Todesopfer zur Folge hat. Die Polizei kann Griffin trotz eines engagierten Hauptkommissars selbst mit raffinierter Ermittlungstechnik zunächst nicht stoppen. Als ein alter Bauer Griffins lautes Schnarchen in einer Scheune hört und die Polizei alarmiert, umstellt sie diese und zündet die Scheune an. Der darauf flüchtende Griffin kann aufgrund seiner Fußabdrücke im Schnee nicht ungehindert entkommen und wird mit mehreren Schüssen niedergestreckt. In der Klinik stirbt er unter den Augen seiner Verlobten und wird schließlich tot wieder sichtbar.

Quelle

FSK: 16 Jahre

Länge: 70 Minuten

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